#47 Männerkompass - Zwischen Mitgefühl und Barmherzigkeit

Shownotes

Erwähnte Personen & Konzepte

Tania Singer – Neurowissenschaftlerin; Unterscheidung zwischen Empathie, empathischem Stress und Mitgefühl (mit Olga Klimecki)

Friedrich Nietzsche – Kritiker des Mitleids als „Sklavenmoral", die den Leidenden in seiner Schwäche bestätigt statt ihn zu stärken (Hinweis: Im Gespräch fällt der Name leicht verwischt/phonetisch als „Danite", gemeint ist Nietzsche und dessen Begriff der Sklavenmoral aus der „Genealogie der Moral")

Wilhelm Schmid – Philosoph; prägte den Gegenbegriff „Ekpathie", die bewusste Fähigkeit, sich von fremden Gefühlen abzugrenzen, ohne gleichgültig zu werden

Thich Nhat Hanh – vietnamesischer Zen-Mönch; Praxis, sich morgens zuerst selbst mit Mitgefühl zu begegnen (Hand auf die Brust, bevor man sich anderen zuwendet) (Hinweis: im Gespräch phonetisch als „Teachathan" erwähnt)

Dalai Lama – Beispiel im Gespräch für kurze, klare Zuwendung, die von außen fälschlich als „kalt" wahrgenommen werden kann

Themen der Folge

  • Der Unterschied zwischen Empathie (wahrnehmen), Mitgefühl (stärkend handeln), Mitleid (passiv, von oben herab) und Barmherzigkeit (bedingungslose, gelebte Haltung)
  • Warum reine Empathie ohne Abgrenzung ins Ausbrennen führen kann
  • Mitleid vs. Mitfreude – das WM-Stadion als Bild für Verbindung und Trennung zugleich
  • Barmherzigkeit als höchste Tugend in allen fünf großen Weltreligionen – und warum Care-Arbeit trotzdem meist schlecht bezahlt ist
  • Begnadigung/Amnestie als gesellschaftlicher Akt der Barmherzigkeit
  • Selbstmitgefühl als Voraussetzung, um anderen ohne Selbstaufgabe zu begegnen
  • Führungsalltag: die Grenze zwischen Mitgefühl mit Mitarbeitenden und Selbstüberforderung
  • Vaterrolle: der Unterschied zwischen einem Kind bemitleiden und es stärken
  • Alltagspraxis am Beispiel Bettler vor dem Supermarkt: von Fall zu Fall neu entscheiden, ohne sich schlecht zu fühlen
  • Braucht Barmherzigkeit einen religiösen Glauben? Beide sind sich einig: nein

Zitat der Folge

„Ich fühle mit dir – aber die Verantwortung trage ich nicht dafür, wie du dich fühlst."

Abschlussbild

Mitgefühl als Taschenmesser: kompakt, alltagstauglich, immer griffbereit – während Barmherzigkeit die Königsdisziplin bleibt, an der man sich immer wieder neu versuchen darf.

Für euch: Habt ihr Rückmeldungen oder eigene Erfahrungen mit Archetypen-Arbeit? Schreibt es uns gerne, wir freuen uns über euer Feedback und den Austausch mit euch.

Kontakt & weitere Informationen:

„To get in touch“

Jörg Adolphs Profil auf LinkedIn Historie, Bilder und Themen: Profitabler Macher, Psychologie, Kampfkunst, Unternehmensberater, „Menschenoptimierer“ Leadership, Kommunikation, Mentale und Gesundheit www.kai8prinzip.de

Thomas Qiu Hönel [Profil auf LinkedIn](https://www.linkedin.com/in/thomas-qiu-hönel-78186a149/ ) Historie, Bilder und Themen: Verkörperer; Ikigai- und Kintsugi-Coach, MBSR-Lehrer (Achtsamkeitsbasierte Stressreduktion), Resilienztrainer, Kampfkunstlehrer, Designer, Kalligraf; praktiziert und lehrt Zen https://thomashoenel.de https://www.studio-hoenel.de

Du willst in Kontakt treten? Mail Jörg: ja@jaizen600.de Mail Qiu: post@thomashoenel.de

Wir freuen uns auf Dich

Intro-Produzent Mutan Fly

Transkript anzeigen

00:00:01: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Ausgabe unseres supertollen Männerkompass.

00:00:12: Schön, dass ihr wieder da seid.

00:00:14: Q und ich haben uns heute auf ein ganz konkretes Thema rausgegriffen.

00:00:20: Wir haben uns mal von unserem großen Themenbord was geschnappt und gesagt hier.

00:00:26: Da könnten wir mal ein bisschen in die Tiefe gehen dass wir unserer Zuhörerschaft einen gewissen Nutzen präsentieren.

00:00:35: Und zwar haben wir uns heute das Thema Empathie, Mitgefühl, Mitleid und Barmherzigkeit genommen und uns quasi damit beschäftigt was ist es überhaupt?

00:00:49: Wie definiert sich das?

00:00:50: Was kann man da mitmachen?

00:00:52: wie ist es im Alltag und was hättet ihr davon oder was könnten unsere Zuhöre davon haben?

00:00:58: wenn wir das beleuchten wenn wir uns quasi die Vaterrolle anschauen, was ist da der Unterschied zwischen Mitleidhaben mit dem Kind und Mitgefühl zeigen?

00:01:07: Wie verändert das wie ein Sohn oder eine Tochterrückschläge erlebt zum Beispiel ja.

00:01:11: Oder in der Partnerschaft... Wie ist es zwischen Zuhören- und Mitleiden mit echtem Dasein?

00:01:18: Oder wie ist das im Führungsalltag?

00:01:20: Wie ist das in der Selbstführung für mich selbst?

00:01:24: Oder kriegen wir ne sprachliche Schärfe hin?

00:01:26: Das waren so die Ideen, die wir dazu hatten.

00:01:29: Hi Q, schön, dass du da bist.

00:01:30: Ja,

00:01:31: hi Jörg!

00:01:32: Du hast es so schön jetzt eröffnet.

00:01:35: Ich habe dir gerne gelauscht und laut unserem Vorbereitung und unserem Skript ist es so, dass ich zum Einstieg eine kleine Geschichte erzähle die wir erst zusammen vor einigen Wochen erlebt haben.

00:02:01: und dieser kleine Geschichte war der Aufhänger für uns zu sagen, das ist ein Thema.

00:02:09: Das sollten wir uns auch annehmen.

00:02:12: und Hintergrund ist dass es eine

00:02:18: Beobachtung aus dem Alltag

00:02:19: gab.

00:02:19: Es gab eine Behaltungsbeobachtungen bei einer anderen Person und ich habe diese anderen Personen in eine Rückmeldung gegeben die er durchaus was konfrontatives hatte.

00:02:32: Ich habe dir etwas zurückgespiegelt und hab gesagt, hier ist etwas.

00:02:38: Das solltest du dir noch mal näher anschauen.

00:02:40: und wir haben dann im Nachgang darüber gesprochen und ich sagte das ist aus meiner Sicht obwohl es etwas Konfrontatives war und obwohl mein Umgangssprache sagen könnte ja du hast kritisiert, habe ich gesagt aus meiner Sicht war das Mitgefühl.

00:03:06: Weil ich hab diesen Menschen etwas Wichtiges geteilt und was im Kontext zu seiner Persönlichkeitsentwicklung durchaus von Bedeutung sein kann.

00:03:27: Ich hätte es ja auch sein lassen können und hätte sagen können die Person sehe ich ab dem und dem gar nicht mehr.

00:03:34: Und dann ist sie weg aus meinem Leben, aber ich habe mir gesagt ne es braucht wenn das wahrhaftig sein soll was ich mache und wenn das auch für diese Personen wichtig ist fürs weitere Leben braucht's diese Rückmeldung.

00:03:57: und da hab' ich mich dazu entschlossen dass obwohl es konfrontativ war Und obwohl man auch sagen könnte, das war Kritik.

