#39 Männerkompass - Ikigai
Shownotes
Themen dieser Episode - In dieser Männerkompass-Folge sprechen wir über:
- das westliche Ikigai-Modell mit den vier Kreisen
- die ursprüngliche japanische Bedeutung von Ikigai
- Sinnsuche im Berufs- und Unternehmerleben
- warum Erfolg allein nicht automatisch erfüllt
- die Rolle von Achtsamkeit und Innehalten
- das Spannungsfeld zwischen Leistung und Balance
- warum viele Männer erst beim „Blaulicht-Moment“ innehalten
Zentrale Gedanken aus der Folge
• Ikigai ist ursprünglich kein Karriere-Tool • Es geht um den Wert des Lebens im Moment • Sinn entsteht oft in kleinen Augenblicken • Erfolg ersetzt keine innere Klarheit • Geschwindigkeit braucht auch Gegenpole
Fragen zur eigenen Reflexion Diese Fragen könnt ihr aus der Folge mitnehmen:
- Wann habe ich zuletzt bewusst innegehalten?
- Was gibt meinem Alltag wirklich Bedeutung?
- Wo trete ich ständig aufs Gas – obwohl ich eigentlich eine Pause brauche?
- Welche Momente im Leben geben mir echte Zufriedenheit?
Links & Hinweise Mehr zum Männerkompass: Podcast über Orientierung, Persönlichkeitsentwicklung und Unternehmertum aus männlicher Perspektive.
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Andreas Kerndt Profil auf LinkedIn Historie, Bilder und Themen: Elektroniker, Events & Catering, Online-Marketing (Performance, Social, Lead), Selbstoptimierer, „Technick-Knucki" Erleichterung, Effizienz, Work-Life-Balance, Burn-out-Prävention, Innovation, Technik
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Thomas Qiu Hönel [Profil auf LinkedIn](https://www.linkedin.com/in/thomas-qiu-hönel-78186a149/ ) Historie, Bilder und Themen: Verkörperer; Ikigai- und Kintsugi-Coach, MBSR-Lehrer (Achtsamkeitsbasierte Stressreduktion), Resilienztrainer, Kampfkunstlehrer, Designer, Kalligraf; praktiziert und lehrt Zen https://thomashoenel.de https://www.studio-hoenel.de
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Wir freuen uns auf Dich
Intro-Produzent Mutan Fly
Transkript anzeigen
Ja ja, hallo und herzlich willkommen zum Männerkompass zu einer neuen Ausgabe des vielseitig aufgestellten Informationsformats über Mann-Sein in der heutigen zeit, Orientierung des modernen Mannes, Leuchtturm des modernen Mannes, darüber sprechen wir seit geraumer Zeit. Heute wieder bei uns ich selbst, Jörg Adolfs und unser neuer Co-Moderator, Thomas Q. Herzlich willkommen, Thomas. Schön, dass du da bist. Hallo Jörg. Schön, dass wir uns hier treffen. Ich freue mich. Ja. Ja. Sorry, ich wollte dich nicht. Ja. Heute haben wir uns ein sehr spannendes, das letzte Mal hatten wir über meinen Kai 8 gesprochen Und heute, soll es mal um was anderes gehen, also um ein ähnliches Thema vielleicht oder um eine ähnliche Überschrift, die uns immer wieder begegnet. Ich warfangs der Woche im Rahmen des Marketing-Clubs bei einem Kaminabend und da gab es eine sehr interessante Gesprächspartnerin Marina Heimann. Viele Grüße an der Stelle, die mir das mal ohne es zu wollen, wieder in Erinnerung gebracht hat, ein Thema, über das wir schon privat ein paar gesprochen haben, vielleicht sogar auch in einem unserer Interviews gesprochen haben. Die Überschrift heißt Sinn in der heutigen Zeit, Sinnfindung, Purpose, was macht ein sinnhaftes Leben aus Und darüber sind wir dann, sagen wir mal, vielleicht auch ein bisschen in ein mögliches Streitgespräch angebahnt, nämlich über Ekigai zu sprechen, weil du quasi ja da sehr, sehr expertisig unterwegs bist und deswegen haben wir uns entschieden, da über das Thema Ikigai und was ist es denn nun eigentlich und was kann man damit anfangen, in unserer heutigen Zeit zu sprechen? Ja, und weil ich da vielleicht in einigen Punkten zum gängigen Igiga-Minstream in der westlichen Welt konträr stehe, ohne dass ich diesen diesen westlichen Ansatz komplett ablehne. Aber ja, und wie auch immer, auf alle Fälle ist es spannend, dazu, ins Gespräch zu kommen Und ja, ich freue mich drauf, Jörg, dass wir da jetzt einige Minuten haben, wo wir miteinander im Austausch sind. Ja. Vielleicht steigen wir darüber ein, dass ich, sagen wir mal, ich nehme mal die L leidenhafte Vorstellung oder Verständnis des westliche Verständnis, weil es mir eben bei einigen Führungskräften in Unternehmen schon begegnet ist, dass sie sagen, ja, ich habe mit dem Iigai gearbeitet, ja, ich habe über das Ikigi meinen Sinn gefunden Und so wie sie ist quasi darstellen oder verstehen oder verstehen können. Damit würde ich gerne starten und das mal so als Aufhänger nehmen und dann, dass du dann dass wir dann mal beleuchten können, was davon ist denn anders gemeint, was ist es geschichtlich, wie ist es gewachsen, wie kam es dazu? Und was mir wichtig wäre, was könnten wir trotzdem damit in der heutigen Zeit anfangen. Vielleicht so in der Richtung? Ja. Also schön, ist auch eine schöne Frage und ich danke, Jörg, ich bin gerade nochmal auch an mich selber zurückgegangen, wann es meine Reise begann und das war zwischen 2014 und 2016, wo ich auch ganz intensiv auf der Suche war, wie es für mich weitergeht und wo ich dann auch entschieden hatte, meine Agenturarbeit abzugeben und auch meine damalige Kampfkunstschule. Und das ist an sich so eine richtig tolle Ikigai-Zeit, die vielleicht auch irgendwie ideal ist für dieses westliche Modell. Weil dort ist ja die Frage, was kann ich besonders gut? Für was bin ich da? Was kann ich geben und für was kann ich bezahlt werden? Und das war auch dieser Intention von dem Andr Susun Naga, der damals spanischer Astrologen, der damit begann, also der dieses für den war