#49 Männerkompass - Stark ist, wer bleibt (nach dem Tee, den es nie gab)

Shownotes

Erwähnte Personen & Quellen • John Gottman – Beziehungsforscher; Begründer der 5:1-Regel und der vier apokalyptischen Reiter der Kommunikation (Kritik, Verachtung, Defensivität, Mauern). Grundlage aus Teil 1. • Carl Rogers – Psychotherapeut (USA, 1960er); prägte den Begriff Aktives Zuhören als Grundlage heilsamer Beziehungen. Kernidee: empathisches, wertungsfreies Zuhören. • Lukas Möller – Begründer der Zwiegespräche-Methode: Eine Person spricht, die andere hört zu und paraphrasiert im Anschluss. Regelmäßig üben, nicht nur einmal im Monat. • Perez – Zitiert im Gespräch mit der These: Kritik ist immer eine versteckte Bitte.

Methoden der Folge • Zwiegespräch (Lukas Möller) – Gestrukturter Austausch: eine Person spricht, die andere hört zu und wiederholt mit eigenen Worten. Regelmäßig wiederholen. • Aktives Zuhören (Carl Rogers) – Vier Schrauben: (1) Zuwenden & Blickkontakt, (2) körpersprachliche Signale (Nicken), (3) paraverbale Signale (Laute wie „mhm"), (4) Paraphrasieren. • Ich-Botschaften – Aus der Schule Carl Rogers: Gefühle und Bedürfnisse in der Ich-Form ausdrücken statt in Vorwürfen. • Bits of Connection – Kleine Aufmerksamkeiten im Alltag (Tee kochen, Fußmassage, gemeinsam in die Wanne). Wiegen oft mehr als das große Gespräch. • 20-Minuten-Pause – Aus Teil 1: Pause zur Selbstberuhigung, wenn der Körper im Alarm-Modus ist. Danach zurückkommen.

Themen der Folge • Rückzug als Schutz vs. Stärke als Präsenz – warum Männer bleiben sollten • Der Preis männlicher Konditionierung: 5 Jahre kürzere Lebenserwartung • Vom Herzen sprechen: den eigenen inneren Zustand in Worte fassen • Kritik als versteckte Bitte – was steckt wirklich dahinter? • Zu viel reden vs. viele kleine Momente: Was wiegt mehr? • Counciling und Circling als tiefere Formen des Zwiegesprächs • Wann braucht ein Paar professionelle Unterstützung?

Zitat der Folge „Wende dich zu, verbinde dich und stelle wertvolle Fragen." (Thomas Q. Hönel, Schlusswort)

**Hinweis: **Dies ist Teil 2 der Kommunikationsfolge. Teil 1 (#48) behandelte Gottman-Forschung, 5:1-Regel, vier apokalyptische Reiter und die Entstehung von Sprachlosigkeit.

Für euch: Habt ihr Rückmeldungen oder eigene Erfahrungen mit Archetypen-Arbeit? Schreibt es uns gerne, wir freuen uns über euer Feedback und den Austausch mit euch.

Kontakt & weitere Informationen:

„To get in touch“

Jörg Adolphs Profil auf LinkedIn Historie, Bilder und Themen: Profitabler Macher, Psychologie, Kampfkunst, Unternehmensberater, „Menschenoptimierer“ Leadership, Kommunikation, Mentale und Gesundheit www.kai8prinzip.de

Thomas Qiu Hönel [Profil auf LinkedIn](https://www.linkedin.com/in/thomas-qiu-hönel-78186a149/ ) Historie, Bilder und Themen: Verkörperer; Ikigai- und Kintsugi-Coach, MBSR-Lehrer (Achtsamkeitsbasierte Stressreduktion), Resilienztrainer, Kampfkunstlehrer, Designer, Kalligraf; praktiziert und lehrt Zen https://thomashoenel.de https://www.studio-hoenel.de

Du willst in Kontakt treten? Mail Jörg: ja@jaizen600.de Mail Qiu: post@thomashoenel.de

Wir freuen uns auf Dich

Intro-Produzent Mutan Fly

Transkript anzeigen

00:00:00: Hallo, herzlich willkommen zu einer neuen Folge Männerkompass.

00:00:06: Herzlich Willkommen schön dass ihr da seid.

00:00:09: zum Teil zwei heute zum Teil zweih der Frage Kommunikation ist Kommunikations wirklich der Schlüssel?

00:00:17: Sprachlosigkeit in Partnerschaften und der Umgang damit war so ein bisschen unser Aufhänger Haikyuu.

00:00:22: schön das du wieder da bist.

00:00:24: Danke dass wir uns nochmal die Zeit nehmen da jetzt.

00:00:27: also wir hatten uns ja gesagt liefern im Teil zwei nochmal ein bisschen mehr Methodik, wir liefern noch mal ein bisschen more Ideen für Ansätze.

00:00:35: Du hast ja schon gesagt, wir haben da beim letzten Teil schon die fünf zu eins Methode oder Regel vielleicht von der du ja sagst naja fünf zu ans reicht eigentlich noch gar nichts, es müssten eigentlich noch mehr sein.

00:00:47: also wird festgestellt gute Kommunikation gelingene Kommunikationsgelungene Partyschaft Da greift die sogenannte Fünf zu Eins oder eben X zu Eins Regel

00:00:58: wo

00:00:59: eben wir viel mehr positive Dinge tun müssen, um das negative aufzuwiegen.

00:01:05: Die Dunkelheit des Negatives hat halt häufig mehr Gewicht es ist halt schneller, schneller erfolgreich als das Positiv.

00:01:12: der Aufbau und Wir hatten über die Gäumenforschung gesprochen, wir hatten über... ...die vier apokalitischen Alltaggesprächen.

00:01:22: Wir hatten darüber gesprochen wie Sprachlosigkeit entsteht, wie sie im Alltag entsteht Wie sie durch ungelöste Konflikte entsteht Durch Unsicherheit vor allen Dingen von uns Männern im Umgang mit Gefühlen entsteht, also auch die Schwierigkeit, Gefühle zu formulieren.

00:01:37: Wir sind dann noch mal ein bisschen eingegangen in wie ist das denn mit den Mauern?

00:01:42: Wie könnte man damit umgehen und wie könnte man das lösen?

00:01:46: Da hatten wir diese Pause, diese zwanzig Minuten Pause zum Runterkommen benannt zur Selbstberuhigung.

00:01:51: Wir hatten vom Üben gesprochen, man muss nicht perfekt sein.

00:01:56: Einfach mal ein bisschen ausprobieren und dann merken, okay ich bin jetzt nicht perfekt in der... Ich bin doch ein bisschen geflüchtet aufs Klo meinetwegen.

00:02:03: Das war so das Bild und kommen aber trotzdem wieder zurück.

00:02:07: Genau!

00:02:07: Und wollten jetzt eben in diesem Teil zwei nochmal ein bisschen mehr auch auf den Nutzen für Zuhörer eingehen.

00:02:13: wir wollten noch mal ein paar Fragen aufgreifen oder wollen und auch ein paar weitere Methoden anbieten vorschlagen berichten die wir kennen die wir erlebt haben vielleicht gut sein könnten.