00:04:07: Hab ich die Person ja nicht bloß kritisiert, sondern ich habe ja Optionen geboten.

00:04:11: also wie und Alternativen in der Handlung Ja... Wir hatten es im Gespräch zwischen Jörg und mir und das Film meinerseits ist das Begriff Das Wort Mitgefühl und Jörgs sagt, ach interessant!

00:04:28: Ich hab da einen anderen Blick drauf oder ich hab dann eine ganz andere Perspektive.

00:04:35: Und da haben wir gesagt, ja dann lass uns darüber sprechen.

00:04:39: Dann machen wir das zwischen uns Thema und teilen das mit euch und ihr bekommt das mit wie wir das auch unter uns diskutieren.

00:04:47: Ja wie wir auf verschiedene Perspektiven aufgreifen, wie wir verschiedene Sichtweisen und Meinungen auffassen.

00:04:55: Es war also quasi ein Was ich heute schon sagen kann, bevor wir einsteigen in die Definition, habe ich wahrgenommen dass du mit deinem reinen Herzen eine sehr positive Absicht verfolgt hast.

00:05:13: Dem gegenüberstand aber auch quasi das was ich gehört habe also was du formuliert hast was du gesagt hast und so wo mein Gehirn etwas anderes draus gemacht hat.

00:05:22: als ich dann nämlich nachfragte warum hast du es erst gemacht?

00:05:25: ja war für mich ein Akt des Mitgefühls hat mein Gehirn das nicht zusammengebracht, sozusagen.

00:05:31: Ich weiß ja um deine Absicht, um dieses positive Lebensbejahende in ihrer Haltung und mein Gefühl hat aus dem ... also meine Beobachtungsinterpretation hat mein gehörn draus gemacht.

00:05:47: Nee, das ist doch kein Mitgefühl wenn ich jemanden so konfrontiere.

00:05:52: Also, da war in mir ... Du hast das letzte Mal so schön gesagt.

00:05:55: Da war so ein Widerstand gegen irgendwas anderes in der letzten Folge und in diesem Fall ging es mir so, dass ich dachte, oh, nee, das geht ja nicht!

00:06:05: Das kriege ich gar nicht zusammen.

00:06:06: Mitgefühl ist für mich was ganz anderes.

00:06:08: Und das war dann quasi für uns die Aufhänger zu sagen, komm, das müssen wir uns mal genauer anschauen.

00:06:14: Was ist denn jetzt eigentlich konkrete Unterschied zwischen Mitgefühlen mit Leid und Empathie?

00:06:20: Man könnte natürlich jetzt auch ein kommunikatives Thema draus machen und sagen, bevor ich dem anderen überhaupt etwas sage – weil du hast ja gesagt die Person ist nur temporär in deinem Leben.

00:06:32: Die ist dann wieder weg!

00:06:33: Ich habe den Anspruch an Wahrhaftigkeit an mich selber und ich will das quasi diverse auf dem wo sie da ist.

00:06:39: wenn die Person da wieder weg ist, ist die Chance vorbei.

00:06:44: Dann müsste ich ja theoretisch erst mal die andere Person fragen.

00:06:48: Darf ich dir das mal geben?

00:06:49: Ein Feedback oder eine Rückmeldung, vielleicht interessiert die andere person das ja gar nicht.

00:06:54: Du sagst du kannst machen aber hier ist gleich der Müll einmal nebenan da kann es direkt rein wie so ein Werbeflyer, so eine ungefragte Werbung, die dann

00:07:01: direkt in

00:07:01: den Papiertonne wandelt.

00:07:04: Aber das war nicht der Ansatz weil darum... also das können wir vielleicht zu einem anderen Zeitpunkt nochmal machen, aber das war jetzt nicht das Thema sondern eher dieses Thema.

00:07:12: was ist denn?

00:07:12: Aber was ist das denn dieser Unterschied?

00:07:15: Was ist denn das eigentlich, weil da sind ja so mehrere Begriffe so nah beieinander.

00:07:19: Dieses Empathieding, dieses Mitleid, dieses mitgefühl, dieses Barmherzige, was da eher aus der kirchlichen oder religiösen Richtung kommt, weil es in vielen Religionen zu finden ist.

00:07:32: Da mal ein bisschen genauer draufzuschauen und... Vielleicht gucken wir uns mal ein bisschen mit den Definitionen an als Erstes, bevor wir dann nochmal in unsere Interpretation gehen.

00:07:44: Wir haben im Vorfeld das Mal ein bisschen zusammengetragen und fachliche Definition versucht.

00:07:48: also wir sind keine Fachperson als solches.

00:07:51: ja wir versuchen einen Angebot zu machen was definitiv eine Definition was definierend vielleicht hilfreich sein könnte zum Verständnis über Definition statt, also es geht nicht um wissenschaftlichen Anspruch.

00:08:11: Also fangen wir mal an mit der Empathie in den Schuhen des anderen gehen zu können.

00:08:16: durch die Augen des Anderen sehen zu können hieß es mal als ein Anführungszeichen gesetzt.

00:08:26: Und wir haben jetzt in der Beschäftigung mit der Definition folgende Definition gefunden oder zusammengestellt.

00:08:34: Empathie ist die Fähigkeit, Gedanken, Gefühle und Motive eines anderen Menschen zu erkennen nachzuvollziehen und angemessen darauf zu reagieren auf der einen Seite kognitiv also verstehend und auf der anderen Seite effektiv emotional nitschwingen vielleicht.

00:08:50: Empathy ist zunächst neutral Also eine Fähigkeiten zur Wahrnehmung und zur Resonanz.

00:08:58: sie ist kein Handlungsimpuls.

00:09:00: es ist erst mal nur ein ein wahrnehmen und ich könnte darauf reagieren, muss aber nicht.

00:09:06: Oder ich kann

00:09:06: mitschwingen.".

00:09:07: Die Neurowissenschaftlerin Tanja Singer unterscheidet dabei zwischen empathischem Stress man übernimmt das Leid des anderen und läuft Gefahr sich selbst zu verlieren bis hin zur Erschöpfung und Burnout.

00:09:22: also ohne dass ich im Außen etwas mache, kann ich innerlich in Stress geraten weil ich das Leids des Anderen übernehme auf mich selbst überträgt Und ich dadurch in Richtung Erschöpfung und Donut komme.

00:09:36: In einer gesünderen, handlungsfähigen Form von Mitgefühl.

00:09:43: Aber was ist jetzt Mitgefühlen?

00:09:46: Mitgefuhl ist die emotionalen Reaktion, die aus Empathie entstehen kann, wenn es sich mit Wärme- und Führsorge verbindet.

00:09:55: nach

00:09:57: der Neurowissenschaftlerin Singer... Klimakie ist das Mitgefühl motivational.

00:10:05: Es aktiviert prosoziales Verhalten, ohne dass man sich im Leid des anderen verliert.

00:10:11: Kurz zusammengefasst Empathie fühlt den Schmerz des Anderen mit und Mitgefühle will ihn lindern bleibt dabei aber bei sich selbst stabil.

00:10:21: Mitgeführ gilt in der Forschung als sozusagen die gesunde nicht erschöpfende Variante des Mitgefülls.

00:10:28: also wenn ich Wenn ich mitgefühle...

00:10:36: Ich fühle den anderen, ich hab eine Resonanz.

00:10:38: Und ich kann bei mir bleiben?

00:10:40: Das wird aber manchmal als kalt empfunden.

00:10:42: Ich kann mich an die Sache erinnern.

00:10:44: Beispielsweise mit Dalai Lama wurde dann ihm auch gesagt, dass er da kalt reagiert hat.

00:10:49: Weil er einen kurzen Moment sich dieser Person zugewendet hat ... Als ein Beispiel was wir gerade kommen.

00:10:55: Aber das kann man noch täglich erleben.