es okay zu sagen, ja, das ist natürlich schön, wenn ich etwas habe, was ich gut mache und auch noch dafür Geld bekomme. Machen es nochmal langsam für unsere Zuhörer, die vielleicht nicht so fit sind in dem Thema. du frühstückst das ja so nebenbei mit ab und wirfst die vier Begriffe dahin und Ich gehe mal davon aus, nicht alle Zörer und Zuhörer Zuhörende, haben das Verständnis davon. Also vielleicht nochmal zum Mitnehmen. Wie das Ikigai in der westlichen Welt verstanden wird heute, wie es mir begegnet ist, was ich quasi vorhin angedeutet habe, ist, dass Vier-Kreise gezeichnet werden. Und diese vier Kreise werden, sage ich mal überschrieben mit was kann ich besonders gut erster Kreis. Wofür kann ich könnte ich bezahlt werden? Wofür werde ich bezahlt in dieser Welt? Was braucht die Welt dritter Kreis? Also was wäre denn ein Nutzen, ein Gewinn, etwas, was die Welt ein Stück besser macht? Und der vierte Kreis, den hattest du gerade gesagt, also was kann ich, was braucht die Welt, wofür werde ich bezahlt? Und Ja. Was ist der vierte? Der ist mir gerade entfallen. Ja, es ist auch gar nicht so. So, nicht so, ist nicht ganz so wichtig. Also es gibt diese vier Themenkreise. Und die, wenn man sie sozusagen als Kreise zueinander schiebt, ergeben in der Mitte eine Schnittstelle und auf diese Schnittstelle, die alle vier quasi dann gleich haben. Und diese Schnittstelle wurde eben von einem spanischen Herrn mit Ikigai bezeichnet für Purpose, weil er doch ein anderes Wort suchte, wenn ich das richtig erinnere. Und hat er gesagt, das ist Ekigai. Er hat sozusagen da nochmal ein Bild dran gehangen, oder? Also ein besseres Verständnis. von andere Susunaga aus Spanien kam dieses Bild mit den vier Kreisen. Also er hat das in einem Coaching-Modell gegossen, ist sozusagen, man kennt ja diese Art von Diagrammen, diese Wen-Diagramme, mit denen gearbeitet wird, die sind ja auch sehr gut. Und gerade wir in der westlichen Welt, wir fahren halt auch auf solche Dinge ab, weil das unserem Denken, unserem Analytischen sehr gut entspricht. Und eine andere Person war dann die aufgrund dessen, dass sie von diesen Vortrag gehört hat, diesen bekannten zum Thema dem Leben in den Blue Zones hat ja so 2014 Und dann hatte er das dort gehört und dort hat er diesen Begriff Ikigai herhabt und das war Mark Winn. Und Mark Wyn hat auch einen Blog, sehr gut geführter Blog, kann man auch, findet man im Netz, also alles da. Und Mark Wyn hat 2014 im Kontext dazu, hat das gesehen und fand ansprechend, faszinierend und hat dann gesagt, Mensch, ich brauche aber in der Mitte nicht den Begriff Purpose, der war eben aus dem englischsprachigen heraus zu dünn sozusagen und hat noch mehr Volumen gesucht im Begriff. Und da kamen wir auf Iigai. Das kam irgendwoher, weil er diesen Vortrag, weil er den Vortrag von den Büttner gehört hatte und über das Leben, wenn man also auch 100 Jahre alt ist, vor allen Dingen Orkinawa, war ein Thema damals noch. Und da hat er der Marin, diesen Begriff Iigai dann in die Mitte dieses Diagramm gesetzt, was ursprünglich von anderes Susonagagramm. Also das ist diese Story und die beginnt bei Mark Windows und hat sich natürlich zu so einem ikonischen Element entwickelt. Und ich habe in meiner IZeit auch damit gearbeitet. Ich habe das natürlich selber mehrere Male für mich gemacht, durchgearbeitet und ausgefüllt. Also ich habe auch intensiv damit gearbeitet und ich finde, dass es in einem gewissen Business-Kontext oder auch für Teams durchaus auch ein gutes Modell ist, mit dem kann man auch arbeiten. Nur der Begriff in der Mitte ist natürlich irritierend, weil er kulturell einen ganz anderen Hintergrund hat. Aber er hat einen anderen Hintergrund. Und da ist eher die Frage, also in der Mitte könnte auch Purpose stehen. Der Begriff Ikigai ist da. Iki irreführend. Ikigai und irreführend, weil er in Japan niemals mit diesem Verdiensthema einhergeht. Also das Thema Geld würde in Japan da nicht oder im eigentlichen Verständnis von Ikig. Vielleicht nimmst du uns da jetzt noch ein Stück mit und erläuterst, wie das traditionelle Verständnis von Ikigai beziehungsweise das wie es vermeintlich aufgesetzt. Wir können da vielleicht, wenn wir uns zurückversetzen, auch in unser eigenen Histor. Wir gehen also in einen feudales System zurück. Und wir wissen, da hat es Menschen gegeben mit sehr, sehr wenig Rechten ganz anders als wir heute leben. Und diese Menschen, die haben natürlich auch für sich in ihrem Lebenskontext nach einer Sinnhaftigkeit gesucht. Und das war für sie sowas wie, als ob du eine Muschel öffnest und in der Muschel ist was drin. Und das war das Leben. Also das Leben war wie so ein Muschelgehäuse. Und damals gab es noch eine Art Währungssystem. Das waren also kleine Muscheln, die sogar ganz kunstvoll waren, die verziert und die, die nutzte man im im Frühfall da in Japan als Tauschmittel. Und da kommt dieses Itigai Wert und Leben kommt dorther aus dieser alten, auch aus diesem alten japanisch. Und da sind die Wurzeln zu finden, für dieses Verständnis dessen, dass zum Beispiel eine Situation sein kann, ich mache mir früh meinen Kaffee oder ich mache mir am Nachmittag einen grünen Tee oder ich will zum Beispiel Shallow spielen können, aber ich kann natürlich gemessen an den Weltspitzen, die Shallow Spiele niemals so gut spielen, aber ich würde es gerne können. Und ich spiele halt jeden Abend auf dem Shello so mehr oder weniger gut. Aber es macht mich selig. Oder ich, ich habe einen Atelier und ich mache darin was. Ich mache Kunst, aber diese Kunst