00:02:24: dass zum Inhalt von heute.

00:02:27: Was habe ich vergessen, Q?

00:02:30: Hast du das mit den Nutzen erwähnt?

00:02:31: Ja

00:02:32: gerade eben.

00:02:32: Ach fein!

00:02:33: Du, ich glaube... Vielleicht fangen

00:02:35: wir mit dem Nutzen sogar an oder haben wir da schon mal einen Haken dran.

00:02:39: Nutzen für unsere Zuhörer.

00:02:40: was könnte der denn sein wenn ihr uns zuhört und auch in dieser Folge wieder folgt?

00:02:45: Was könnten wir euch liefern?

00:02:46: Was könntet ihr euch rausholen oder mitnehmen?

00:02:49: Das erste ist konkrete Werkzeuge.

00:02:52: Wir sprechen über die Methoden, über Ansätze, über Lösungsmöglichkeiten für erfolgreiche oder gelungene Kommunikation.

00:03:01: Das ist eben nicht nur der Theorie sondern auch direkt to go eine anwendbare Methode.

00:03:06: das zweite ist wir als Männerkompass liefern dem selbstbildmann ein paar ansätze.

00:03:14: wie kann er sich also wie kann stärke möglicherweise auch anders sein?

00:03:20: Wie kann vernünftig sein auch anders sein, also dass der Rückzug nicht immer die Stärke ist will ich damit sagen, sondern das möglicherweise stark sein auch bedeuten kann oder es noch viel stärker ist stehen zu bleiben und dann darüber zu reflektieren.

00:03:36: Also für das Selbstbild als Mann einen Nutzen zu liefern wäre Ansatz zwei und ansatz drei nutzen für die Partnerschaft.

00:03:45: wie könntet ihr als Paar es schaffen Druck rauszupfen?

00:03:49: zu nehmen, besser miteinander umzugehen.

00:03:52: Vielleicht wegzukommen von dem?

00:03:54: ich muss mich unbedingt trennen weil es da draußen die Traumfrau den Traummann gibt, die ich jetzt hier noch nicht gefunden habe.

00:04:01: Vielleicht können wir dem Paar etwas mitgeben?

00:04:03: Mit den kleinen Aufmerksamkeiten hatten wir beim letzten Mal Bits auf Communication also immer so kleine Häppchen, die dann auch schon ein kleines Ding wären.

00:04:14: und zuguter Letzt natürlich Lassen sich die vier apokalyptischen Reiter zum Beispiel oder die zwanzig Minuten Regel eins zu eins auf Konflikte im Teams übertragen.

00:04:24: Kritik also versus konstruktives Feedgespräch, Deeskalation statt Eskalation in Meeting – das wären auch Nutzen, die dort zum Vorschein kommen

00:04:33: können?

00:04:34: Ein Nutzen aus meiner Sicht ist für die Zuhörenden zu merken, aha!

00:04:45: Es ist also nicht bloß zum Beispiel meine Unfähigkeit zu kommunizieren oder dass ich meinem Problem irgendwie jemandem zuschreibe, sondern es kann auch durchaus struktureller Natur sein.

00:05:01: Dass ich zum Beispiel permanent überfordert bin weil ich überlastet bin durch sogenannte, wie wir heute sagen, Kerarbeit oder ich bin im Schichtssystem eingebunden.

00:05:12: Wir können also gar nicht so richtig Zeit und Räume finden dazu kommen noch die Kinder um das wir Kommunikation gelingt gestalten können sondern wir müssen irgendwie etwas aus dieser Perspektive heraus ändern wenn wir kommunikationen verändern wollen oder die andere Perspektiven zu öffnen für Personen, die sehr starken strukturellen Kritisieren sind und da eher den scharfen Blick drauf haben zu sagen.

00:05:41: Es gibt Dinge, die hängen mit unseren Strukturen zusammen wie wir ausgerichtet sind indem wir eine andere Perspektive für uns ursprünglich haben wollten weil ich vielleicht sehr freiheitsorientiert bin Und die andere Person ist vielleicht eher so, dass sie eine ganz klare Bindung orientiert ist.

00:06:09: oder wir haben das Thema was wir auch im anderen Teil schon hatten.

00:06:12: Das Thema Kindjahr-Kindnein.

00:06:17: und

00:06:17: ein ganz wichtig Perspektiv ist es verändert sich mit uns wie wir uns biologisch verändern von der Persönlichkeit.

00:06:27: Ursprüngliche Anlagen bleiben alle erhalten, aber hier sind nie die Menschen, die wir auch vor zehn oder zwanzig Jahren waren.

00:06:34: Und das ist auch ein wichtiger Aspekt der uns dazu bringt, immer wieder das neu anzuschauen und zu sagen wo stehe ich denn heute?

00:06:41: Was sind heute meine Werte?

00:06:42: dass ich wieder eine Werte gleich schaffe.

00:06:44: Meistens dran zu merken, wenn ich irgendwo angepickspinnt bin, hat es irgendwas wahrscheinlich mit meinen Werten zu tun.

00:06:50: Also das ist ebenfalls in Nutzen

00:06:52: d.h.,

00:06:52: also ich habe unterschiedliche Perspektiven aufgemacht.

00:06:55: Und wenn uns das gelingt, also Jörg und mir so Perspektivimpulse zu geben.

00:07:00: Dann empfinde ich das als einen sehr großen Nutzen weil es zeigt, aha!

00:07:05: Es gibt andere Möglichkeiten auch auf meinen sozusagen gerade Dilemma-Krise whatever oder sich abzeichnen wie Krise draufzuschauen.

00:07:14: Oder auch auf meine Trennungssituationen oder die Trennungssituation vielleicht auch anders zu bewerten und zu sagen oh je...

00:07:21: Vielleicht ist sogar gut?

00:07:22: Vielleicht ist es so komisch.

00:07:23: In dem Fallbeispiel, was wir das letzte Mal hatten mit der Unternehmerin und die ich gesprochen hatte, der sagt, dass es möglicherweise gut, dass wir uns jetzt trennen und scheiden lassen wollen.

00:07:31: Ich dadurch frei werde von diesem Traumfrau-Bild also von diesen... Das ist da die und die eine, die mich glücklich macht.

00:07:38: Da will ich jetzt nicht immer darauf eingehen.

00:07:40: Okay!

00:07:42: Also heute ein bisschen mehr auf Methoden gegen die Sprachlosigkeit?

00:07:48: Wie könnten wir einsteigen?

00:07:49: Welche Methode nehmen wir als Erstes?

00:07:51: Du hattest, glaube ich in Folge drei und vierzig von Lukas Müller gesprochen oder gesagt.

00:07:58: Das ist wie Gespräch.

00:07:59: das würde ich gerne als erstes nehmen weil ich das auch aus anderen Kontexten kennengelernt habe oder kenne wo es zum Beispiel... Ich hab's vom alten Amerikaner mitgebracht bekommen also einen Native Der, der gesagt hat Circles, Circleways also in Kreisen zu sitzen.

00:08:19: In Kreisen zum Sprechen im Zwiegespräch.