00:10:57: Wendet sich der Person zu und zeigt sich empathisch

00:11:02: Aufmerksamkeit

00:11:03: mit Gefühl.

00:11:04: Aber dann wendet er sich auch wieder ab und geht zum nächsten Thema, da wurde ihm vorgeworfen dass er zu kalt wäre.

00:11:12: Da müssen wir vielleicht nochmal den Unterschied machen.

00:11:14: also was das bedeutet?

00:11:16: Also was wir bis jetzt haben ist Empathie.

00:11:18: ich bin fähig etwas wahrzunehmen und in Resonanz zu gehen in irgendwie eine innere Schwingung zu kommen wo ich aufpassen muss da sie nicht ausbrennen weil ich quasi aus der Empathie-Haus ins Mitgefühl gehen kann, zu sagen Ich nehme das wahr.

00:11:31: Ich fühle das bis hin zu Stress mich ja?

00:11:36: Ich will es vielleicht auch lösen.

00:11:40: aber und jetzt kommt die Überleitung zur Mitleid.

00:11:49: Mitleit ist also nach dieser Definition eine eher passive auf distanzierte Reaktionen, auf fremdes Leid von oben herab.

00:11:58: Also der Mitleid hat schnell die Gefahr, dass man sozusagen so ein ... so einen von oben unten Gefühl kreiert wenn ich auch du armor, du armor kleiner in Klammern schon ist das ja schon da?

00:12:08: Von oben her ab wie es in anderen Quellen heißt Mitleit zieht einen mit hinein ohne zu stärken.

00:12:15: Es entsteht eine Machtgefälle auf der einen Seite also im Mitleidenen oben der Bemitteilte unten.

00:12:22: Anders als beim Mitgefühl, mündet das Mitleid selten in konkrete hilfreiche Handlungen.

00:12:27: Es bleibt oft bei der gefühlten Betroffenheit stehen.

00:12:31: also letztlich auch du Armer ich leide mit und sagt ihr das Wort auch schon ja wenn du traurig bist bin ich am Ende auch mit traurigen.

00:12:39: am ende sind wir beide traurige.

00:12:41: Das wäre sozusagen die Abkanzung zu mit Gefühl.

00:12:44: Ich leide mich Ich bin sozusagen im selben Gefühl wie Du.

00:12:51: Die positive Variantin wäre also demnach vom Mitleid, wäre die mit Freude.

00:12:59: Also ich bin in derselben Freude wie du.

00:13:03: Das ist auf der anderen Seite ja etwas sehr Schönes, etwas Verbindes.

00:13:06: Gerade wenn wir jetzt an die gerade zu Ende gegangenen WM denken wo sich alle im Stadion oder nicht alle sondern die fünfte die eine Hälfte die freut sich total und alle freuen sich Wäre dann die Mitfreude.

00:13:19: und auf der anderen Hälfte des Stadions stehen die Mitleidenden, die leiden alle miteinander so unter dem Verlust des Titels oder unter dem verpassten Titel.

00:13:30: So weit die These, so weit die Theorie ob das jetzt tatsächlich so ist aber mal als Bild aufgemacht.

00:13:37: Mitleit kann gut sein weil es ja auch was Verbindendes hat in einem Stadion wenn man sagt wir sind hier miteinander und wir sind Aber Team Grün und die Anderen sind Team Blau Und gleichzeitig hat sie auch was Trennendes, weil die anderen freuen sich ja und wir nicht.

00:13:55: Ich kann mich nicht mit den anderen freuen wenn ich im Mitleid stecke... Also wenn ich selber... Verstehst du das?

00:14:01: Weil es mir handelt, wenn ich selbst down bin!

00:14:04: Kann ich dem Anderen die Freude

00:14:05: gönnen?!

00:14:05: Ich kenne auch dieses Gefühl des, dass ich mich leider nicht mitfreuen kann.

00:14:12: Es kann natürlich auch was mit Neid und Miskus zu tun haben, ne?

00:14:16: Ja.

00:14:17: Das spielt das sicher mit rein!

00:14:18: Aber wir haben ja... Lass uns erst mal noch die Definition zu Ende machen.

00:14:22: Wir kommen super am Herzigkeit.

00:14:23: also da ist es so dass etymologisch, sprachlich kommt es ursprünglich wohl aus dem Althochdeutschen von Barem und das war da der Schoß oder der Busen Und herzi für Herz Also wirklich ein Herz das sich der Not eines anderen öffnet sozusagen in den Schoß mit hinein nimmt, also in die Obhut.

00:14:45: In den Barmen.

00:14:46: Ja?

00:14:47: Barmherzigkeit gilt theologisch, also im Christentum wie auch so... Auch im Judentum, im Islam, im Buddhismus, Hinduismus ist das eine der höchsten Tugenden und sie geht über die individuelle Geführsregung hinaus und beschreibt eine Grundlegende oft religiös oder ethisch begründete Haltung, mildtätig und verzeihend vor allen Dingen gegenüber Not und Schuld zu handeln, unabhängig davon ob man dem anderen wohlgesonnen ist oder nicht.

00:15:15: Das finde ich ein spannender Punkt.

00:15:16: Also erst mal das Wortdings also die Worterläuterung Barm für dieses irgendwas Schoßartiges oder Buzenschoß etwas dass sich körperlich platziert und öffnen kann.

00:15:29: Das Wort und dann diese Fähigkeit.

00:15:35: Also es ist in allen großen Religionen drin, in allen fünf großen Weltreligionen.

00:15:39: Wird das als die höchste Stufe angesehen?

00:15:41: Weil es und das ist jetzt der letzte Punkt da unabhängig ob ich dich mag oder nicht mag... ...ich dich quasi in mein Herz nehmen kann.

00:15:51: Was ist das für eine Kraft ne?

00:15:54: Und was muss ich dafür tun?

00:15:57: Wenn ich

00:15:57: das machen will wenn ich sozusagen dich als mein Gegenüber bedingungslos in meinen Herzen nehmen will würde das Bär bedeuten.

00:16:04: Barmherzigkeit, ohne irgendeine Bedingung zu stellen und zu sagen egal ob du Mann-Frau bist alt jung weiß schwarz dunkelgrün Egal gesund krank ich nehme dich in mein Herz.

00:16:17: Und was bedeutet?

00:16:18: Ich muss dafür In meiner Welt jetzt bin ich auf deiner Position gespannt.

00:16:24: Da haben wir nämlich meine Lieblingsformen schon wieder in meiner Welt Muss sich dafür Muss ich meinen Ich ja quasi außen vorlassen, irgendwie beiseite stellen.

00:16:34: Weil ich als ich definiere ja zum Beispiel keine Ahnung.

00:16:40: meine Vorlieben meiner Abneigung meinen.

00:16:42: Ich mag das und dass und das mag ich nicht.

00:16:44: Ich mag keine Ahnung.

00:16:46: immer Sauberkeit und Schmutz zum Beispiel.

00:16:50: ich mag keine ahnung geschnittene frisierte Haare und nicht lange Fingernägel.

00:16:56: Hygiene und Ekel, und kommen vielleicht auch an bestimmte Emotionen.

00:17:00: Also Angst, Widerstände, Ekel ... Und das alles muss ich außen vorlassen.

00:17:07: Ich kann es vielleicht wahrnehmen aber mich nicht aufhalten zu lassen den anderen dennoch in mein Herz zu nehmen.

00:17:13: Das finde ich so die fette Leistung

00:17:16: daran.

00:17:17: Wir sind ja vielleicht oft in einer Wahrnehmung unterschiedlicher Meinung Aber an der Stelle kann ich das alles Genauso wie du es jetzt gerade geschildert hast und wiedergegeben hast, fast eins zu eins auch sagen ja.

00:17:31: Genauso geht's mir da ebenfalls mit derselben Beobachtung.

00:17:35: Wir haben dieselbe auch die inneren Bilder, die mehr kommen.