ist natürlich niemals zu vergleichen wie meine B Gerhard Richter, wo das Stück für 250.000 Euro über den Tisch geht. Ist bei mir Aber trotzdem fühle ich mich sehr, sehr wohl in meinem Atelier und wenn ich künstlerisch arbeiten kann oder ich sitze auf dem Sofa und lese ein Buch. Wohlfühlen, Glückseligkeit habe ich jetzt so ein bisschen rausgehört, als das der eigentliche Hintergrund oder traditionelle Hintergrund, worum es beim eckigi ursprünglich mal ging. Also ein Ich bin glückselig mit dem, was ich tue, mit dem Leben, das ich lebe, finde ich, mein Glück, kann man das übersetzen? Wir haben ja im Fassen im Jahr ein sehr Also ich wäre die Glückseligkeit habe ich jetzt eher umgangssprachlich verwendet. Ich würde vielleicht eher in einen anderen Begriff hineingehen, Glückseligkeit erzeugt eine Irritation, weil weil wir zu viel mit Glück arbeiten. Und zwar vielleicht eher so der Sender Ramuo sagt ja, das Leben ist deshalb so schön, weil es keinen Sinn hat. Und zwar, ich würde auf diesen und wenn wir da gehen, ich wieder dann nach Japan zurück also also das ist eine Gesellschaft, feudale Gesellschaft plus in einem Inselstaat, der ständig von entweder Tsunamis, Typun oder Erdbeben gefährdet ist. Und alles ist wackelig, alles ist fragil, alles kann sofort zu Ende sein. Von einem Punkt auf dem anderen Es gibt da auch schöne Beispiele aus Filmen, wo plötzlich die Erde bebt. Es gibt sogar ein Buch, das heißt, wo plötzlich die Erde bebt. Es kann sofort alles vorbei sein. Und da ist die Hinwendung zum Augenblick sehr, sehr stark verankert im nationalen Bewusstsein, wenn ich das mal so sage, ohne dass jetzt jeder in Japan ein C-Lehrer ist, genauso wie nur wenig Leute in Japan gibt, die Karate machen. Sondern Menschen sind wie wir, ganz ähnlich und schauen auch, dass sie gut durchs Leben kommen. Aber in der Historie ist es so, dass dieser Moment Bei-Sich-Seins und des Genießens, das zum Beispiel jetzt gerade oder auch der Regen tropft an der an der Dachrinne heruntertropft, tropft, tropft. solche Augenblicke eine weitere Dimension bekommt. Also ich öffne den Raum, ich weite den Raum, ziehen nicht zusammen mit Fokus, sondern ich öffne ihn. Also es ist etwas Öffnen, weiter hineingeben und das an ganz kleinen Momenten sozusagen des täglichen Erlebens. Das ist Leben und einfach ein Momenten. Das ist ja auch schon einige Fotos gesehen. du fängst diese Momente auch gerne mal so ein als Hobbyfotograf, wo ich sehr beeindruckt bin, mit so einem speziellen Auge. Kann es sein, dass man das dann auch entwickelt, wenn man sich länger damit beschäftigt? Aber vielleicht eine Seitenfrage. Ja, eine schöne Frage. Ja. Also so eine vertiefende Liebe für den Moment, für Details im Moment, für dieses, wie du gerade sagst, habe ich zumindest verstanden. Als Folge, als Auswirkung dessen, wenn man sich mit Zen Meditation und Ikiga im traditionellen Sinne beschäftigen würde. Also ich finde das mit der Glückseligkeit gar nicht. Also klar, ich verstehe, was da Irritation ausmacht. Ja, Glückseligkeit klingt doch irgendwie so ein bisschen drogenbenebelt oder ein bisschen benommen, so als würde man so taumeln, glückselig und nichts anderes mehr wollen oder brauchen, keine Ziele mehr haben oder so. Ich glaube, da haben wir vielleicht in Europa oder im westlichen Weltverständnis so ein Thema damit mit dem Wort. Glückseligkeit. Auf der anderen Seite beobachte ich aber auch immer mehr, gerade wenn wir auch in den Arbeitswelt schauen, dass dort so ein gehetzt sein, so ein Getriebensein ist, so eine extrem hohe Geschwindigkeit, immer schneller werden Die dazu führt, dass Menschen sich fragen, wofür das alles eigentlich? Was ist, wenn ich dann mit Mitte 50 plötzlich Herzinfarkt habe oder Schlaganfall und dann wofür war das dann alles gut? Ja, früher war dieses Modell ja, ich arbeite für die Rente, um in der Rente, im Lebensabend dann diesen glückseligen Leben haben zu können, dieses Modell greift ja nun schon lange nicht mehr und einige, ich weiß jetzt keine Zahlen, Statistiken oder so, die dann noch nicht mal hingekommen sind, weil sie eben auf dem Weg dahin plötzlich schon umgefallen sind. Und die Belastung zu hoch war. Ja, wir haben ja gerade bei Männern in viel höhere Sterblichkeit im Schnitt fünf bis sechs Jahre eher. Genau. Viele Männer bedauern zum Beispiel zu wenig Zeit mit ihren Kindern verbracht zu haben. Genau. Und dann würde sich doch gerade für uns Männer, wenn wir hier in diesem Männerkontext sind, als Männerkompass, empfehlen, dass wir uns selbst eine Empfehlung aussprechen, also uns Männern eine Empfehlung aussprechen. sich da ein bisschen frühzeitiger damit zu beschäftigen. du erinnerst dich in unserem ersten Interview haben wir darüber gesprochen oder im zweiten, als es darum ging, wann holen sich immer wenn Blaulicht kommt, also wenn es zu spät ist eigentlich. Und das könnte ja jetzt ein guter Aufhänger sein. Also von daher komme ich noch mal zurück zu den vier Kreisen und sage mir, ist wäre es nicht gut, wenn wir einen Einstieg finden, weil es greifbarer ist, als der westliche Mann, der ja sagt, ja, was soll denn der Scheiß? Da sitze ich da in der still auf dem Stuhl rum und dann, was mache ich dann? Ist es nicht für den leichter? wenn er sich vier Kreise aufmalen kann. und sagen kann, was kann ich denn gut? Was braucht denn die Welt? Was will ich nach außen geben und wofür werde ich bezahlt? Und findet so einen Zugang zu dem, was man vielleicht Zufriedenheit nennen könnte, um das Wort Glück nicht zu überstrapazieren. Ja, Was denkst du? Ja, das