00:08:21: Also zu reden ohne unterbrochen zu werden.

00:08:24: Feste ritualisierte Gesprächszeit für Paare zu schaffen.

00:08:30: Wie kennst du es?

00:08:31: Was findest du gut daran an dem sogenannten Counseling?

00:08:33: Ich kenne's als Counseling-Zwiegesprech.

00:08:35: Ja ich kenne das als Counselings in größeren Gruppen und Runden.

00:08:40: Ähnlich dem.

00:08:42: Ich bleibe bei mir und höre dir zu.

00:08:44: Ich spreche also von mir, ich spreche von Herzen.

00:08:47: Ich beziehe mich nicht auf andere, ich gebe keine Tipps zur Drahtschläge, sondern ich sprechere von mir... ...und höre der anderen Person dann

00:08:55: zu.

00:08:55: Beziehe dich nicht auf anderem?

00:08:57: Ja, ich käme keine Tipp-zu-Drahtschläge, ne?

00:08:59: Also so sagen wir ganz schön.

00:09:01: Man kann sich

00:09:01: das nehmen auf was ein anderer gesagt hat.

00:09:03: Um sagen ist, hat etwas mit mir gemacht oder...?

00:09:07: Ja,

00:09:08: ich

00:09:09: kann auch, wenn der Rahmen da ist, kann ich auch fragen ob eine Rückmeldung gewünscht wird.

00:09:15: Das ist zum Beispiel etwas... Also das gut zu machen!

00:09:19: Ich habe letztens in einer ganz kleinen Runde von Männern erlebt.

00:09:22: aber es war großartig wie das unter uns funktionierte.

00:09:28: und ich komme noch auf einen anderen Begriff.

00:09:34: Kanal gibt es mit Niers Regis und mir ein ungefähr zwanzigminütiges Video, wo Niers mit mir Circling macht.

00:09:44: Und das er auch erklärt.

00:09:46: Dieser Circling-Ansatz ist ganz ähnlich dem Counseling und hat da für mich einen ziemlich nahen Bezug dazu.

00:09:58: Mit rein in die Schohnung.

00:09:59: Lass mich mal noch nachfragen, wir hatten doch das letzte Mal dieses uns Männernfelds oft schwergefühle in Worte zu fassen.

00:10:06: und du hast jetzt gesagt ich spreche vom Herzen her.

00:10:10: Jetzt nehme ich mal die Rolle ein des Mannes der hier zuhört und sagt Alter was soll das denn

00:10:14: sein?

00:10:14: Was soll das dann jetzt sein?

00:10:15: Wie sollen

00:10:15: das gehen?

00:10:17: Vom Herzen sprechen?

00:10:17: kannst du dazu etwas sagen?

00:10:21: Das finde ich eine superberechtigte Frage, weil verdammt noch mal was soll das sein?

00:10:27: Weil vom Herzen her...das Herz ist ein biologisches Ding.

00:10:30: Das Bumport da mit rundherum.

00:10:32: Was soll ich von dort sprechen?

00:10:33: Da liegt nochmal eine andere Idee dahinter, dass es im Zentrum unserer Brust also zwischen dem sozusagen zwischen beiden Brustmuskeln nochmal einen anderen Bereich des Herzens gibt.

00:10:43: Der steht so aus ungefähr zur Geiz vierzigtausend Neutransmittern die permanenten Austausch sind.

00:10:49: zu dem anderen Punkt hier oben, nämlich dem was wir zwischen den Ohren haben und dieses Herz, dieser Bereich des Herzens der mit dem biologischen Herzen connected ist gibt ziemlich eindeutige Meldungen sozusagen permanent zu uns zurück über unseren jeweiligen inneren Zustand.

00:11:10: Es bedarf auch hier nach Praxis, also ähnlich dem was du schon in der Übungspraxis diesen Impulsen nachzuspüren und herauszubekommen.

00:11:20: Was ist jetzt im Moment gerade das Wichtigste, was ich von mir erzähle?

00:11:25: In einer anderen Sprache sagt man dazu Teile.

00:11:28: Also was teile ich der Gruppe, den Counseling oder auch dem Circling der anderen Personen mit was jetzt gerade wirklich bei mir los ist.

00:11:37: Also ich rede nicht über etwas, ich rede ja nicht über das, was ich heute alles schon geschafft habe.

00:11:42: Das kann ich natürlich auch erzählen.

00:11:43: aber es geht darum zu teilen, was ist grad mein innerer emotionaler Zustand?

00:11:50: Wie fühlt der sich... also wie kommt das nächste?

00:11:52: Ich sage wie fühlt er sich an?

00:11:54: sondern wie kann ich den so kommunizieren dass ein andere Person dazu einen Zugang findet und sagt aha so Geht es dir also gerade wirklich?

00:12:04: Mhm.

00:12:05: Gut, ich hoffe dass sich das mit den Herzen jetzt... Das ist eine Metapher!

00:12:08: Ich

00:12:08: weiß noch nicht genau, ja.

00:12:08: Das ist ne Sprachmetapher

00:12:10: von herzensprechen.

00:12:11: Die wird oft benutzt.

00:12:12: gerade auch in spirituellen Kreisen Redet man ganz schnell davon und viele Typen ausschauen.

00:12:16: Ja,

00:12:16: ich finde das teilweise schrecklich.

00:12:17: Checkung, wo was

00:12:18: ist da nicht?

00:12:18: Wo warst du denn eher benutzteils oder so?

00:12:22: Also die Nachfrage trotzdem berechtigt zu sagen Was is gemeint wie könnte man's greifen?

00:12:28: wir können uns fassen irgendwie diesen inneren Zustand von sich selbst in Worte zu fassen, unabhängig von außen.

00:12:38: Also Zwiegespräch vielleicht als Methode Nummer eins oder Counseling?

00:12:44: Vielleicht als Tipp noch oder als Idee praktische Umsetzung.

00:12:48: Das ist ge-framed, getim-friendt... Ja

00:12:51: wenn man nach Lukas Müller arbeitet...

00:12:55: Macht er das nicht?

00:12:57: Das Counseling und auch Circling ist etwas anders.

00:13:01: Der Lukas Müller hat auch einen ziemlich klaren Appler auf erarbeitet, das heißt also eine Person spricht über einen gewissen Zeitraum und zwar die Zeiträume sind besser auszudehnen mit kürzeren Zeiträumen zu beginnen.

00:13:15: Und was wichtig ist es auch den Zwiegespräch in der Woche nicht nur einmal zu machen oder nur einmal im Monat sondern es geht auch zur Wiederholung.

00:13:27: Eine Person spricht, die andere hört nur zu und gibt das was nachher im Anschluss das was die andere Personen geteilt hat also von sich gegeben hat gesprochen hat erzählt hat berichtet hat.

00:13:42: Gibt die anderen mit eigenen Worten wieder nicht eins zu eins?

00:13:48: sondern mit eigenem Worten aus dem eigenen Erleben und der eigenen Erinnerung heraus, sozusagen quasi als Abgleich dessen das wurde verstanden.

00:13:56: Das wurde gehört.