00:17:41: Und das ist vielleicht ... Der Dreck auf der Hose und die langen Haare, und die ungeschnittene Fingernägel sind ja da vielleicht noch das wo es noch geht.

00:17:48: Also solange es sich im deutschen weißen Planquadrat bewegt, geht ja alles noch irgendwie.

00:17:54: Naja

00:17:55: ich weiss gar nicht ob ich das so auf eine Nation abstellen kann oder will aber plan quadrat gefällt mir insofern weil ich gerade den Bogen zur Empathie schlagen wollte.

00:18:05: wenn ich empathisch bin sehe ich die Hose die Haare die Nägel kann mich aber gesund abgrenzen, wie die Empathie sagt.

00:18:12: Ja auch dieses Mitgefühl ich nehme das wahr.

00:18:15: Guck mal du hast ja die... Ich sehe deine schmutzige Hose!

00:18:18: Ich könnte jetzt überheblich werden an Anführungszeichen und Mitleiden.

00:18:21: Ach du Arme hast du eine schmitzige Hosis?

00:18:23: Und der dir die Haare schneidet?

00:18:25: Das wäre die böse Mitleid-Variante.

00:18:27: oder die unangenehme, ich weiß nicht, unangebrachte.

00:18:30: Und die andere aber und das wollte ich sagen ist mit fühlend empathisch könnt ich mich ja gesund abkrenzen und sagen na gut Das sind ja deine Fingernägel, ist ja deine Hose.

00:18:42: Darfst du ja machen wie du willst und grenzt mich ab?

00:18:45: Verstehst du innerlich bleibt bei mir, stresst mich zwar vielleicht ein bisschen dieses empathische Stressding.

00:18:51: Stresst nichts wahr?

00:18:52: aber ich kann mich abgrenzen!

00:18:54: Bei der Barmherzigkeit hingegen würde ich sozusagen dich in mein Herz nehmen alles geben, was ich habe damit ist dir besser

00:19:04: geht.

00:19:05: Ja bei dem, was du wie du jetzt gerade diesen Prozess der Abgrenzung beschrieben hast da spürte ich schon so ein Element von Gleichgültigkeit, was das mit reingeht.

00:19:19: Na ja genau.

00:19:20: Was es aber nie ist und dieses Währigebeiter beim Herzlichkeit ist, ich glaube kann ja auch theologisch diskutiert werden dass erst wenn man es jetzt mal im christlichen Kontext sieht, es einerseits die Grundlage ist für unser heutiges Sozialsystem und auf der anderen Seite.

00:19:41: Es seit langer langer Zeit auf den Schultern von Menschen rot, die meistens weiblich geschlecht sind und was auch von der Vergütung her nach wie vor so ist, dass es schlecht bezahlt ist.

00:20:00: Also die sogenannte heute moderner Sprech ist Kehrtätigkeit, ne?

00:20:06: Nach wie vor also alles was der Barmherzigkeit-Sektor betrifft, ist schlecht bezalt oder er wird auch noch abgestraft.

00:20:12: Also wieso kannst du dieser Person vergeben, warum gibt's zum Beispiel eine Amnestie

00:20:18: z.B.,

00:20:18: finde ich das ist ein Akta barmherzigkeit.

00:20:20: ja wenn man sagt oder da isst der gnädige König Fürst Der sagt, ja ich vergebe dieser Person die an sich beide Hände abgehakt bekommen müsste.

00:20:33: Aber die Mutter hat den einzigen Sohn... Ja, wir

00:20:36: müssen ja gar nicht so weit zurückgehen und es gibt sie heute auch noch wenn ihr ein neuer Präsident macht erstmal hier große Begnadigung.

00:20:44: Eine Begnadelung!

00:20:45: Das Nade

00:20:47: steckt quasi auch

00:20:48: mit

00:20:48: drin?

00:20:49: Gnade vor Recht ergehen lassen.

00:20:52: Wie schwer das ist, wenn ich mir dann quasi vorstehe, Mörder, Vergewaltiger Kinder oder

00:20:56: irgendwas

00:20:57: werden freigelassen, begnadigt und dürfen dann wieder draußen rumlaufen.

00:21:05: Für die selbst... Also ich frag mich immer, ist das für die selbsten Dinge?

00:21:08: Also reflektieren die da drüber?

00:21:12: Oder ist es nur für die anderen Gefahr, also für eine Beängstigung, wo die ja dann denken, oh Gott guck mal, die laufen jetzt hier an, meine Kinder und so.

00:21:19: Jetzt kann man natürlich eine Rechnung aufmachen, dass ja von allen Täter ... Täter- ... Tater?

00:21:27: Die meisten sind Täter.

00:21:28: Achtundneinzig Prozent oder so.

00:21:31: Da ist der Bereich... Wir müssen es jetzt in der Ewig dran aufhalten aber der Bereich ist auch wieder vom Prozentsatz her sehr geringen, sondern die größte Zahl der Täter

00:21:42: sind

00:21:42: andere.

00:21:43: Nee!

00:21:45: Die extrem gewalttäter, die genau das ausüben was halt ... auch gesellschaftlich so krass geächtet ist.

00:21:53: Oder was gesellschaftliche mit einem ganz großen Scham belegt ist, ne?

00:21:57: Ja gut!

00:21:58: Ich

00:21:59: wollte jetzt nur noch mal abschließen zu der Definition eine kleine Abgrenzung machen und das versuchen in so einem Satz.

00:22:05: Was Empathie ist.

00:22:06: Empathia als Wahrnehmen-und Mitschwingen also als reine Fähigkeit von Wahrnehmung und Mitschwinging.

00:22:12: Das Mitgefühl ist dann Mitschminge und Handeln wollen ohne sich selber zu verlieren.

00:22:16: Das Mitleid ohne zu handeln, also passiv distanziert.

00:22:22: Und die barme Herzlichkeit, die gelebte oft ethisch religiös verankerte Handlung selbst.

00:22:29: Also das aus Haltung wird tatwitzig oder interessant.

00:22:34: vielleicht noch Side Fact wie meine Kinder so schön sagen.

00:22:38: der Philosoph Wilhelm Schmidt mit D prägte den Gegenbegriff, Äq-Party die bewusste Fähigkeit sich von fremden Gefühlen abzugrenzen ohne gleichgültig zu werden.

00:22:50: Für Männer in Führungsverantwortung eine spannende Anknuffung vielleicht.

00:22:57: Genau!

00:22:58: Aber die große Frage ist jetzt was?

00:23:01: Was ist in welchen Situationen dran?

00:23:03: Was könnte für wen nützlich sein?

00:23:06: dieses Wissen hat es dir ja gesagt?

00:23:07: Wir

00:23:09: haben gerade auch noch ein Ding, es ist auch spannend dass zum Beispiel der Danite.

00:23:15: Der war einer der schärfsten Kritiker dieses Mitleides weil er sagte das ist eine Schwächung als Sklavenmoral und zwar die den Leidenden in seiner Schwäche bestätigt statt ihn zu stärken also nicht in der Schwäche zu stärkern sondern sozusagen heute würden wir sagen Ressourcen aufzuzeigen und zu sagen Guck mal, du hast aber trotzdem noch ... Du kannst aus der Opferrolle rausgehen.

00:23:38: Deine

00:23:38: Frau hat dich zwar verlassen, aber du hast deine Kinder noch zum Beispiel oder hast deine Wohnung zwar verloren, aber hast noch Klamotten am Leib.

00:23:45: Oder irgendwie so?

00:23:47: Ja.

00:23:48: Oder ja, dir geht's scheiße!

00:23:50: Aber du hast die Unterstützung geholt, ne?

00:23:54: Ja genau, du fühlst dich allein und bist es aber nicht.

00:23:59: Obwohl sie Fantafieres anders besungen haben Die fühlt sich nicht nur allein, man du bist es.

00:24:09: Drum lasst das Gejama sein denn so ist es.