war jetzt viel Entschuldigung. Viel von dir, aber ist auch interessant von dir zu hören. Das ist ja auch gut, dass wir auch ein dalogisches Format haben, wo auch du Dinge explorieren kannst. Vielleicht zu diesem Mannheim, vielleicht auch sogar zu einer Führungsperson, also eine männlichen. Ich freue mich über jeden Mann, der bucht, also der einen Retreat bucht oder also ein Igiga-Retreat oder ein Igigai-Seminar bei mir, weil dieses Innehalten auch innerhalb des Retreats, also dass die Zeiten, die eingebaut sind, wo Meditation ist und Körperarbeit und gerade dort nie auf das Gaspedal zu drücken, ist unheimlich wichtig, also diese Gier nach dem Gaspedal zu, da eine kleine, ich würde sagen, Bremse einbauen, aber es ist schon in Einbremsen. Ja, wenn ich das jetzt mal so formuliere und ich will diesem diesem diese Arbeit mit den vier Kreisen gar keine gar nicht irgendwie sozusagen die Bedeutung absprechen. Aber Wozu die andere Igigai-Arbeit einlädt, ist nach dem Diagramm, also nach dem Wend-Diagramm mit den vier Kreisen, nochmal dahinter zu schauen und nochmal zu sagen, okay, was ist jetzt wirklich? Und ich erinnere mich an deine letzten beiden Posts, die ich wahrgenommen habe, wo du zweimal die Frage stellst, in jedem Post, wie kommt es, dass Menschen, die erfolgreich sind, trotzdem sagen, ich will nicht so richtig, wo der Sinn von dem ist, was ich da mache. Ja. Oder die sagen, ich bin erfolgreich, aber ich habe keine Ahnung, wie es wirklich weitergeht oder was kommt jetzt noch? Und das ist natürlich, da ist die große Frage mit dem Erfolg, inwieweit ist Erfolg auch wirklich etwas Belohnendes. Da gibt es natürlich das Thema mit dem Geld. Wir wissen aber wiederum aus der Psychologie, dass das immer so eine, das ist ein Moment. Wir haben also einen Moment von, jetzt kommt mehr Geld. Wir gewöhnen uns aber daran. Wir gewöhnen uns daran, dass wir mehr Geld haben. Wir schrauben unseren Lebensstandard nach oben oder was wir auch immer mit dem Geld tun. Aber wir gewöhnen uns daran. Und dann wie hat Eckhard Tolle gesagt, Besitz ist nie genug. Also es muss dann noch eine Schippe drauf und es muss noch ein Ding drauf. Und da ist die Frage, was kann ich davon teilen? Also was kann ich von dem, wo es so gut läuft, teilen? Was kann ich damit anstellen? Was kann ich damit zum Beispiel Gutes an die Gesellschaft geben oder was kann ich mir auch Gutes tun, indem ich mir Raum nehme und sage, ich kann hier innehalten. Ich kann an der Stelle zur Ruhe kommen. Ich kann am Abend in einen Zustand gehen von loslassen von im Moment sein und auch zurückschauen und sagen, was war an diesem Tag so, so, so für mich bedeutend wichtig und wofür kann ich dankbar sein? Dann sind wir bei dem Thema Dankbarkeit, was wir zusammen letztens hatten. Es war eine der essentiellen Übungen, die du durchgeführt hast. Beim Ikigai, also nach japanischer Verständnis, ist es genau das gleiche. Also ist das Hinschauen, wie es heute mein Tag gelaufen, wofür sind die Themen, die ich dankbar sein kann, auch die ich sonst übersehe, die ich im Erfolgskontext vielleicht gar kenne, würde ich gerne dankbar sein. Aber im Lebenskontext kann ich da Zum Beispiel, weil ich zu schnell war oder weil ich so viele Anforderungen gestellt habe an andere und an mich selber. Und weil ich immer noch abends einen Impuls habe oder meine Gedanken immer noch kreisen oder ich ganz unruig bin, weil die und die Idee noch umgesetzt werden muss oder ich habe von da und da noch keine Rückmeldung bekommen, ja, was bilden die sich denn ein? Also so auch ewiger Unzufriedenheit. Ich habe jetzt gerade in dem Kontext das Wort loslassen gehört, also über dieses Dankbarsein, loslassen am Abend reflektieren am Abend. Wäre das nicht vielleicht noch das Wort, das helfen könnte, uns westlichen Männern helfen könnte, wenn ich sagen wir mal erfolgsverwöhnt, erfolgsgewohnt mit dem Ferrari auf Fuß auf dem Gaspedal unterwegs bin. Das habe ich natürlich gar keine Lust auf Bremsen, weil ich liebe ja die Geschwindigkeit und ich liebe das, wie sehr das rast und wie schnell vorwärts komme und Ziel erreiche. Aber wenn ich mir angucke, wie oft ich schon den Seitenspiegel abgefahren habe oder irgendwelche Schrammen dran habe am Auto oder was auch immer. Ich versuche ein Bild zu finden für das ich merke irgendwie, dass dieses Vollgasleben vielleicht doch nicht ganz so gut sein kann und suche gerade ein Angebot, ein Wort, eine Einladung, die leichter reingeht als Bremsen. Ja, weil auf Bremsen habe ich ja gar keine Lust, da erzeu. Das erzeugt ja in mir nur Widerstand. Da gucke ich ganz schnell weg. Da fahre ich lieber schnell weiter. Aber wenn ich mich darauf einlasse, mal den Fuß vom Gas zu nehmen und zu rekoperieren, wie das Elektroauto heutzutage so tut, also die beim Bremsvorgang die Energie wieder zu mir zurückzuführen, kommt das vielleicht der Sache näher? Vielleicht kommt es der Sache näher. Es ist ja so eher so, finde ich, lebensabschnittsabhängig. Also man mit Doppel-N hat bestimmte, also verschiedene Phasen im Leben, wo er gerne aufs Gaspetal tritt oder wo er das Gefühl hat, wenn ich auf das Gaspedal trete, dann geschieht das und das. Oftmals, oder manche haben mir bestätigt, dass sie zum Beispiel bei diesem auf dem Gaspedal treten, dass sie da entspannen können dabei. über einen gewissen Zeitraum. Das kenne ich selbst. Ich fahre gerne Motorrad. Und ich bin ja, ich bin der Geschwindigkeit gegenüber ja auch eine Abgeneigt. Ich mag ja auch, wenn gewisse Dinge schnell gehen und Geschwindigkeit haben, bin da auch manchmal, gibt