00:13:57: In manchen Schulen heißt es Paraphrasieren also wiedergeben emotionaler Erlebnisseinhalte.

00:14:03: nennt sich das Also mit eigenen Worten das zu sagen was ich gehört habe?

00:14:06: Ich habe gehört du dass du das und das gesagt hast.

00:14:11: Zur Sicherstellung große Überschrift, die Sicherstellung der Kommunikation also zur Sicherstellung des Verständnisses des anderen Denn dadurch hört der Sender, also der, der gesprochen hat.

00:14:21: Hört dadurch noch mal mehr.

00:14:22: wie gut habe ich mich ausgedrückt?

00:14:25: Wie gut war ich empfangbar?

00:14:27: Wie Gut war ich verständlich durch dieses Sicherstellen aber das erst nach einer längeren Zeit.

00:14:32: Das heißt er spricht jemand fünf sieben acht Minuten Und dann fast einer zusammen was er gehört hat.

00:14:38: Es braucht echt Übung dafür und es ist gut mit einer dreiviertel Stunde einzusteigen, dass das... Das

00:14:44: sollte man kurz machen.

00:14:47: Ich

00:14:47: kenne's auch kurz also drei Minuten anfangen fünf Minuten anfange und dann verlängern.

00:14:52: Also wir sind in meiner Frau sind gerade dabei Wir steigen ein mit ich sag mal eine Staubuhr.

00:15:00: der erste da anfängt spricht die Uhrzeit läuft hoch und er teilt sich so lange mit, wie er sich mitteilen will.

00:15:07: Und dann sagt, danke ich!

00:15:10: So...und dann wird gestoppt und diese Zeit gibt es dann Retour andersrum.

00:15:14: Rückwärts der andere kriegt ihr auch.

00:15:17: Das funktioniert bei uns aber das ist jetzt schon eine sehr individuell angepasste Methode.

00:15:21: besser ist man wenn man ganz einsteigt mit kleinen kurzen Zeiten also Minute zwei Minuten drei Minuten fünf Minuten und dann so ein bisschen in Absprache hochzufahren.

00:15:32: Das mit dem Paraphasieren gefällt mir irgendwie gut.

00:15:34: Das finde ich interessant, das würde ich gerne mal ausprobieren.

00:15:37: wie das ist.

00:15:37: was habe ich jetzt eigentlich so gehört von dir?

00:15:39: Emotionssache sag' ich so am Fall.

00:15:41: Finde ich gut und dann kann man das eben anpassen.

00:15:47: keine Unterbrechung in manchen Schulen und so hab ich es auch gelernt also erlaubt während aus meiner Sicht bitte Korrigiere oder Ergänze nachfragen also zu sagen Was meinst du damit?

00:16:02: Meinst du das von letzter Woche, wo wir da im Café waren?

00:16:05: Ja genau davon spreche ich.

00:16:07: Okay dann habe ich es richtig verstanden.

00:16:09: so was?

00:16:10: Wie meinst du das?

00:16:11: oder meinst Du das nachfragen?

00:16:14: Verständnisfragen sind in meiner Schule erlaubt.

00:16:17: Ich weiß nicht ist das bei Möller?

00:16:22: Ich bin kein Müllexperte, ich stecke eine ganz zu tief drin.

00:16:27: Wie würdest

00:16:28: du es anwenden?

00:16:29: oder

00:16:30: verstehe?

00:16:31: Ich finde die Nachfrage sehr wichtig ist nur so aus meiner Erfahrung heraus wenn die Vereinbarung so ist dass eine Person jetzt spricht über den und den Zeitraum dann irritiert die Rückfrage Also auch die Verständnisrückfrage.

00:16:45: Sondern dann ist es wichtig, weil sie unterbricht die Person und die bringt ihr aus ihrem Erzählfluss gerade wenn das sowieso schon emotional angespannt ist und der andere Person hat auch Schwierigkeiten die eigene Emotionalität in Worte zu fassen.

00:17:00: Weil es ist ja nicht per se so dass das Frauen auch immer gelingen muss.

00:17:04: Auch Frauen haben damit Schwierigkeiten Nicht nur Männer.

00:17:09: Ich hatte eine Idee dazu vielleicht noch zum Ausprobieren für euch da draußen.

00:17:13: Wenn ihr nicht entweder oder machen wollt, wenn ich eine Verständnisfrage habe könnte ich ein Handzeichen

00:17:20: geben.

00:17:21: Die Person die spricht sieht das Handzeich und kann überlegen ob sie sich unterbrechen lassen will oder nicht und ob sie darauf eingehen will.

00:17:30: Ich hatte eine Nachfrage als Signal und wenn dann eben nichts kommt, okay.

00:17:33: Dann muss ich die Hand halt wieder runternehmen.

00:17:35: zum Beispiel vielleicht noch ans Idee.

00:17:38: Man muss ja damit klar kommen dass man die hand...

00:17:40: Da muss man abflächen.

00:17:41: Darf man das?

00:17:42: Genau!

00:17:42: Man muss dann auch klarkommen, dass man gegebenenfalls die Hand wieder zurückziehen muss.

00:17:45: Dass man es jetzt nicht bekommt.

00:17:47: Ach so, dann wäre vielleicht noch ein Tipp Wir haben es auch ausprobiert Zettel- und Stift hinlegen.

00:17:51: Als Zuhörer schreibe ich mir paar Punkte auf, dass sich nachher nochmal Bezug nehmen kann Wenn es euch wichtig ist auch in Möglichkeit.

00:17:58: Gibt's auch umstritten und ich würde es nicht von Anfang an machen, wo es am Anfang wirklich darum geht gefühlt zuzuhören emotional zu zähren und dieses gefühlte Hören wiedergeben?

00:18:09: Ja ist so und zwar ich würde dann noch gerne noch was reingeben auf der körperlichen Ebene und auch auf der Ebene der Atmung.

00:18:19: und zwar kommt das also der kommt mehr aus diesem Achtsamkeitspraxis heraus.

00:18:28: innehalten, einen bewussten Moment stoppen bevor man reagiert.

00:18:32: Das ist das was Yorkshire Fonds nie vorhin sondern in unserer vorherigen Folge so super exploriert hat.

00:18:40: Wichtig ist dass der Körper entspannt sein kann also dass ich in dem Zustand bin der weder mit fight or flight zu tun hat also weder noch mit Kampf zurückzug oder auf lucht sondern das war eine sicheren Raumschaft wo wo es möglich ist, dass Öffnung stattfindet.

00:19:00: Und das ich mich ... konzeptionell ist.

00:19:04: also wie müsste das Gespräch jetzt ausgehen?

00:19:06: Was will ich erreichen?

00:19:08: Dass ich mich davon löse, dass ich dafür ... mich darauf einlasse auf diesen Prozess was gerade an meinem eigenen Erleben auftaucht und was wird auftauchen und dass ich mich dem sozusagen hingebe und sage, das ist es jetzt grade.

00:19:24: ob mir das nun gefällt oder nicht was da kommt ob das schön ist oder bedrohlich, es ist jetzt gerade der Augenblick gebiert.

00:19:35: Welche Methoden haben wir noch?