00:24:11: Ja

00:24:12: da hast Du die echte Textsicherheit an der Stelle.

00:24:15: Kleine Abschweif.

00:24:18: Also vielleicht noch mal zum Thema Nutzen oder Beitrag?

00:24:20: Ja

00:24:21: ich habe Nutzen ist ähnlich.

00:24:22: was mich auch beschäftigt ist und zwar ich hab bis vor zehn Jahren diese Differenzierung überhaupt gar nicht gewusst.

00:24:30: also ich habe die erst in den vergangenen zehn Jahren gelernt das zu differenzieren, dazu unterscheiden.

00:24:36: Ich wusste zwar dass es da etwas gibt und das da unterschieden wird aber was genau wie genau um was sich dahinter verbirgt auch sprachlich und wann ich besprach dich etwas einsetzen?

00:24:47: vor allen Dingen also wie kann ich wie kann nicht das in mir entwickeln?

00:24:56: Mitführend bin.

00:24:57: Und wie kriege ich es innerlich hin, dass ich differenziere zwischen... Das war jetzt gerade ein Akt von Mitleid, das war ein Akt vom Mitgefühl.

00:25:06: Hier ist Barmherzigkeit gefordert und hier an der Stelle ist, weil ich zum Beispiel grade sage mal Thema im Team, Thema in der Führung.

00:25:17: Hier ist es wichtig, empathisch zu sein und auch schon meinen Empathiesensor vorher einzustellen, also schon vorher auf Empfang zu gehen.

00:25:26: Ich hatte jetzt an einer anderen Stelle eine Person zugehört die in Japan lebt und der meinte, die kriegen das sowieso mit.

00:25:35: Wer die?

00:25:36: Also die Japaner kriegen das Sowieso mit wenn's dir scheiße geht.

00:25:40: Dann würde noch mal die interessante Frage kriegen Anteil ich mehr die Frauen mit oder mehr die Männer, aber grundsätzlich eine kollektiv orientierte Gesellschaft in der Gesellschaft wo das, wo die Gruppe ganz wichtig ist.

00:25:53: Also dass da Gruppe wichtig geht bedeutet also ich muss halt immer ein Ohren-Auge einen Sensor dafür haben was es bei den anderen los.

00:26:03: Wir haben ja ein anderes Konzept hier.

00:26:05: Wir müssen

00:26:06: uns das erst antrainieren, aber vielleicht

00:26:08: ist jetzt

00:26:08: auch die Zeit...

00:26:09: Individuum

00:26:09: zu trainieren?

00:26:10: Das

00:26:10: ist eine gute Zeit umzutrainieren!

00:26:12: Genau weil vielleicht ist es jetzt auch sagen wir mal auch das gesellschaftlich dran ist so mein Eindruck dass für ein bisschen mehr mit diesen inneren Themen arbeiten weil im Außen nicht mehr allzu viel geht beziehungsweise im außen es gerade ein bisschen runtergeht und wird dort nicht mehr die Weltmeister werden können oder sein können haben wir jetzt gerade auch wieder an der WM gesehen.

00:26:30: von daher fand ich's jetzt schön dass du da noch mal eine schöne Volllage gemacht hast mit den Japanen.

00:26:36: und was ich da gut finde ist dieses Differenzieren.

00:26:40: Also, was ist der Nutzen?

00:26:42: Ja, was nützt es mir wenn ich mich damit beschäftige, ich lerne?

00:26:44: zu differenzieren wäre für mich das erste Schritt eins.

00:26:48: Ich kann differenzierend zwischen ein zwei drei und vier Was is'was?

00:26:52: Empathie mit Gefühl, Mitleid und Barmerzigkeit.

00:26:54: Ich kann unterscheiden.

00:26:56: Im Schritt zweit kann ich's wahrnehmen, ich kann reflektieren vielleicht in mir da ist und ich kann sozusagen im Schritt drei In der nächsten reife stufe Vielleicht einfluss nehmen auf das was da in mir dar ist und vielleicht auch sogar entscheiden Was ist jetzt für mich die bessere Haltung?

00:27:19: Ist es jetzt gesünder Mich abzugrenzen.

00:27:23: Es ist jetzt habe Ich die ressourcen nicht so einzulassen dass sich beim herzig sein kann.

00:27:27: oder ja,

00:27:28: das wäre die königsdisziplin Da muss ich mich jetzt vielleicht sogar mal überheben, weil sonst der andere das immer gemacht hat als eine Art Ausgleich.

00:27:37: Und dann im Schritt vier das Ganze anzuwenden.

00:27:40: Das fand ich irgendwie ne coole Vorlage die du gerade

00:27:43: gemacht hast.

00:27:44: Ich finde doch bei dem ... Du hast es grad beschrieben und da war ne Stelle wo ich mir sagte... Weil die Entscheidung kann nicht das überhaupt ist ja auch eine energetische Entscheidung.

00:27:54: Also hab' ich überhaupt das Volumen des innere Volumen mich diesen Falles anzunehmen Ja.

00:28:01: Also, kann ich mir selber gerade so viel?

00:28:03: Und das ist nämlich für mich die Spannendrückkopplung... Ich kann ja mit niemand anderem tun, wenn ich es mir selber mit mir kann!

00:28:11: Das heißt also auch mit dem was an mir ekelig scheiße vielleicht blöd und doof ist oder wo ich mich selber im Zweifel bin oder nicht stark genug fühle und da für mich selber Mitgefühl aufbringen kann und kann sagen, ja, dass ist etwas, ne, wo ich hier an der stelle mich doch mir selber öffnen kann und kann sagen ja es an sich ich würde gerne viel viel viel anders sein wollen oder stärker oder besser aber ich bin es nicht.

00:28:42: Und das ist etwas, dem ich mit Mitgefühl begegnen kann.

00:28:46: Ich bringe auch mal diesen Begriff mit rein, mich selber annehmen kann Auch wenn es ein gestresster, sprachlich ist.

00:28:55: Manche reiten da so drauf rum und haben auch einen Geschäftsmodell draus gemacht, dass ich mir mit Selbstliebe begegnen kann.

00:29:02: Ich nehme mich mit allen.

00:29:04: Dieses Volumen aufzubringen und dann zu sagen okay ... Weil ich dieses innere Volumen hab, kann ich damit auf eine andere Mensch zugehen oder auf eine Gruppe oder eine ganze Nation.

00:29:16: Wunderbar!

00:29:16: Du setzt noch mal einen davor?

00:29:18: Und sagst, bevor ich das im Außen anwende, kann ich es auch auf mich selber anwenden.

00:29:22: Dieses Wahrnehmen, dieses Erkennen, diese Differenzieren und Anwenden, nämlich selber mit mir empathisch zu sein, selbst mit mir Mitgefühl zu haben.

00:29:32: Selber zu erkennen wann rutschig ab ins Mitleid spalte meine Wer bin ich?

00:29:39: Team in Überheblich und also einer überhebt sich uns.

00:29:43: auch du Kleine hast jetzt hier bis des Opfer Das läuft ja auch in mir ab, bis hin zu beim Herzlichkeit mich selbst anzunehmen.

00:29:50: Mich selbst zu lieben wie du gerade gesagt hast dieses Geschäftsmodell, mich selbst zu Lieben wie ich bin und mich selbst Anzunehmung ohne Bedingungen zu stellen und zu sagen hey das ist grad so es darf auch so sein und es sind ein Anteil von dir und der darf auch da sein.

00:30:04: Und nur weil er da ist heißt dass nicht dass der andere nicht mehr da ist der positiv oder nicht gewandt der Sondern der gehört vielleicht sogar zur Vollkommenheit der gehört Vielleicht sogar zur Ganzheit gehörts vielleicht sogar dazu dass es nicht nur den tollen, den starken oder den schönen Menschen nach außen gibt.