es auch Momente bei mir, wo ich mit mir richtig geduldig bin. Da würde ich zu schnell, aber wenn der, wenn dann der Spiegel erst mal die ersten zwei abgefahren ist oder es hat dann die ersten Schrammen gegeben, dann wird es ja interessant, weil dann kommt doch die Rechnung dafür. Also geht es doch um eine gewisse Art von Balance, könnte man das sagen. Also sowohl das eine, das permanente Geschwindigkeit als auch das andere, dieses innerhalb-Stillsitzen gar nichts tun könnte man ja als eine Art zwei extreme betrachten zwischen Bewegung und Stillstand extremer Aktionismus und extremes Nichtstun und könnte dann die Mitte, die Balance da sein, worum es geht. Ich schließe ja stilles Sitzen und Geschwindigkeit gerne aus. Und ich sage auch nicht, dass das nie zusammengehört. Es braucht beides. Das braucht fließendes Wasser und auch stehendes Wasser. Es braucht auch wie Spannung und Entspannung in der Muskulatur, sonst kann ich mich nicht schnell bewegen. Ich stelle eher so eine Frage nach, wie wir oft stellen und auch im Zusammenhang mit dem Purpose-Diagramm stellt sich die Frage nach dem Was, also was erreiche ich und warum? Wie machen wir denn das jetzt hier? Und was treibt mich an? Was mache ich? Warum mache ich das, was ich tue? als Motivation, Antrieb. Richtig, weil es ist zielorientiert. Wir haben da eine Zielorientierung während des Ikiga nach der nach der japanischen Auffassung, diesem Ikigai-Kontext geht es nicht darum, ein Ziel zu erreichen, sondern den Augenblick wahrzunehmen. Und in diesem Augenblick sich zu verankern und den Augenblick zu sehen, zu schauen, zu spüren, wahrzunehmen. Und da ist das Wie und das Wozu, eher die beiden Fragen. Also wie tue ich das, in welcher Form mache ich das zum Beispiel mit Geschwindigkeit? Und wozu mache ich das? Wozu bin ich gerade mit 220 unterwegs? Wozu? Wozu machst du das? Um zu entspannen. Okay. Um zu entspannen oder beim nächsten oder beim nächsten Termin. Ich bin spät dran. Bin spät dran. Mein japanischer Lehrer sagte mal, als ich zu spät dran dran war, muss er losfahren. Ja, Das werde ich nie vergessen. Das war ein sehr gutes, ja, es war eine sehr gute Lehre. Also ich habe es dann doch selber verursacht, dass ich spät drin bin. Weil darauf hin, weil ich mir den Tag entweder zu voll gepackt habe oder weil ich eine richtig geplant habe, weil ich mir eine richtigausen habe oder eine richtig Pufferzeit. Und was mir noch wichtig ist, ist, weil ich hier, ich habe hier noch eine Aussage von einer japanischen noch bekannten Frau Yoko Ine, die sagt, nicht viele Japaner betrachten ihre Arbeit als ihr Ikigai. Denn wenn man jemanden sagen hört, meine Arbeit ist mein Ikigai, besteht die Gefahr, dass die Japaner denken, dass diese Person Workerholic ist. D.h. also ist für uns auch interessant. Japaner wissen, was ein Workerholic ist und die Japaner wissen das ganz genau, dass es gefährlich ist im Workaholic zu sein. Sie haben also auch mal, gesellschaftliches Verständnis von Ia dem gegenüber, also dem Eiga. Also wenn es jemand in einen Satz bringt, sagen sie, oh könnte Wenn jemand sagt, meine Arbeit erstmal in ckig geil, könnte ein Workoholic sein, ist ja die Conklusion. Ist die Conklusion. Und wenn man zum Beispiel von Studio Gibli den Creator, mir fällt der, ich habe jetzt gerade den japanischen Namen von ihm parat. Aber wenn das interessiert, der kann das nachschauen. Der hatte nur ganz viel Zeit in seinem Studio zeichnen verbracht. Und trotzdem war er in dem Fall in seinem Ikigai, weil das sozusagen seine Natur war, diese unheimlich fantastischen Filme wie Akira und so weiter zu kreieren. Und das war in dem Fall, das war seine Arbeit, aber es war gleichzeitig Glücksfall, sein Ikigai. Was man oft trifft, ist, wenn man jetzt mal wirklich ein Deep Research macht, nach echten Ikigai-Formaten. Da gibt es auf YouTube gibt es ein paar Sachen zu sehen. Dann trifft man in Japan oftmals Menschen, die so im ländlichen Kontext wohnen oder Kunsthandwerk machen. Weil dort dieses dieses dieses, weil sich mehr Gelegenheit bietet, so auch im Moment zu sein. Und wie kriege ich diesen Moment, diese Gelegenheit im Moment zu sein, wie kriege ich das jetzt transportiert hast jetzt gesagt, im ländlichen Kontext künstlerischen Umfeld, also in der Kunst. Ländlichen Kunst jetzt. wäre das gegen Gegenteil davon wäre städtisch und Arbeit. Also noch keine Kunst. Wie kriege ich denn da in den Bogen rein? Wie schaffe ich denn das, dass wir sozusagen wir im westlichen Kontext hier vielleicht einen Zugang dazu finden können? Kannst du dazu was sagen, wie konnte mir das mit, sagen wir mal, außer ich komme zu dir, ich habe das nur bei dir ja auch schon erlebt, wie tief das geht, wie gut es ist, sich mal da so eine Auszeit zu nehmen und mit dir Retreat zu gehen. Aber gibt es vielleicht noch eine andere Idee, einen anderen Tipp oder Einsatz? Ein Teil meiner Arbeit ist, dass ich, ich habe immer so eine kleine Karte bei mir, die Karte ist wie so ein Kompass. Und da steht zum Beispiel drauf Respekt, Gelassenheit zulassen, loslassen, Stille, also ein Kompass, der eine bewegliche Nadel hat und wo ich drauf gucke und schaue, wo bin ich da gerade? Wo ist gerade meine Ausrichtung? Also auch für den heutigen Tag. Und was braucht es gerade in meinem Leben? Ist heute ein Tag, oder eine Situation, wo ich Demut und Respekt, wo das angebracht ist. Auch Demut und Respekt vor mir selber. Oder Demut und Respekt vor einer anderen Person oder einer anderen Personengruppe. Wo ist etwas, wo ich zum Beispiel noch nie so genau