00:19:39: Das bezog sich auf den sogenannten Einsichtsdialog kommt mehr aus der Meditationspraxis, Streckstrich, Achtsungheitspraxis und so aus dem buddhistischen Bereich, weil das auf diese Praxis... Die kommt aus dem Vipassana, basiert entwickelt von Gregory Kramer.

00:20:00: Das ist der Insight Dialog.

00:20:03: Also

00:20:05: auch eine Methode?

00:20:06: Ja, es ist eine Methose.

00:20:08: Kann man nachschauen.

00:20:10: Wer darauf resoniert kann da fündig werden.

00:20:16: Also

00:20:16: den inneren Beobachter trainieren, also schrägstrich meditieren wäre sowieso eine Methole um sich ein bisschen diesen Thema zu nehmen also mit sich selbst zu beschäftigen, selber zu reflektieren.

00:20:27: Wer bin ich?

00:20:27: Warum bin ich wie ich bin und so weiter.

00:20:29: aber wir wollten ja ein bisschen auch diese Kommunikation nach außen.

00:20:32: welche Methodik?

00:20:33: Wir hatten jetzt das Zwiegespräch des Counseling.

00:20:36: Ich habe das als eine Art sogar Vorbereitung oder Zusatz-Tool.

00:20:40: für manche ist es ein eigenständiges Wir hatten das am letzten mal schon angerissen dass aktive Zuhörn vielleicht da an der Stelle würde sich das jetzt anbieten Als Methode mal zu besprechen was ist denn das und wofür kann man's verwenden und wieso?

00:20:53: Warum sehe ich es als Vorbereitungsmethode oder als ergänzende?

00:20:57: Ergänzender Methode für das Counseling.

00:21:01: Und du hattest, glaube ich, den letzten Mal hingelegt als Eigenständige, weil's eben zurückgeht auf eine bestimmte Schule.

00:21:09: Ja...

00:21:11: Was ist das Aktives zu hören?

00:21:13: Aktives Zuhören!

00:21:14: Wo

00:21:14: kommt's her?

00:21:15: und wie fängt ihr zurück?

00:21:16: Geht zurück auf Karl Rogers, also ein Psychotherapeut der, ich glaube, sechziger Jahre in den USA der diesen Begriff geprägt hat und die Kerneidee ist empathisches, wertungsfreies zuhören als Grundlage jeder heißen Beziehung.

00:21:37: Und später dann... ich glaube das war ein Schüler von Carl Rogers, der hat daraus dieses Modell der Ich-Botschaften entwickelt bzw er hat sie beobachtet dass der Ichbotschaft etwas er... auslösen kann, sie kann etwas erreichen.

00:21:55: Sie kann aber auch genau wie es aktive zuhören was zu reinen Technik verkaufen kann, kann die Ich-Botschaft scheitern weil sie eben überall funktioniert.

00:22:05: Na ja wenn

00:22:06: ich immer nur den Hammer benutze und alles wie Nägel aussieht dann ist das keine Vielfalt.

00:22:10: Ja klar.

00:22:12: Aber was heißt das jetzt konkret?

00:22:13: Aktiv, aktives Zuhören.

00:22:15: Wenn ich jetzt das üben will in meiner Partnerschaft, das heißt ein aktives Zuhauen.

00:22:17: Was muss ich machen dafür?

00:22:21: Es sind ähnliche Prozesse wie wir sie gerade beschrieben haben, also dass ich mich öffne.

00:22:26: Dass sich anerkenne das die andere Person etwas teilt und ich nehme auf unsere Folge Mitgefühl vs.

00:22:34: Mitleid vs.

00:22:34: Empathie und Barmherzigkeit Bezug, dass Ich in der Lage bin aus mir heraus als ein kognitiven Prozess Die Position Und das derzeit, also den Status der anderen Person wahrzunehmen und mich dem zu öffnen.

00:22:54: Ja...und dass ich mich auch bereit dazu mache, praktisch in die Schuhe der anderen Personen mich hineinzustellen und diese Perspektive

00:23:04: anzuleben.

00:23:04: Ich möchte mal vorstellen wie das wäre wenn ich der andere mehr, okay?

00:23:08: Ich versuche es gerne dagegen noch ganz pragmatisch handwerklich weil dieses Du erinnerst dich, wer hatte die Frage vorhin?

00:23:15: Ja, Herz öffnen.

00:23:16: Oder aus dem Herz sprechen.

00:23:18: Jetzt kommst du mit.

00:23:19: ich soll mich öffnenden.

00:23:20: Das lädt mich ein zu dieser Rollenannahme von.

00:23:24: Ich bin der Mann, der das nicht versteht.

00:23:26: was soll es denn sein, mich öffenen?

00:23:30: Was muss ich machen um aktiv zuzuhören?

00:23:33: Wie kann ich dieses Werkzeug anwenden?

00:23:34: und Ganz handwerklich betrachtet gibt's, ich glaube vier Punkte waren Das eine, ich glaube das deckt es ab.

00:23:44: Was du meinst mit sich öffnen?

00:23:45: Ich wende mich dir zu!

00:23:46: Ich schau dich an, ich halte den Blickkontakt, ich schaue nicht nebenbei in den... Schreibt noch E-Mails nebenbei oder ins Telefon, ins Handy also zuwenden den BlickKontakt.

00:23:57: Dann habe ich in der Körpersprache körpersprachliche Signale heißt glaube ich das Stichwort.

00:24:01: Körper sprachliche signale wie ich nicke,

00:24:04: ich

00:24:05: mache ne Geste mit Daumen hoch ja okay oder irgendwas

00:24:10: Ja.

00:24:11: Dann Paraverbare Signale von, wie du gerade schon, also guckst mich an nix, sagst du.

00:24:19: Schon hast du drei von diesen Stellschrauben des aktiven Zuhörns benutzt.

00:24:24: Also anschauen, nicken und was war die vierte?

00:24:28: Jetzt bin ich kurz am überlegen.

00:24:29: aber so habt ihr so die Richtung.

00:24:31: was aktives zuhören ist.

00:24:32: Ich bin irgendwie zugewendet, ich öffne mich wie Q gesagt hat mich Zuwände anschauen, die Personen anschaue.

00:24:42: Irgendwie Töne mache ich sie sagen.

00:24:44: Alles klar!

00:24:45: Ich bin da so und anwesend.

00:24:47: Ich höre dir zu.

00:24:49: Aber irgendein viertes fehlt mir gerade noch aus der Spontanität her.

00:24:55: Also aktives Zuhören könnte man als eigenständige Methode nehmen oder man kann sie kombinieren mit dem Zwiegespräch.

00:25:05: Was haben wir noch?

00:25:06: Du hattest vorhin noch im Vorgesspräch gesprochen vom Kommunikationsquadrat, das habe ich jetzt hier nicht auf dem Zettel.

00:25:13: Ja wir haben ja Schutz von Tunen.

00:25:16: Schutz

00:25:16: von tun.

00:25:17: vier Seiten einer Nacht ist es für On-Modell.

00:25:19: Was ist das Gute daran und was wäre der Nutzen?

00:25:23: Also was könntest du mir für die Partnerschaft nützen?