00:30:21: Sondern dass es auch nach innen möglicherweise den Unsicheren gibt und den darfst du auch nach draußen geben natürlich.

00:30:26: aber ich spiele gerade mit der Dualität zwischen aktiv-passiv halt dunkel ja?

00:30:30: Und als Ganzheitsbild also auch dem unsicheren Gibt Anteil in mir.

00:30:37: Weißt du was mir grad durch den Kopf ging?

00:30:39: das ist jetzt bestimmt Zuhörende gibt die sich fragen wie haben die beiden das hingekriegt dass sie das so gut wissen und darüber sprechen können.

00:30:48: Und wie kriegen die das hin, dass Sie sich selber so annehmen können?

00:30:53: Dass sie sowas haben wie selbst mit Gefühl vielleicht sogar auch Barmherzigkeit mit sich selber und können so mit anderen sein... Wie machen die denn das?

00:31:02: Was?!

00:31:03: Wie haben die beiden das hingekriegt?

00:31:05: Ob

00:31:06: der Jörg oder Q, ob die jetzt mal sagen, wie man das macht!

00:31:12: wie man da hinkommen kann.

00:31:13: Also ich weiß gar nicht, also ich find's cool dass du diesen Impuls gerade hier spontan rein bringst.

00:31:20: Ich kann natürlich für mich jetzt nur sagen das das nicht immer so ist und dass es nicht immer gelingt.

00:31:26: Das wäre vielleicht die absolute... Vielleicht gelingt es dem Dalai Lama, ich weiß nicht.

00:31:30: Vielleicht ne?

00:31:31: Das ist für mich die Königsdisziplin so sehr neben Herzlichkeit zu gehen, dass das immer geht oder so sehr reflektiert und wach zu sein, dass sich immer erkennen kann Wann ist was dran oder was empfinde ich gerade und was es angebracht oder nicht angebracht.

00:31:45: Das geht aus meiner Sicht, nicht immer.

00:31:48: Ich habe gute Tage.

00:31:49: Es gibt solche Tage und solche wie man sie findet auch.

00:31:51: Aber um die Frage vielleicht ein bisschen ansatzweise zu beantworten oder eine Idee zu geben in Vorlage für dich... ...ich würde sagen das hat verschiedene Quellen.

00:32:02: Wie kann man das lernen?

00:32:04: Das Eine ist Man kann es lernen durch bestimmte Ausbildung.

00:32:07: also ich glaube ich hab viel mitgenommen aus verschiedenen Ausbildungen.

00:32:11: Ich glaube also Bildung, Ausbildung in der Therapeutenausbildung... Also ich habe viele auch alternative Ausbilden gemacht In der Massage-Ausbildung damals, in der Tantra Yoga-Lehrer Ausbildung Überall ging es ja quasi um dieses Schau mal wie ist das?

00:32:32: oder hier in der Landesfachstelle wo es bei der Männerfortbildung Da ist es auch, ja hab ich grad die zehn Module mit den dozenten Interviews geführt und gehört.

00:32:41: Ich hab die Ausbildung nicht gemacht.

00:32:43: aber das was ich gehört habe ist dass die quasi die ganze Zeit auch trainieren dich also alles quasi mit eigenem... Dass du selber deine Hausaufgaben machst an Mitgefühl oder an Was haben sie zum Beispiel?

00:32:54: Emotionen eine.

00:32:55: ein Modul heißt dort Emotion und Selbstfürsorge Mich mir anzuschauen.

00:32:59: Wann bin ich denn wütend wann bin ich traurig?

00:33:01: und so weiter.

00:33:02: Also ich glaube Ausbildung ist das eine.

00:33:03: Das wäre die eine Handwort sich auszubilden, ausbilden zu lassen.

00:33:08: Sich den Themen zu stellen in irgendeiner Form.

00:33:12: Einzelunterricht, einzellehre aber auch Gruppe.

00:33:17: Vielleicht ist es sogar in jeder... Auch wenn ich eine Handwerkerausbildung mache, frage mich gerade Kann ich doch nicht die Achse im Wald?

00:33:26: Kann ich zwar sein und mich verhalten wie ein A auf der Baustelle Aber dann kriege ich doch irgendwann eine Quittung, kunde beschwert sich beim Chef oder so.

00:33:36: So krieg ich doch einen Thema auf den Tisch wo ich das als Angriff empfinden kann und beleidigt sein kann oder mein Job verlieren.

00:33:44: Das heißt also nicht zwingend dass ich darüber reflektiere will ich damit sagen.

00:33:47: Naja der andere Weg ist für mich inspiratueller Wie hast du gesagt, Eclectic?

00:33:56: Also ich such mir sozusagen die Themen raus.

00:33:58: Der spirituelle Eclectica!

00:33:59: Ja, ich suche mir so zu sagen die Themen, die mich in meinen Selbstfähigkeiten bestärken.

00:34:05: und sprich manchmal ist das Meditation ja, manchmal sind das Aufmerksamkeitsübungen bestimmte Übungen die mich da zu zwingen zu trainieren also aufmerksam sein aufzupassen wenn ich über mein Atem Meditiere den zu beobachten, meine Gedanken zu beachten und meinen Bauch zu beabachten.

00:34:26: Also ich finde Meditation heißt ja nichts anderes als Den inneren Beobachter trainieren Und das auf ganz verschiedene methodische Bandbreite.

00:34:37: Das wäre für mich Antwort Nummer zwei also Ausbildung und spiritelle Praxis.

00:34:43: Wie ist es bei dir?

00:34:44: Was würdest du sagen?

00:34:51: Also über sechs Jahren habe ich unter anderem auch aus diesem Beweggrund einen Mandat angenommen.

00:35:03: Ich spreche es mal in deiner Sprache, aber im Mandat angenehm.

00:35:06: und zwar habe ich ein Jahr lang in einer Wohngemeinschaft mit Menschen mit Einschränkungen auf körperlichem Kastikerebene-Einschränkung ein Jahr lang dort gearbeitet, um nochmal ganz genau bei mir zu schauen Mitgefühl und Empathie einzüben.

00:35:38: Und mich da auch selber zu prüfen.

00:35:39: in Gewalt ist das bei mir... weil ich da auch Selbstzweifel hatte, ist es bei mir überhaupt verhanden.

00:35:48: Check' ich das überhaupt?

00:35:50: weil ich auch beobachtet habe, dass ich manchmal sprachlich Schwierigkeiten hatte, da Zustände zu beschreiben.

00:35:56: Aber das war es natürlich auch vollkommen richtig wie ... Das kann ich vorhin bestätigen.

00:36:00: Thema Ausbildung.

00:36:01: Auch durch meine Ausbildung war genauso gut auch Selbsterfahrung und Reflexion notwendig und ist weiterhin auch notwendig Und ich hab dann manchmal zwar die Fuß- und in mir richtig zu verorten Und haben mir diese Aufgabe gestellt, da in Jarlang zu arbeiten und das für mich zu überprüfen.

00:36:26: Das war also so ein Step und kann also genauso bestätigen aus Fortbildungen sind wichtig.

00:36:36: es ist wichtig sich selber zu checken.

00:36:38: ich finde zum Beispiel toll Ich sage selbst wenn eine Fußballmannschaft eine prominente Einen Tag lang irgendwo in die Mülltrennungseinlage und Müll trennen muss.

00:36:53: Das ist, wie ich sage, wunderbare Arbeiten.

00:36:56: Wunderbare Tätigkeiten sich auf das allerschmutzigste der Gesellschaft hinab zu begeben oder mal eine Runde mit Müllmännern als abgehobene bla-bla-bla irgendwie, mal eine runde zu treten mit Menschen die so eine ganz basic Arbeit machen.

00:37:10: Ein Tag alt!

00:37:11: Ein Tag alles.

00:37:14: Wundere, fantastische Übung... Die halt erdet, die dich wieder zurückholen zu dem, was so ein Basic auf der Erde los ist.