hingeguckt habe oder wo es eine Erfassung von mir oder ein Konzept, was wirklich es wert ist, loszulassen zu sagen, nein, das ist nicht mehr das Konzept, was ich weiterverfolge. Oder ich bin hier an dem Thema festgegangen und ich sollte hier schauen, was kann ich da tun? Kann ich es loslassen oder kann ich damit mehr Gelassenheit umgehen? Und Spannung oder was auch immer da Kontrolle, zum Beispiel oder Perfektion, dort mehr rauszunehmen. Und ein anderer Weg ist, immer wieder in den Morgen hineinzuschauen, zu schauen, dass dieser Morgen, dieser Sonnenaufgang, das, was jetzt gerade passiert, das ist mein Morgen, das ist das, was den Zauber dieses Tages ausmacht. und diese Sonne geht für mich immer wieder neu auf. jeden Tag. Jetzt habe ich dir zugehört. als, sagen wir mal, Ferrari-Fahrer in dieser Welt da draußen, um beim Bild zu bleiben. Jetzt habe ich dir zugehört, jetzt denke ich mir, h vielleicht hat er recht. Jetzt stehe ich am nächsten Morgen auf, bestelle mich auf den Balkon, sehe die Sonne aufgehen und dann merke ich mir und jetzt, was mache ich jetzt? Und zack schon gehe ich lieber wieder zum Ferrari, oder? Was kann ich tun in dem Moment, wenn die Sonne aufgeht, wie kann ich die Stimme in mir oder den zielorientierten oder den konditionierten, wie kann ich dem etwas entgegen sein? Wie kann ich mir das gelingen, den Fußfunkas zu lassen? Was? Weißt du, was ich meine? Also wie? Was mache ich da? Wenn ich quasi als ungeübter da rausgehe, ich habe das jetzt gehört, denke, na gut, also schaffe ich das alleine vielleicht gar nicht? Brauche ich andere dazu, methodisch?ade wenn ich anfange oder ich bin ja hier auch schließlich, bin ich ja ein Top-Manager oder um bei Bild zu bleiben. Ich glaube ja immer noch, möglicherweise, dass andere um Hilfe zu fragen, schon ein Zeichen von Schwäche ist und das muss ich ja tun,st vermeiden. Oder andere, um Rat zu fragen oder mir irgend Werkzeug zu holen, schon, verstehst du, was ich meine? Hast du da vielleicht Ich fangeange nochmal ganz hinten an und komme dann nach vorne, die Frage, schöne Frage, ganz hinten angefangen ist, ist es genau umgekehrt. um Hilfe zu bitten und Lehrer anzunehmen, ist ein Zeichen von Stärke. Weil ich ich nehme jetzt mal den Topmanager, der hat ja schon eine Expertise, nicht bloß in einem Gebiet, sondern wahrscheinlich in mehreren oder die Topmanagerin. Und wenn sie dann sagt, okay, ich habe jetzt hier ein Gebiet, da würde ich gerne noch weiterkommen. Ich weiß aber gerade eine Wie. Also ich stehe auf dem Balkon, ich sehe das Licht und sage die Sonne und sag verdammt nochmal, so eine Scheiße, was soll ich denn hier machen? Was soll der ganze Mist? Und da zu sagen, ah komm, schau, was in deinem Körper gerade ist. Wo fühlst du, fühlst du die Füße? Führst du den Fußboden? Was ist, wenn du das Geländer des Balkons anfasst? Was spürst du da? Ist es rau, ist es glatt? Ist es kalt? Ist es warm? Spürst du deinenpuls? Spürst du deine Atmung? Wo nimmst du die Atmung wahr? Nimmst du die Atmung an der Nase wahr am Brustkorb am Bauch oder nimmst du sie überhaupt nicht wahr? Ist da irgendetwas, wo du gar gar keinen Kontakt im Körper hast, weil der Körper ist der Ankerplatz. Der Körper ist wie so ein ganz großer Hafen, in dem unter anderem auch die Atmung. Die Atmung ist der zentrale Ankerplatz im Körper. Und diese beiden Zugänge über den Körper und die Atmung. Wenn ich dem nachspüre, dann ist der erste Augenblick, wo ich schon gar nicht losfahren kann, weil ich brauche Kontakt zu diesen beiden Elementen. Zum Körper und zur Atmung Für wen ist der Körper und die Atmung ein Platz? Für der Körper ist der große Teil des menschlichen Wesens, der den größten Raum einnimmt, im Gegensatz zum Gehirn. Der Kopf ist zwar fünf Kilo schwer, und das Gehirn hat eine gewisse Größe, aber dann bestehen wir aus Körper. Und der Körper ist nie von uns getrennt, sondern gibt immer Signale zurück. Und wir wissen mittlerweile, dass der Darm ein ganz wichtiger Punkt ist, wenn ich atme. Sagt jetzt der Manager klar, logisch, verstehe ich, aber Körper ist, der Anker verstehe ich nicht, der Ankerplatz. Ja, was ein Ankerplatz für was? Was? Wenn ja jetzt kann man sich dieser Frage nähern und sagen, du, das kannst du auch noch nicht verstehen, weil du hast dich dem noch gar nicht geöffnet. Das wird noch eine Weile brauchen. Irgendwann verstehst du leichte Metapher. Ich will das ja gar nicht hören in dem Moment. Da denke ich ja, ich bin Anfänger oder was? Scheiße. Was soll der ganze Mist, wie man schon gesagt? Wie komme ich da ran? Nehmen wir mal an, ich will das trotzdem lernen. Ich will es ja lernen. Wie komme ich da ran? Was kann ich dann machen? schiebe ich ein Kissen hin und sage so, jetzt sitzen wir uns beide hier auf ein Kissen. Ich stehe ja draußen auf dem Balkon, die Sonne geht gerade auf. Ja, musst dich dann hinsetzen. Auf dem Balkon, wosetzt ich nicht hin, setzt dich hin. Da gibt es keinen Gaspedal, da gibt es einen Strom zu drücken, auf das Kissen setzen. atmen und dann geben wir durch den gesamten Körper hindurch, wie so ein Bodyscan und dann geben wir von Kopf bis zu den Füßen oder auch umgekehrt. Und das sind schon mal 20 Minuten weg, wo man überhaupt auf die garnelle machen kann. So, so lange. Sagt dann. So. Soll ich durch meinen Körper wandern? Das habe ich doch hochzuki erledigt. Füße spüre ich, check, check, Ohren spüre ich Kopf. Ja, check, Schultern, alles klar. Sonne ist da, Chuck habe ich, geht los. Man kann natürlich immer bei allem auf Gaspedal treten. Das ist immer möglich. Aber