#50 Männerkompass - Der schwarze Gürtel wird wieder weiß

Shownotes

Buchempfehlung: Rutger Bregman – „Im Grunde gut. Eine neue Geschichte der Menschheit" (Rowohlt). Kontext: Jörgs Punkt, dass Menschen sich selbst auch dann für gut halten, wenn sie Mist bauen und dass Verstehen den Respekt leichter macht.

Für euch: Habt ihr Rückmeldungen oder eigene Erfahrungen mit Archetypen-Arbeit? Schreibt es uns gerne, wir freuen uns über euer Feedback und den Austausch mit euch.

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Jörg Adolphs Profil auf LinkedIn Historie, Bilder und Themen: Profitabler Macher, Psychologie, Kampfkunst, Unternehmensberater, „Menschenoptimierer“ Leadership, Kommunikation, Mentale und Gesundheit www.kai8prinzip.de

Thomas Qiu Hönel [Profil auf LinkedIn](https://www.linkedin.com/in/thomas-qiu-hönel-78186a149/ ) Historie, Bilder und Themen: Verkörperer; Ikigai- und Kintsugi-Coach, MBSR-Lehrer (Achtsamkeitsbasierte Stressreduktion), Resilienztrainer, Kampfkunstlehrer, Designer, Kalligraf; praktiziert und lehrt Zen https://thomashoenel.de https://www.studio-hoenel.de

Du willst in Kontakt treten? Mail Jörg: ja@jaizen600.de Mail Qiu: post@thomashoenel.de

Wir freuen uns auf Dich

Intro-Produzent Mutan Fly

Transkript anzeigen

00:00:00: Hallo,

00:00:01: hallo!

00:00:03: Hallo Jörg.

00:00:04: Hallo Q und hallo liebe Zuhörenden da draußen.

00:00:08: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Ausgabe des Männerkompass.

00:00:12: Heute ganz frisch im Boxring auf der linken Ecke der alte Champion Thomas Q Höhne und in der rechten Ecke

00:00:19: Jörgg Adolfs.

00:00:23: Wir haben uns im Vorfeld gerade schon ein bisschen warm gemacht und sind jetzt bereit, den Ring zu betreten.

00:00:28: Haben das Mikrofon einfach mal angemacht oder so verschiedene Themen in Fetzen uns hingelegt haben die wir für wichtig halten Und gesagt jetzt machen wir einfach mal los.

00:00:37: wie fangen wir denn an?

00:00:38: Ja ich hatte gerade eine wunderbare ja eine wunderbare Wertschätzung dem Jörg gegeben weil er so Weil du es schön den den Ansatz des Podcasts umrissen hast nämlich dass genau das an uns beiden deutlich wird, wie wir die Kompass-Nadel sehen innerhalb des Kompasses.

00:01:02: Dass wir beide mit unseren durchaus unterschiedlichen Positionen oder Blickwinkelperspektiven in der Sache hart miteinander – obwohl ich das nie hart finde, ne?

00:01:14: Oder sagen wir mal, mit einer relativem Konsequenz diskutieren können jedoch niemals uns als Menschen direkt persönlich angreifen, sondern eher einen Austausch der Perspektiven haben und darüber eine Form des Dialoges, die halt wie du sagst schon auch eine Diskussion ist.

00:01:37: Und das finde ich so wertvoll weil es uns auch immer wieder hilft klar zu machen weshalb heißt es Männerkompass?

00:01:47: Wohin zeigt die Kompassnadel.

00:01:51: Ich hab mir vorhin Werte notiert, ne?

00:01:56: Welche Werte wir damit publizieren.

00:02:00: Welche werte wir innerhalb des Podcasts einnehmen, welche Werte verkörpers du, welche ich?

00:02:06: und das ist wertvoll dass wir das teilen, dass wir es öffentlich machen.

00:02:13: und da war von meiner Wertschätzung bei dir weil du's mit einigen Worten für mich schön zusammengegangen.