00:37:23: Und dann bin ich auch bei dir.

00:37:25: spirituelle Praxis und ... und auch selbst mitgefühlpraxis wie zum Beispiel früh noch im Bett zu liegen eine Hand aufs Herzbrust zu legen und zu sagen Danke, dass es mich gibt.

00:37:44: Dass ich auf diesen Planeten bin.

00:37:46: Ich bin wichtig für alles das was in der Gesellschaft läuft.

00:37:49: Ich leiste heute meinen Beitrag und ... ich bin ein einzigartiges wundervolles Wesen.

00:37:57: Und das Wichtigste, was ich mir geben kann ist weil bei Tietzschnatan gelesen Das hat er beigebracht bekommen im Kloster, dass erstes früh beim Aufwachen sich selber mitgefühlt zu geben Damit diese Schale der Barmherzigkeit erst mit einer, dass seine eigene Schale mit BarmHerzigkeit und selbst mit Gefühl gefüllt ist.

00:38:18: Und dann kannst du dich dem anderen zuwenden, ohne auszubrennen.

00:38:24: Das

00:38:24: heißt

00:38:25: quasi im Umkehrschluss auch kurz gesagt, gib dir selbst was du anderen geben willst.

00:38:30: Gib dir selbst, was du dir wünscht von anderen?

00:38:32: Ja!

00:38:33: Dann kriegst es auch von anderen wenn du dir das selbst schon gibst.

00:38:37: Mein Verstand rebelliert aber regelmäßig dagegen.

00:38:40: Wenn ich es mir schon selber gegeben habe, brauche ich nicht mehr von anderen.

00:38:45: Aber vielleicht hatte ich gerade noch eine Idee für ein nächstes Thema, Spirituelle Praxis zum Thema Beitrag in der Welt.

00:38:55: Was mache ich denn so täglich?

00:38:57: Wie kann ich täglich üben, vielleicht mal eine Methode vorzustellen?

00:38:59: So wir hatten darüber schon mal nachgedacht.

00:39:01: Wäre vielleicht ein guter Anknuffpunkt.

00:39:03: für eine der nächsten Ausgaben möglicherweise reinzugucken in eine bestimmte Methode, die wir vielleicht mal ein bisschen genauer beleuchten.

00:39:13: Aber dazu vielleicht später mehr.

00:39:15: Vielleicht noch einmal in Richtung Abschluss finden oder vielleicht nochmal die letzten drei Fragen ja wie als Impuls als Praxisführung und Familie?

00:39:29: Wie fühlt es sich an wenn jemand Mitleid statt Mitgefühl entgegenbringt Und umgekehrt, wann warst du selbst mitleidig statt mit fühlnd?

00:39:39: Ich stell dir das mal so in den Raum als Frage.

00:39:41: Wie fühlt sich das an wenn da jemand Mitgefühl... also mit Leid statt Mitgefühlen?

00:39:47: Also wenn du im Grunde diese Überhebung spürst bei jemand anderen.

00:39:53: wie fühlt es dich das an?

00:39:56: Das Mitleid, ich glaube das sind wir uns einig oder?

00:39:58: Dass sich das nicht gut anfühlt.

00:39:59: Im ersten Step ist es so da kommt was.

00:40:02: Ah ok, da wird etwas wahrgenommen ne?

00:40:03: Da gibt mir jemand

00:40:05: aufmerksamkeit und dann aber kommt die Ernüchterung.

00:40:09: ah weil's mich ums mal ganz salopp zu sagen keinen Schritt weiterbringt weiß mich eher nie transzettiert sondern es bleibt es lässt mich verhaften in dem wo ich gerade stecke.

00:40:23: Mir geht´s dann noch so eine

00:40:24: Brücke.

00:40:25: ja für mich

00:40:26: Wir gibt es dann noch öfter so, dass ich anfange mich zu schämen oder Scham zu empfinden beim Mitleid.

00:40:32: In der anderen Grundsache doch du Arme hast es nicht geschafft und dann schämiere ich mich für das was ich da gerade habe.

00:40:39: Dann glaub ich, das dürfte gar nicht so sein.

00:40:41: Und dann will ich's gerne verstecken und mich selber verstecken.

00:40:44: Wie das ist sozusagen was es mit mir macht?

00:40:46: Es ist

00:40:46: eine gute Methode wenn man will dass jemand da bleibt wo er ist.

00:40:50: Wenn ich Kontrolle behalte, wenn ich den anderen klein halten will

00:40:55: Da

00:40:55: können sich Eltern vielleicht auch mal reflektieren und fragen Ist das was sie da gerade von ihren Kindern wollen oder tun?

00:41:03: Ist das wirklich stärken, stärken?

00:41:05: Also ist es den Pfeil in die Zukunft abschießen.

00:41:08: Sie voranbringen?

00:41:09: oder wie behandle ich sie quasi immer?

00:41:12: Mache ich sie immer noch klein?

00:41:14: Ich hatte gestern Abend ein interessantes Gespräch mit einem Bekannten der sagte... Ich war meine Mutterbesuchung am Wochenende und als ich rausgegangen bin, hat sie sich vor mich gestellt und gesagt Junge du kannst doch nicht im Pullover gehen zieht ihn aus und wollte den sozusagen immer noch.

00:41:30: Der ist jetzt thirty-fünf, ja.

00:41:34: Immer noch in diese Richtung quasi und er hat sich klein gemacht gefühlt oder ich hab dann zuhören das Gefühl gehabt.

00:41:43: Also vielleicht aufpassen an der Stelle, wo ist es unangebracht?

00:41:47: Vielleicht noch eine vorletzte Frage wie ist das denn bei Geschäftsführern?

00:41:52: Wie ist das in Unternehmen?

00:41:53: Wie is' dass denn bei Führungskräften?

00:41:55: Wo ist die Grenze zwischen Mitgefühl mit einem Mitarbeiter und der Selbstüberforderung.

00:42:00: Also beschützt ihr euch, ohne kalt zu werden?

00:42:04: Wie schützt man sich als Führungskraft?

00:42:06: Weil die haben ja nun mal eine Aufgabe einen Team zu führen.

00:42:08: Die haben ja nur mal die Aufgabe irgendwie eine gute Verbindung zu dem Mitarbeitern herzustellen.

00:42:15: Und wenn ich sozusagen ein gutes Gut ins Mitgefühl gehen kann Und wir hatten das ja vorhin schon besprochen mit dem Stress, den ich mir das machen kann.

00:42:25: Wie schaffe ich da die Abgrenzung?

00:42:27: Wie schaff ich da eine gesunde Dosierung?

00:42:30: Was denkst du?

00:42:31: Hast du eine Idee oder...?

00:42:33: Was meine Beobachtung ist in den vergangenen Jahren wenn ich mit Führungskräften in Kontakt bin und ich bin im Training... Das hat sich sehr stark verändert weil ich zum Beispiel auch Anfragen bekommen, wo aus Organisationen heraus Männer mich anfragen.

00:42:52: Ob ich ein Achtsamkeits- und Resilienztraining geben kann?

00:42:57: Ob ich nochmal erklären kann wie Meditation, wie man das macht?

00:43:04: Also ungewöhnlich weil...

00:43:05: Ich

00:43:05: kann mich an Zeiten erinnern da gab es diese Anfragend noch gar nicht so richtig bzw.

00:43:10: nur von ganz expliziten Organisationen.

00:43:15: Und jetzt ist es ganz anders geworden, indem eben zum Beispiel auch ganz konkret Männer anfragen.

00:43:21: und was ich beobachtet habe ist das.

00:43:24: Und da sind wir wieder beim Thema Bildung dass immer mehr Führungskräfte selber sagen ja ich mache eine Coaching Ausbildung zu XY Ich mach eine Ja oder ich mache ne Supervision ausbildung Oder ich werde das und das und Das mache ich noch als Fortbildung.