genau, in dem Moment ist es wichtig, das Gaspedal zu verlangsamen, die PS-Zahl anzuerkennen oder zu sagen, okay, wir brauchen hier gar nicht so viel Gas geben. Also ich brauche erstmal eine gewisse, wenn ich das jetzt richtig übersetze, eine gewisse Bereitschaft, den Fuß vom Gas zu nehmen und zu lassen? Ja, weil eine Person, die sich weil ich nicht bereit bin dazu, wenn diese Arbeit bin, dann lernen wir wahrscheinlich auch ins Gespräch kommen und auch diese Situation wird es wohl kaum geben. Oder wir werden dann irgendwas anderes machen. Wir werden dann wahrscheinlich in den Ferrari einsteigen zusammen und sagen, okay, dann geht. Gehen wir noch eine Runde. Und dann muss wahrscheinlich nochmal ein Spiegel abgefahren werden und es muss noch ein Kratzer dazukommen. Weil wenn wir jetzt mal bei der männlichen Person sind, die reagieren ja auch erst oftmals, wenn es Blaulicht kommt. Da muss mir erst noch ein Stand legen lassen oder noch einen nächsten Herzinfarkt oder mein Blutdruck muss noch ein bisschen hoch bleiben. Obwohl der Arzt sagt, du solltest das ändern. Vorsorgeangebote. Also Geschlecht. irgendwie die Bereitschaft in sich zu finden, wäre doch, wenn ich die jetzt richtig verstehe, der allererste Schritt. Ich bin der gewohnte Ferrari-Fahrer. Ich habe schon zwei Herzinfarkte, drei Stands Und ein Bluthochhochertifiziert, ja. Da war schon was los. Da war schon was los und Und dann braucht es erstmal die Bereitschaft. Erstmal dieses, okay. Okay, na gut. Was sagt er denn jetzt? Und dann sagst du, okay, also ich komme dann zu dir und sage, na gut, also mein Arzt hat gesagt, ich soll mal zu dir kommen. Und du weißt, was ich meine? du, was du meinst. Besser besser als meine Frau hat gesagt, ich soll zu dir kommen. Warum? Da gibt es meistens Widerstand. Wobei das natürlich, das sind ja oftmals die Hauptempfehlungspersonen, Der Arzt kann mir mehr Zahlen vorlegen. Das sind die Frauen. Guck jemand einen Blutdruck an. Okay. Aber das ist schon ganz interessant, wenn der Arzt dazu was sagt. Aber die motiviertesten Klientinnen sind ja die, die aus vollkommen eigener Motivation kommen, weil sie spüren, da braucht Veränderung und ich suche nach einer Methode, die sensitiver ist, die langsamer ist, die stiller ist. Ich brauche etwas, was eben genau dem Gaspedal sozusagen, ich brauche das Gegenkonzept vom Gaspedal. Und das braucht auch eine gewisse Attraktivität. Was mir geholfen hat, vielleicht mal eine kleine Erfahrungsbericht, war mich selber daran zu erinnern, dass es mal eine Zeit vor dem Gaspedal gab, in der ich glücklich war. In der ich, und das war ja, sagen wir mal, spätestens als Kind, wo ich noch gar kein Auto fahren konnte. Und trotzdem erinnere ich mich an glückliche Momente in meiner Kindheit, ohne Gaspiral, ohne Speed, ohne, sondern einfach nur so im Wald oder im Sandkasten oder im Schulhof diese, wie hast du gesagt, die Tropfen an der Regenrinne fasziniert im Winter, die Eisapfen zu beobachten, wie sie da immer länger werden, wenn das oder im Frühling, wenn es abtaut, diese Vorgänge. Faszination, erinnere ich mich daran. Und mir hat, ich erinnere mich mal an, was davor gab, insofern geholfen, als er gesagt hat, es musste, also es ging ja schon mal glücklich zu sein, ohne was auch immer. Ferrari, Arbeit, irgendwas. Es ging ja schon mal. Und mich daran zu erinnern, hat mir geholfen, mich einzulassen. Das vielleicht nur so auch als Tipp nach außen für unsere Zuhörenden. Wenn ihr merkt, dass der Widerstand zu groß ist,kt, dass ihr euch innerlich die Arme verschränkt und sagt, was soll der Scheiß, ich läuft doch alles. Voll schön, dass du dieses Bild da jetzt gerade so schön entfaltet hast, weil das ist genau eine diesernungsfragen. Wie ging es dir als Kind? Was hast du als Kind gerne gemacht? Wie warst wo hast du Lebendigkeit empfunden? Was ist aus dir herausgeflossen? Wo brauchtest du nie Anstrengung? Das sind so wunderbare Fragen. Okay. Können wir denn vielleicht, also wie kriegen wir frage ich mich gerade, wie kriegen wir schöne, vielleicht einen schönen Abschluss im Sinne von auf der einen Seite haben wir das traditionell, egal, wie du es beschrieben hast, quasi herkommt. Dieses Leben und Besonderheit im Leben. Und auf der anderen Seite diese vier Kreise, die da, sagen wir mal zum Management-Tool geworden sind, die kriegen wir das vielleicht zusammen? Was könnten wir mitnehmen, mitgeben, um diesen Sinn, der doch wie ein, wie ich eingangs schon gesagt habe, immer mehr gesucht wird. Vielleicht wieder ein Zugang zu finden, dranbleiben zu können. Ich hatte es schon eingangs gesagt, ich finde beide, also ich finde auch dieses westliche Modell in einer gewissen Kontext, also vielleicht jetzt auch bei der Führungsperson, von der du eingangs berichtest also von der weiblichen und dieser Person war es, wo ich sage, maybe, das kann sein, dass es genau jetzt die Arbeit mit diesem Modell das Richtige für sie war. Und mein also meine Einladung ist, und das hatte ich auch schon gesagt, dann noch dahinter zu gucken. Also Die dieser Blick nach nach dem was ist dahinter? Also wenn ich, wenn ich denke, ich habe Klarheit gefunden zu fragen noch weitergehen mit den Fragen nochmal hingucken zu sagen, okay, wenn das jetzt das westliche Modell war, wie sieht es denn in einem asiatischen Modell aus, aus dem Modell aus Japan, wobei, da gibt es kein Modell. Also es gab nie ein Modell. Und wichtig ist nochmal das ursprünglich Eigai, keine Monetarisierung, Gemeinschaft ist ein ganz wichtiges Aspekt. Die japanische Gesellschaft ist eine