00:02:22: Du hattest in der Vorbereitung jetzt einfach noch mal hinterfragt, was macht der Männerkompass?

00:02:26: Wie richtet er sich aus und an wen adressiert er sich?

00:02:29: Was machen wir hier eigentlich so wie?

00:02:32: Was bieten wir hier?

00:02:33: Wie schaffen wir es mit Leichtigkeit und Lebensfreude, Inspiration zu liefern, Impulse zu lieferen für andere Männer da draußen?

00:02:40: von was ich Mitte zwanzig bis kurz vor der Rente oder bis an die Rente keine Ahnung also festgehalten, dass wir unser ... das Spektrum der Adressaten, der adressierten Männer schon recht breit haben.

00:02:53: Weil wir sozusagen diese Neuausrichtung nicht an einem bestimmten Alter festmachen sondern an uns als Mann so... Ich entscheide mich ein Mann zu sein und was bin ich dann?

00:03:05: Mit welchen Werten darf ich da es oder will ich das sein?

00:03:07: mit welchen Werten zeige ich mich da draußen?

00:03:09: mit welchem Werten gehe ich durchs Leben?

00:03:11: wie trete ich auf als man?

00:03:13: was ist das denn heute?

00:03:14: Und das ist ja gerade eine, wir hatten das sogar in der Diskussion.

00:03:17: Dass es bis hoch zur gesellschaftspolitischen Diskussion geht was man heute alles is oder nicht iß oder sein sollte oder nicht mehr seien sollte vielleicht in dieser Richtung.

00:03:28: und ich hatte versucht zu sagen dass wir schon also diese Leichtigkeit auf der einen Seite und auf der anderen Seite aber auch Kraft- und Positionierung mitbringen die da sagt Ich hab dir denn die Meinung dazu?

00:03:39: Ich habe dir dann die Position dazu und gleichzeitig habe ich Respekt Für mein Gegenüber.

00:03:45: Frage an dich, kann das sein dass... Weil du ja gefragt hast wie machen wir das?

00:03:48: Wie bist du zu diesen Werten gekommen was von so Rhetorien in den Raum

00:03:52: stellt?

00:03:52: Kann es sein und das ist jetzt quasi so eine kleine sagen wir mal fachliche Frage.

00:03:56: Kann das sein, dass die ... Das Training, die Auseinandersetzung mit Kampfkunst, die auseinandersetzung mit Techniken, die auch andere Verletzen wehtun können.

00:04:08: Dass die dazu geführt haben achtsamer zu sein, rücksichtsvoller zu sein oder Kannst du eine Rolle gespielt haben, wenn ja wie?

00:04:15: Das ist... ...eine interessante Frage.

00:04:18: Ich hab die Frage... Also ich kann sie erstmal so beantworten dass ich sage erst mal zunächst nein.

00:04:25: Hat keine Rolle gespürt?

00:04:26: Hat keine Rolli gespielt?

00:04:28: Dann aber wiederum

00:04:29: doch!

00:04:30: Und zwar hat's ab dann eine Rolle abgespielt wo ich meine innere Kompassnadel neu ausgerichtet habe und das war so zwischen dem Jahr und dem Jahr.

00:04:47: Da hat sich auch die Ausrichtung dann der Kampftechnik und dessen, weshalb ich das mache verändert.

00:04:57: Das wären die, die mich jahrzehnt kennen oder die auch Schülerinnen sind von mir.

00:05:01: Die werden natürlich sagen ne du warst schon immer anders aber ich in meiner persönlichen Wahrnehmung meiner Welt sagt, dass es mir erst um diese Zeit herum bewusst wurde.

00:05:12: Das heißt ich habe dann schon über zwanzig Jahre Praxis hinter mir gehabt und da hat sich das verändert.