00:25:27: Wobei könnte es mir helfen?

00:25:30: Indem ich also hilfreich wäre es beispielsweise indem ich Dekodieren kann Auf welcher Ebene jetzt gerade wenn wir diese vier Bereiche nehmen.

00:25:42: Es gibt also die Sachebene, selbst die Selbstoffenbarung, Beziehung und Appellebene auf welche ich kann auch durch das aktive Nachfragen.

00:25:51: Kann ich sagen war es jetzt gerade ein Appell?

00:25:54: oder wie habe ich's gehört?

00:25:55: Habe ichs auf meinem eigenen Appellor gehört oder auf meiner eigenen Sachebene?

00:26:01: Und so kann ich Botschaften deschiffrieren, kann sie sozusagen übertragen und innerhalb mich dieses Modells bewegen Ja, was zum Teil recht hilfreich sein kann.

00:26:13: Lass mich das vielleicht nochmal auf eine Meterebene bringen.

00:26:15: also Schulz von Thun sagt wir senden immer auf vier Ebenen alles was wir sagen auch jetzt wenn wir so einfach nur so sprechen senden wir mal.

00:26:23: eigentlich könnte man übertragen sagen Wir senden auf vier Kanälen so wie so ne Daten Autobahn auf vier Schichten ja Senden wir raus und auf der anderen Seite empfängt einer diese vier Dinger diese vier Kanähle.

00:26:35: Und es spannende ist wir wollen aber In unserer Absicht, in der Regel also auf der Metaebene der Aussage des Fionnmodells wollen wir irgendwas bestimmtes.

00:26:43: Ich will was von dem ich sende, will ich etwas vom anderen?

00:26:46: Ich will dass der losfährt wenn wir zum Beispiel an der roten Ampel stehen bei dieses klassische Beispiel.

00:26:50: ja ich will das der mir mehr Aufmerksamkeit gibt und ich will irgendetwas von dem.

00:26:55: Und dieses Wollen Kann eben auch das versteckt sich oder das vermeintlich senden wie das im Paket in Message auf vier auf vier detaillierten Daten Autobahnen Die Schwierigkeit, dass ich diese Message... Ich kann das nicht priorisieren.

00:27:13: Ich kann nicht sagen, hör mal jetzt emotional zu!

00:27:15: Hör mal meine... ich kann sagen okay selbst auf dem Bauchung, ich zeig mich dir jetzt mal.

00:27:18: Dann habe ich es vielleicht adressiert eins der vier so und auf der anderen Seite sitzt aber jemand der hat der kriegt die vier Dinger rein und er hat aber wir hatten über Konditionierung schon gesprochen mit den Märchen du erinnerst dich Da kriegt die vier Dinger rein und der interpretiert jetzt.

00:27:33: Der hat ein Filter drüber liegen, der filtert von den vier Autobahnebenen filtert der drei raus Und ist nur noch eine übrig nämlich der keine ahnung der vorwurf ja die kritik Die selbst offenbarung.

00:27:46: du ich zeig mich dir und bin der meinung du bist ein arsch oder so sag Jetzt mal das heißt da passiert fehlinterpretation.

00:27:53: Das ist für four on model.

00:27:55: ne vier dinger gehen raus vier dinge kommen rein und irgendwie es schwierig ganz konkret zu senden und es ist schwierig, ganz konkret zur empfangen.

00:28:04: Und wie du gerade auch gesagt hast Q wir entscheiden.

00:28:07: also der Schlüssel dieses Modells eigentlich entscheidet der Empfänger wie er das Paket dekodiert deschiffriert sagt und im besten Fall nachfragt Ist jetzt ein Appell?

00:28:21: Also willst du was von mir dass ich jetzt etwas durch die Stuhe mache?

00:28:25: Du zeigst dich mehr Was war nur ein Sachpunkt?

00:28:31: Guck mal, da ist die Ampelgrün.

00:28:34: Oder

00:28:35: sagst du etwas über unsere Beziehungsangebote?

00:28:39: Im besten Fall frage ich nach und mit bisschen Übung kommt man dann so ein bisschen drauf was es sein könnte.

00:28:43: Und da schlage ich nochmal den Bogen in der Parallele zu Esther Perel.

00:28:48: Die hatten wir glaube ich schon letztens auch schon Kritik als versteckte Bitte.

00:28:52: Auf sie geht es zurück, dass hinter jeder Kritik fast immer ein unausgesprochener Wunsch steht von etwas anderem.

00:28:58: Ja und wer das erkennt kann anders reagieren als immer nur defensiv oder eben mit Flucht- oder Kampf wie du's gesagt hast.

00:29:05: damit haben wir schon eine nächste Methode also dieses Kritik als versteckte Bitte zu verstehen?

00:29:12: Und sind wir auf die GFK nach Marsha Rosenberg?

00:29:15: Sind wir auf diese eingegangen?

00:29:16: Das

00:29:16: wäre jetzt die Nächste und damit vielleicht auch die Letzte die wir besprechen sollten.

00:29:22: Leg mal los, Rosenberg!

00:29:25: Ja... der... ich weiß gar nicht genau was er ursprünglich war, der Psychologe oder Marshall Rosenberg aus den USA hat begonnen in den sechziger Jahren durch seine eigenen Beobachtungen und Analysen ein Modell zu entwickeln welches er gewaltfreie Kommunikation nannte.

00:29:51: Er trennt den Fakten von Bewertungen durch Beobachtung, durch die Identifikation von Gefühl, Bedürfnis und verbunden mit dem Formulieren einer Bitte beispielsweise.

00:30:06: Und man kann schon sagen dass in den Folgejahren die GFK so viel eingesetzt wurde das ja schon fast eine internationale Bewegung daraus geworden

00:30:16: ist.

00:30:16: Eine Art Extremismus schon.

00:30:18: Manchmal vielleicht auch.

00:30:20: Eventuell auch das, weil es gibt ja auch sehr viele schöne Bilder und es gibt hier den Wolf.

00:30:27: Es gibt die Giraffe... Also als Bildmetapher in der Kommunikation, wie bin ich unterwegs?

00:30:38: Giraffe

00:30:38: kommuniziere

00:30:39: oder?

00:30:40: Bin ich Giraffe oder bin ich Wolf?

00:30:47: Wenn wir als Menschen so Bilder geliefert bekommen, haben wir natürlich immer eine gute Möglichkeit anzudocken.

00:30:53: Also

00:30:56: auf der Ebene wie das vermittelt wird ist es natürlich... Man kann da total gut andocken und aus meiner Beobachtung werden das vorhin schon geteilt über mindestens anderthalb Jahrzehnte die Number One gewesen wenn es um irgendwie Kommunikation ginge.

00:31:17: Also vor allen Dingen ist heute

00:31:18: gar nicht mehr so, aber es waren jetzt halt lange sehr extreme Beziehungsthemen

00:31:22: war meine Wahrnehmung, dass das sehr vorne dran war.

00:31:27: Ein großer Nutzen für mich war dieses oder was hatten wir glaube ich beim letzten?

00:31:31: auch der erste Schritt?