Gruppengesellschaft. Und die Akzeptanz von Unvollkommenheit, das ist diese ursprüngliche Form des ekigai und die, was wir daraus mitnehmen können, ist, dass wir immer wieder schauen, ah, wo sind die Momente, die ich mir da zurückholen kann, wie zum Beispiel diese Kindheitsaublicke, dieses Selbstvergessen irgendwo zu sitzen, sich etwas anzuschauen, zu betrachten, die Zeit vergeht. Oder etwas mit Hingabe und Liebe zu tun, auch wenn es scheinbar sinnlos ist oder es braucht gar niemand weiter. Ich sage immer wieder vor zu sagen, guckt euch genau an, was ihr wollt. Wollt ihr für euer Team vorankommen? Dann ist es wahrscheinlich gut, mit dem westlichen Modell zu arbeiten, wobei heute ist egal, was da steht. steht in einem Purpose oder Ikigi. Das ist nicht so wichtig. Und beim Östlichen ist du wirklich etwas suchst, wo du sagst, ich brauche mehr Tiefe, ich will noch mehr erfahren, ich will mehr im Augenblick sein. Ich will zum Beispiel wirklich Tiefe erfahren in dem, sag ich mal, ich nehme mal den Begriff Visabi. Was ist das, was da wirklich dahinter ist? Wie schmeckt die Tasse Tee? Wie ist das jetzt gerade, wenn ich nackt im Regen stehe mitten auf der Straße? Oder Barfuß laufen oder sowas.fuß laufen. Oder auch wenn es belächelt wird, aber Waldbaden 90 Minuten lang im Wald im Zeitluptempo unterwegs sein, sich an den Baum anlehnen, sich einbuddeln im Laub Und das durch sich durch das gesamte System durchgehen zu lassen. Das ist das andere Angebot. Und ich sage es nochmal, keine Monetarisierung des Erfahren in der Gemeinschaft, deswegen biete ich auch Retweats an, wo man in der Gruppe ist. Und dieses Thema der Akzeptanz der Unvollkommenheit und dass jeder Augenblick ganz schnell wieder vergehen kann Unser Leben ist wie ein Tropfen Tau auf dem Gras am Morgen hat der Senlehrer Dogan gesagt. Der ist 54 Jahre alt geworden. Das ist zum Beispiel sowas. Das ist so ein Spruch, den habe ich immer jeden Tag für mich Und sei dankbar, dass das Blut fließt, das Herz schlägt und dass du bei klarem Verstand bist. Also ich ein bisschen lösen von diesem Drang nach Perfektion und der Akzeptanz, dass es so ist, wie es ist im Augenblick. Ja, Perfektion gibt ja auch Momente, die sind, Perfektion ist wichtig. Ich sage mal, der Chirurg, der irgendwas vergisst, die Operationsnarben zuschließen oder so, da braucht es schon Perfektion, aber wir haben ja so eine gesellschaftlich-ale Kunst. Perfektion Perfektionismus. Genau, damit wir Anerkennung finden und damit eben auch noch die Mami sagt und der Papi, ja, das hast du fein gemacht. Und das ist in uns allen sehr stark drin, da vielleicht ein bisschen mehr mit. zwischen den Extremen. Vielleicht ist das ein Aufhänger zu sagen, Mensch, wenn ich merke, ich bin mit irgendwas im Extrem, suche ich mal das Gegenteil, versuche ich mal. Ja, mache mich mal auf die Suche. Ich mache mich mal auf dem Weg Die andere Seite vielleicht wieder zu entdecken, wieder zu wach zu machen oder mal abzustauben, zu sagen, jetzt kriegst du mal wieder ein bisschen mehr Aufmerksamkeit. Da ist man schon auf dem Weg. weil man hat da schon gemerkt, oh, da bin ich zu extrem, zu, da mache ich was. und auf der anderen Seite, also abschließend vielleicht noch könnte man sagen, sichstützung zu holen, hilft auf jeden Fall, wenn man sagt, ich habe mich entschieden, ich will ich habe es erkannt, ich will was tun, kann man sich ja jederzeit bei dir melden, deine Kontakdaten sind ja auch in unseren Shownotes. sich extern begleiten zu lassen durch Reflexion, durch Unterstützung, ist also durchaus vielversprechend. Ja, also das ist auch für Teams vielversprechend. Egal, ob für Teams oder für einen persönlich das wir vielleicht noch mit mir auf dem Balkon setzen möchte. Ich kann das als sehr, sehr angenehm rückmelden und als sehr, unterstützend. Ich habe das als sehr toll empfunden. Kann ich ja schon empfehlen. Also, fassen wir vielleicht nochmal zusammen oder schließen wir ab heute, wir haben uns ein bisschen mit Sinn Sinnfindung beschäftigt, mit dem traditionellen Ikigai, wie es ursprünglich mal entdeckt, entstanden ist, hin zu dem westlichen Management-Tool haben uns mit den Fragen beschäftigt, was, wenn ich Widerstand habe, wie kann ich anfangen, kann ich drüber gehen über meinen Widerstand, wie kann ich den auflösen, wie kann ich vielleicht in Richtung Ziel mich auf den Weg machen, auf die Reise wieder zu mehr was auch immer. Ich lasse das mal jetzt offen. Ich danke dir auf alle Fälle für diesen Ausflug. Danke für diese auch kontroverse Auseinandersetzung damit. viel Perspektivische Erweiterung. an unsere Zuhörenden sage ich danke fürs Zuhören, danke fürs Dabeisein und Mitgehen, Informationen dazu, packen wir euch in die Shownotes. Wie ihr wisst, wir beantworten jede Rückmeldung, jedes Feedback, jede Nachfrage. Wenn er uns abonniert, unterstützt uns das, das Glöckchen aktiviert. Ihr kennt das. Und wir freuen uns dann auf die nächsten Ausgaben. in diesem Sinne, Q. du hast ja das letzte Wort. Ja, du hast es so jetzt gerade wunderbar professionell abgebunden. Das Wort kam noch, das fand ich total klasse. Widerstand ist ja wunderbar. Und auch für mich war es sehr gut. Vielen Dank für deine Fragen und auch für das Erforschen und diese beiden unterschiedlichen Welten sich anzuschauen und zu gucken, wo gibt es da vielleicht Gemeinsamkeiten oder wann kann was wie eingesetzt werden und wo ist es, welches Modell hilfreich. Sehr schön, vielen Dank nochmal. Alles klar. Dann bis bald, ihr Lieben. Tschüss.
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