00:05:19: Was jetzt aber im Kampfkunstkontext, wenn ich jetzt meine Kampfkunste Jahrzehnte angucke, gar keine unnormale Entwicklung ist weil das ein Reifungsprozess ist.

00:05:28: Da kommt der blaue Gürtel da, braune Gürttel und dann der schwarze Gürdl.

00:05:39: Und so ist dieser Prozess, im Prinzip ist er organisch richtig und er kommt immer wieder wie ein Kreislauf.

00:05:46: Shuhari heißt ja das Prinzip.

00:05:48: also ich bin sozusagen auf dem Schüler-Level, ich erlerne etwas.

00:05:53: Das ist zunächst wie ein Handwerk, das sind also technische Fähigkeiten dann entwickelt sich daraus Wenn ich mich aber dem öffne der Lehre Dann öffnet sich daraus in den Prozess durchaus selbst Erkenntnis in sich trägt, aber nie per se.

00:06:09: Also den muss ich mich schon stellen und da braucht's auch immer ein Gegenüber also ein Regulativ.

00:06:13: das sind zum Beispiel andere die mittrainieren oder LehrerInnen die Feedback geben oder dass ich sage Ich verlasse zb mein Haus ich habe immer XY gemacht Und jetzt gehe ich mal woanders hin und hol mir mal dort eine Rückmeldung wie funktioniert meine Technik?

00:06:30: Wie komme ich dort an?

00:06:32: was sind denn ihre Werte, was vertreten die?

00:06:36: Die bewegen sich so.

00:06:37: Aha!

00:06:37: Bei denen sind die Bewegung fließender, dort sind sie mehr eckischer und da wo Bewegungen fliehsender sind, sind auch die Leute von ihrer Haltung her fließend.

00:06:47: Also über Beobachtung letztlich.

00:06:49: Es ist also über Mut aus der eigenen Komfortzone zu gehen, aus eigenem Haus, das du gesagt hast.

00:06:53: Beobuchtung von anderen... Ich würde noch eins ergänzen bei mir hat eine große Rolle gespielt diese dieses Raus aus dem Kopf, sage ich mal diesen inneren Beobachter trainieren.

00:07:04: Diese Meditation hat eine Rolle gespielt, dieses Reflektieren darüber was tue ich ja eigentlich, trainiere gerade mit einem Schwert dem anderen irgendwo reinzustechen abzuschneiden irgendwie eine Wunde zuzufügen die tödlich sein kann und darüber zu reflektieren um mich dann zu fragen Ja warum mache ich das eigentlich?

00:07:24: Und was will ich damit erreichen?

00:07:26: Das hat ne Rolle gespielt bei mir also diese Werte zu verändern oder zu definieren.

00:07:35: Gut, dass du das Teil hast.

00:07:36: Da erinnere ich mich, dass zum Beispiel mein Aufenthalt in Okinawa noch mal da ganz wichtig war, weil ich habe dort nochmal auf Okinawa erklärt bekommen was Karate bedeutet.

00:07:47: und da ist mir ein Bild hängen geblieben, das mir mehrmals gesagt wurde Das hier ist eine Insel!

00:07:54: Das heißt also wenn du hier irgendwie dich mit jemandem anlegst Du kommst nicht so schnell von dieser Insel runter.

00:08:04: Überlegt ja ganz genau mit wem du dich anlegst, weil diese Person triffst du wieder.

00:08:09: und da hat es mir noch mal richtig einen Klick gegeben, weil das mehrmals in meinem Leben passiert ist, dass ich mich zwar mit jemandem anlegen konnte aber diese Person ist dann wieder aufgetaucht im Lehm.

00:08:21: Also ich konnte sie nicht einfach wegmachen oder wegschnitzen?

00:08:23: Du hast also

00:08:24: ihn konsequent, ich dachte Krieger!

00:08:26: Du hast die Personen nicht finalisiert...

00:08:30: Scherz.

00:08:30: Gut, das ist ein wunderschönes Thema.