00:31:33: Ich übe es beobachten!

00:31:34: Also ein großer Nutzend der gewaltfreien Kommunikation für mich ist dieser, die haben das als Schritt eins, diese Beobachtung des wertfreie Beschreiben, dieses Was läuft denn gerade ab?

00:31:45: Das ist für mich ein großer Nutzen.

00:31:46: Beobachten, benennen und erkennen... Und dann daraus etwas formulieren.

00:31:50: Dann

00:31:51: sind so

00:31:52: die Vierschritte.

00:31:54: Aber dieses Beobachtungs-Training falte ich für so wertvoll da.

00:31:58: Ich finde es auch wertvoll.

00:31:59: Ich find's auch wichtig.

00:32:01: in einer der wichtigsten kleinen Zitate von Marshall Rosenberg war, wie er eine Frage formuliert, wirst du recht haben oder bist du glücklich sein?

00:32:12: Das kann ich mich erinnern, das war... ...das ging ab im Jahr zwei Tausend vierzehn an meinem Kühlschrank.

00:32:21: Ich wollte noch von der Methode her auf die Methode... ...erliches Mitteilen von Gopal noch aufrufen.

00:32:33: Die... ...Gopal mit bürgerlichen Namen.

00:32:40: jetzt ist so... grad irgendwie weg, aber klein.

00:32:44: Ein Traumotherapeut hat diese Methode entwickelt.

00:32:49: ... wo jede Person fünf bis zehn Minuten ähnlich wie Lukas Meller spricht und die Sätze, also die Eingangsvorwundung sind immer klar vorgeschrieben.

00:33:03: ich empfinde, ich spüre Ich hab folgende Gedanken.

00:33:08: Also Körperempfindung, Gefühl, Gedanke.

00:33:11: Und der zentrale Gedanke ist wohl der, dass es nicht darum geht ein Problem zu lösen.

00:33:16: Sondern es geht ums reine Mitteilen im Hier und Jetzt ohne Bewertung oder Ergebnisdruck sondern das wirklich die andere Person dein gerade jetzt im Moment vorhandenen Status erfährt.

00:33:28: was ist gerade wirklich los bei mir?

00:33:30: wie geht's mir grad?

00:33:31: Was is innerlich in, also meinem inneren Zustand grade da?

00:33:37: Das ist eine Methode, die ich... Also man muss das auch wirklich wieder eintrainieren.

00:33:43: Aber ich finde sie sehr stark und es gibt davon Abwandlung.

00:33:48: Es gibt so wie weiß ich auch mit einigen Männern praktiziere zweimal fünf oder zweimal zehn.

00:33:55: Eine Person spricht nur von sich andere Personen herzu.

00:34:00: also kann sehr hilfreich sein auch auf der emotionalen Ebene sich anzunähern kennenzulernen, aber auch um sich selber mitzuteilen und sich auch über diesen Weg Perspektive einzuholen.

00:34:19: Und dann wollte ich nach auf eine Person eingehen, und zwar Charles Dujik ist weder Therapeut noch sonst irgendwas anderes.

00:34:26: Aber der ist ein Polizepreisträger und hat einen Buch rausgebracht die machte Gewohnheit und hat aber im Jahr zwölfundzwanzig ein Buch rausgebracht, das nennt sich Supercommunicators.

00:34:39: Und er ist sowieso ein Synthetisierer, also er schaut sich das an aus der Psychologie- und Neurowissenschaften.

00:34:50: Er sagt, dass das Kernkonzept bei ihm die centrale These des Missverständnisses entstehen oft weil zwei Menschen unbemerkt unterschiedliche Arten von Gesprächen führen.

00:35:02: unterscheidet drei Gesprächstypen im Praktischen.

00:35:04: Worum geht es hier eigentlich?

00:35:05: Problemlösung.

00:35:06: Emotional, wie fühlen wir uns?

00:35:08: Gefühle Teilen nicht lösen.

00:35:10: Ganz wichtig!

00:35:10: Nicht lösen!

00:35:11: Sozial – wer sind wir zueinander?

00:35:13: Identität bzw.

00:35:14: Status.

00:35:16: Und bei ihm ist der Punkt dass er sagt viele Paar Konflikte entstehen weil einer im Lösungsmodus ist während der andere emotional gehört werden will und beide reden aneinander vorbei obwohl sie in Anführungsstrichen kommunizieren Ja, ja.

00:35:31: Also

00:35:31: das sehen wir mit dem Lösen, ne?

00:35:33: Dass wir gerne ... wir Männer häufig blödsklich sind.

00:35:36: Aber wir gehen irgendwie sehr schnell in Lösungen rein und da tut's weh, dann musst du das machen, da ist das weg

00:35:43: so...

00:35:45: Und dieses eben mal damit aufzuhören, alle Methoden die wir jetzt beschrieben haben oder fast alle setzen da an zu sagen, hör doch mal auf direkt eine Lösung liefern zu wollen.

00:35:56: Das ist übrigens auch etwas was ich Wo habe ich das mitgenommen?

00:35:59: Dass Frauen das teilweise gar nicht wollen.

00:36:01: Die wollen sich mitteilen, die wollen gehört werden und so.

00:36:05: Also als Tipp vielleicht auch für uns Männer sagen, hör mal auf, warte mal noch mit dem Lösungshandwerker-Gürtel schnell dir mal nicht gleich den Handwerkergürteln um sondern lass dir mal noch liegen, wart's mal ab und kläre erst einmal noch ob du überhaupt einen Auftrag hast Und sozusagen, ja.

00:36:21: Oder ob du gar nicht... Also für was du eigentlich gerade da bist?

00:36:24: Bist du jetzt hier als der Handwerker, der das Problem lösen soll?

00:36:27: Bißt du jetzt das offene Ohr?

00:36:29: Bisst du das Couchkissen, dass bekuschelt werden soll oder was rummer?

00:36:33: Andersrum der Bekuschler klär erstmal den Auftrag, klär erst mal worum es ja eigentlich wirklich

00:36:40: geht.

00:36:41: Nimm dir mal Zeit dafür statt zu schnell in die Lösung zu gehen und das auf der anderen Seite könnte.

00:36:46: dann kann das natürlich auch extrem werden wenn ich immer der bin, der erst mal klärt und wir müssen alles bequatschen.

00:36:55: Ja?

00:36:55: Wir müssen alles bereden und das geht natürlich auch uns andere extrem zu drehen.

00:37:00: Absolut ja!

00:37:01: Und das hat auch Perel gesagt dass dieses Zuviel auch ein Thema sein kann.

00:37:08: also sie warmt explizit davor vor dieser Überhöhung der Kommunikation zu viel Verschmelzung.

00:37:15: Wir müssen alles besprechen, kann Nähe in Kontrolle kippen und Begehren ersticken.

00:37:22: Also da vielleicht auch ein bisschen aufpassen, gutes Mittelmaß zu finden.

00:37:26: Nicht jede Beziehung die wenig redet ist sprachlos im schlechten Sinne.

00:37:29: also viele Paare...also manche Paare drücken ihr Miteinander vielleicht durch ein gemeinsames Tun aus, gehen gemeinsam Radfahren machen, haben irgendeine gemeinsame Aktivität.