00:43:43: Was immer verknüpft es mit Emotionsarbeit und Bildungsarbeit mit Emotionen umzugehen, Emotion zu erkennen, empathisch zu arbeiten und das auch voneinander trennen zu können.

00:43:55: Was ist jetzt gerade dran?

00:43:57: Ist jetzt grad Mitgefühl dran.

00:43:59: Empathie wichtig.

00:44:01: Ich muss also da eine Entscheidung treffen können.

00:44:04: Das ist das was ich beobachte ja.

00:44:07: Ja, ich habe vielleicht noch ne Beobachtung weil auch irgendwie die Frage so in Richtung Abschluss da steht, also wie könnte ein leichter nicht erschöpfender Umgang mit fremden Leid im Alltag konkret aussehen?

00:44:19: Eine Beobachtung die ich hatte in meinen jungen Jahren.

00:44:23: Dass sich bei Battlern auf der Straße irgendwie immer was gegeben habe, weil ich einen Guter sein wollte und was geben wollte und die Welt besser machen wollte und so.

00:44:34: Und dann eben halt irgendwann festgestellt hab dass mich das emotional total stresst, dass ich sozusagen Irgendwas gebe und mich dann schlecht fühle, wenn ich nichts in der Tasche habe.

00:44:50: Und dann so richtig wie ein Bringschuld war und gemerkt hab Boah das stresst mich richtig!

00:44:57: Wie ist es denn?

00:44:58: Kann ich mich abgrenzen davon?

00:44:59: kann ich auch mal probieren vorbeizugehen und zu sagen du nähes Hobby Sorry, bin ich deine schlechter Mensch.

00:45:07: Also daran erinnere ich mich dass das unglaublich schwer war für mich am Anfang gerade so Battle auf der Straße oder so oder mega

00:45:13: spannendes Thema

00:45:14: und

00:45:16: kann ja selber dort ein Tiefbettler sitzen

00:45:18: Genau.

00:45:19: Ich könnte da selber sitzen und ich würde mir das ja wünschen, dass jemand so ist und mir hilft wenn nicht dann so.

00:45:24: Also das war ein unglaublich schwerer Schritt für mich, das zu lernen.

00:45:28: Da sagen wir mal auch eine gesunde Mitte hin.

00:45:31: Weil heute ist es eben immer mal so und mal so entscheidet und ich frage was ist jetzt gerade dran?

00:45:38: Wir haben also einen zum Beispiel, der steht immer regelmäßig vor dem Supermarkt.

00:45:41: Wenn ich den Wochen Einkauf mache, steht er immer da Und ich frage mich dann immer, wie war es beim letzten Mal?

00:45:49: Was habe ich da gemacht?

00:45:50: und dann versuche ich sozusagen die Mitte rauszukriegen für mich.

00:45:53: Was mache ich heute?

00:45:54: Vielleicht ein kleines Praxis-Ding.

00:45:56: Ja ist schön dass du das ansprichst.

00:45:59: Für mich war das ja auch mega Learning als ich das

00:46:02: aktiv reflektiert

00:46:03: hab.

00:46:04: Also ganz ähnliche Beobachtungen.

00:46:07: Ich habe eine andere Frage noch für dich Kju.

00:46:09: Braucht es für echte Barmherzigkeit eigentlich einen Glauben oder geht das auch... Ohne eine Religion.

00:46:17: Ja, wenn es eine christlich motivierte Barmherzigkeit sein soll, dann braucht's natürlich auch in den Religionen.

00:46:23: aber Wenn ich das jetzt aus dem religiös-theologischen Kontext herausnehme In meiner Alltagspraxis Dann brauchts für diese In den Shows hinein nehmende Herzöffnung Braucht's kennen religiösen Überbau

00:46:43: Da bin ich bei dir.

00:46:44: Dieser Meinung bin ich auch.

00:46:45: Eigentlich brauchst du ihn nicht, wir schaffen es nur die wenigsten.

00:46:49: Wir zwei sind einer Meinung!

00:46:51: Was ist denn hier

00:46:52: los?

00:46:55: Zum Takeaway für unsere Zuhörenden Wenn wir nur einen Begriff mitnehmen könnten als Kompass für unser Handeln welcher wäre vielleicht als Empfehlung oder welche wäre das für dich?

00:47:06: was?

00:47:07: welchen der vier Begriffe würdest Du also mitnehmen und warum?

00:47:15: zum behalten, vielleicht ist es alltagstauglich ein Taschenness an der Hose.

00:47:20: Welchen der vier?

00:47:24: Für mich jetzt aus unserem Talk hier nehme ich mir noch mal Barmherzigkeit mit und werde das nochmal hinschauen, reflektieren aber auch in meiner eigenen Alltagspraxis immer mit Gefühl.

00:47:42: Mit mir selber als Number one und dann mit allen anderen fühlenden Wesen auf diesem Planeten.

00:47:49: Und da habe ich genug zu tun, da kann ich

00:47:54: genug.".

00:47:55: Ja jetzt macht sie mir aber schon ein bisschen Angst weil es ist ja im Grunde.

00:47:59: wenn ich die Frage beantworten würde würde ich zum gleichen Ergebnis kommen also dass dieses Mitgefühl diese Abgrenzung zwischen Mitleid mit Gefühl Mitgefühlen mitnehmen als Taschenmesser sagen Ich fühle mit dir Aber die Verantwortung trage ich nicht.

00:48:10: Also dafür das du dich fühlst, wie du dich führst Und die Barmherzigkeit als die Königsdisziplin.

00:48:16: Als dieses, huu!

00:48:17: Kann ich mal probieren wie oft schaff' ich in das Tanz kommen?

00:48:21: Ja ihr lieben da draußen lieber Q. In

00:48:24: New York.

00:48:26: Haben wir ganz schön Ritt gemacht glaube ich heute.

00:48:29: Ich bin ganz froh und zufrieden.

00:48:33: Deswegen würde ich gerne in Richtung Abschlusskommens mit dir und mit unseren Zuhörnenden da draußen dass wir mittlerweile eine stabile Zuhörerschaft haben und dass wir regelmäßig Feedbacks bekommen von unserer Zuhäuerschaft.

00:48:47: Und da auch einen regelmäßigen Austausch haben.

00:48:49: Das freut mich total, danke!

00:48:51: Also jetzt mal Grüße nach draußen an unsere Zuhöhrerschaft.

00:48:54: Danke für die Impulse Buch-Hinweise für die Leseimpulse, für die inhaltlichen Vorschläge.

00:49:01: Auch die Themenvorschlägen, die da immer mal kommen.

00:49:03: Also danke dafür!

00:49:06: Gerne weiter so, gerne mehr davon.

00:49:08: und ihr kennt das Spiel wenn ihr aufs Glöckchen drückt dann werdet ihr informieren.

00:49:11: Welches Glöcken

00:49:12: eigentlich?

00:49:13: Der ist auch immer so ein Glöckschen in der... So eine Glocke.

00:49:16: ich kenne sie jetzt nur von Spotify.

00:49:18: Wenn man irgendwas hört, da gibt's irgendwo so eine Glocke.

00:49:21: Wenn du darauf drückst kriegste neue.

00:49:23: Bei LinkedIn ist es auch so,

00:49:26: da kriegst du

00:49:27: Infos.

00:49:27: Hier hat eine neue ... hat ne neue Folge oder gepostet.

00:49:31: Ich kann da noch mal genauer gucken.

00:49:32: Also

00:49:32: Glocke drücken, Kommentarschreiben, Fragen stellen überall wo's Podcast gibt.

00:49:39: wir freuen uns mit euch diesen Weg zu gehen und wir werden das sicherlich auch eine ganze Weile noch machen.

00:49:46: Danke Q für deine Zeit!

00:49:47: Ja

00:49:48: danke Jörg.

00:49:50: Für unsere Zeit.

00:49:53: In diesem Sinne, bis bald ihr Lieben!

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