00:37:43: Wenig sprechen is nicht immer schlecht!

00:37:45: will ich damit sagen, vielleicht nochmals als Gegenimpuls.

00:37:50: Als vielleicht komplizierender Gegenimpul.

00:37:54: Also du auf die Dosierung kommst an?

00:37:57: Es kommt

00:37:57: auch auf die dosierung an und es kommt auf meine Interesse an also bei dieser Chance durch sagt dass das wichtigste ist diese also diesen Kontakt in den ich gehe diese Verbindung meine Absicht ist, eine Verbindung mit der anderen Person einzugehen.

00:38:17: Und dazu gehört gar nur unbedingt, dass ich viel rede oder dass ich permanent rede oder das ich über alles rede aber ... Dass die andere Person spürt in diese Situationen mit der Tasse Tee aus deiner Anekdote, dass die andere person spürts da gibt's ne Wertschätzung und Interesse an mir.

00:38:36: Mir glückt es oftmals auch nicht richtig oder ich bin zu sehr bei mir und meinen Sachen.

00:38:42: Und selbst der Charles Dewey sagt hier an so einem Beginn eines Gesprächs, dass er oft manchmal scheitert.

00:38:51: Dass es eben nicht klappt.

00:38:54: Trotz meiner größten Bemühungen gegen Gespräche, manchmal schief.

00:39:03: Okay.

00:39:04: Sag mal du

00:39:05: hast zusammengetragen?

00:39:07: Ich hatte mir noch ein paar Fragen auf den Zettel geschrieben.

00:39:11: Da haben wir aber, glaube ich jetzt schon einiges an Antworten geliefert.

00:39:14: Zum Beispiel der Unterschied zwischen viel reden und gut reden.

00:39:18: Das war gerade was ich zuletzt gesagt habe.

00:39:20: also man muss nicht immer alles bequatschen.

00:39:24: Warum neigen wir Männer häufig zum Rückzug als Konfliktbewältigung?

00:39:32: Ich bin mir ganz sicher ob man darauf eingegangen sind Aber das ist irgendwie bei uns auch ein Dauerthema die basierend auf dem

00:39:43: letztlich landen wir dann wieder bei dieser Konditionierung, bei der Sozialisierung.

00:39:47: Genau, mit diesem was ist man?

00:39:49: Was ist Frau?

00:39:50: Uns wird es ja nahezu abtrainiert über Gefühle zu reden.

00:39:54: Ja

00:39:55: weil wir können alle also auch Männer sind natürlich in der Lage über Gefüle zu sprechen und auch gut Ja, wie du eben gerade sagtest.

00:40:04: Ich

00:40:05: glaube das wir deswegen so

00:40:06: abtrainiert

00:40:07: zum Rückzug neigen weil uns das weg trainiert wurde und wir haben das an den Zogen bekommen mehrheitlich leider Und ich möchte ein Land zu brechen dafür dass wird damit aufhören mit dem Quatsch Dass es besser ist wenn wir freigelassen werden und selber entscheiden können.

00:40:24: Ich bin überhaupt kein Querdenker Jeder soll aber frei sein Und ich finde es total eine ganz, ganz blöde Nebenerscheinung.

00:40:38: Dass wir Männer ... wenn wir Mann sein sollen dann eben so einen Preis zahlen dafür.

00:40:43: Ich finde den Preis hoch.

00:40:44: Der Preis ist hoch?

00:40:45: Ja.

00:40:46: Zum

00:40:46: Beispiel dass wir fünf bis sechs Jahre eher am Stund sterben und ... ach was weiß

00:40:49: ich nicht.

00:40:50: Ja oder?

00:40:51: Alleine das schlecht über die Gefühle reden können und häufiger abhauen müssen und so.

00:40:56: Mal gucken, was ich noch auf dem Fragen-Zettel habe.

00:40:57: Ansonsten für die Praxis.

00:41:00: Wir haben schon darüber gesprochen wie wir die Methoden benutzen?

00:41:02: Wir haben über die zwanzig Minuten Regel gesprochen und wir haben über Paris Idee gesprochen dass Kritik eine versteckte Bitte ist.

00:41:12: Das hatte ich noch als Thema auf dem Zettel.

00:41:13: dann zu viel reden.

00:41:15: Habe ich schon gesagt... Was wiegt mehr das große Klär in der Gespräch oder die vielen kleinen Momente, Bits for Connection?

00:41:23: Da sind wir auch schon darauf eingegangen.

00:41:24: Das ist also weder das eine noch das andere allein die Lösung ist sondern auch hier braucht es ein gutes Maß an.

00:41:31: wann brauchen wir mal mehr Zeit?

00:41:33: Wann investieren wir mal in Counseling und Co.

00:41:37: Aktives Zuhören und Co.. Und wann sind's die Kleinen Dinge die da sagen hier guck mich habt ihr mal einen Tee gemacht ich hab dir mal legt mal die Füße hoch ich massiere den mal die füße auf der Couch beim Fernsehen oder in der Badewanne, oder dass man gemeinsam in die Wanne gehen.

00:41:51: So was?

00:41:52: Genau!

00:41:53: Vielleicht abschließt Q noch so eine kleine Frage... Ich vermute mal, dass sie kaum zu beantworten ist.

00:42:01: Wenn du nur einen Satz zum Thema Kommunikation in der Partnerschaft mitgeben dürftest, wenn du nur ein Satz mitgeben durftest an einem Paar Kommunikations-Innerpartnerschaft hast du eine Idee?

00:42:15: welcher wäre das?

00:42:21: Wendet dich zu, verbinde dich und stelle wertvolle Fragen.

00:42:28: Schöne Schlusswort!

00:42:29: Lass ihn mal so stehen.

00:42:33: Danke für diese Reise.

00:42:36: Danke euch dass ihr mit uns das Thema Kommunikation jetzt schon im Teil zwei auch mit beleuchtet habt.

00:42:41: Dass ihr mitgegangen seid.

00:42:43: ich hoffe er konnte etwas mitnehmen.

00:42:47: Ansonsten freuen wir uns natürlich wie immer zum Abfluss der Hinweis Glocke drücken Nachrichten schreiben, Rückmeldungen geben wie ihr das schon fleißig macht.

00:42:58: Und ansonsten ja wir freuen uns riesig dass wir mit euch in Kontakt sind und Kontakt sein dürfen um es auszutauschen.

00:43:05: Wir nehmen Impulse.

00:43:06: also danke auch schon mal an der Stelle an die vielen Impulse die wir schon bekommen thematisch welche Themen ihr gerne noch hören wollt oder bearbeitet haben wollt.

00:43:16: Danke dafür!

00:43:18: Und ja Q, du hast das letzte Wort.

00:43:22: Ich habe das letzte Wort, weil ich dachte du hast jetzt das letzte.

00:43:28: Ich füge dir mir gar nicht groß was hinzu sondern vielen Dank für die Aufmerksamkeit fürs Zuhören und auf ein nächstes Mal!

00:43:39: Bis bald ihr Lieben

00:43:40: bis bald tschüss.

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