00:08:34: Aber das habe ich noch mal ganz deutlich gespürt.

00:08:37: Diese Haltung und auch dieses Warum manchmal Karate wie eine Festung wirkt?

00:08:41: Und mir irgendwie so einen Schmetterling oder so... Das ist ebenfalls aber das ist speziell Karatephilosophie die ja auch immer noch in meinem eigenen Bereich innerhalb von Künsten sein kann.

00:08:58: Das war ein wichtiger Baustein.

00:09:02: Da

00:09:02: warst du in Okinawa?

00:09:04: Wie lange?

00:09:06: Zwei Wochen.

00:09:07: Was gab es da, oder warum bist du dahin?

00:09:08: Training.

00:09:10: Training bei verschiedenen Lehrern.

00:09:14: Als freies Training?

00:09:15: Oder gab's ein bestimmtes Event?

00:09:16: Ich hab hier in Deutschland einen Sense-Wake haben und dann gab's so ganz Deutschland trifft sich.

00:09:21: Wieso mit Konferenz?

00:09:22: Ich

00:09:25: bin hin, um Land und Leute kennenzulernen.

00:09:28: Und zu trainieren und da auch zu überprüfen, wo stehe ich da?

00:09:33: Wo steh' ich mit meinem Dojo in Zittau?

00:09:35: Das war für mich da wichtig.

00:09:37: Deswegen war ich auch in Japan, um mir da ein Spiegel zu holen und einen Abgleich.

00:09:45: Das war eine immens wichtige Zeit, weil ich hatte vorher manchmal einen richtigen Vergleich.

00:09:50: Wo steh' ich selber überhaupt?

00:09:52: Wo bin ich so...

00:09:55: Hat's zu denen danach?

00:09:56: Das war dann klarer.

00:09:59: Okay wurde das klar geworden.

00:10:00: durch diese Beobachtung hab ich schon gesagt.

00:10:01: Ich will nochmal für...

00:10:03: Durch Rückmeldungen der Lehrer vor Ort und durch Kontakte sozusagen mit einer einheimischen Bevölkerung.

00:10:09: da habe ich dann auch gemerkt was es überhaupt bedeutet in Okinawa Karate zu machen, denn das ist nämlich bei uns so wie ähnlich wie Fußball.

00:10:16: Das ist

00:10:16: also durchdrungen, die gesamte Gesellschaft ist durchdrunken von dieser Kampfkunst und dem Kubudo, also dem Arbeiten mit Waffen.

00:10:25: Und das komme ich zum nächsten Thema und deshalb danke von dir noch mal zu dem Thema Waffen!

00:10:30: Die Waffe an sich, dass arbeiten mit Waffen angefangen beim Stock, Langstock über kurze Stöcke, Bogenschießen, Schwert... Das hat es auch nochmal verändert weil Ja, dann ist es für mich runter geworden.

00:10:43: Diese Wechselwirkung zwischen der Arbeit mit einer Waffe und der Arbeit ohne Waffe.

00:10:49: Und das hat mein ... also sozusagen meine Körperlichkeit verändert.

00:10:54: Meine Wahrnehmung ist auch auf der körperlichen Ebene schärfer geworden.

00:10:59: Weil jetzt kommt das Ding bei der Achtsamkeit ich muss ... Ich muss mit einer Wafe mehr aufpassen!

00:11:07: Weil sie überwindet eine höhere Distanz Und ist eben zum Beispiel, sie scharf.

00:11:14: Sie ist aus Metall oder aus der Waffe fliegt irgendwas mit hoher Geschwindigkeit irgendwo anders hin.

00:11:21: Das war noch mal von der Awareness also der Wahrnehmung dessen was da passiert und der spezielle Pegel der Achtsamkeit die dafür notwendig ist um so etwas zu trainieren hat sich da auch nochmal verschoben.

00:11:36: Der wiederum hatte Auswirkungen auf das waffenlose Training.

00:11:41: meine Aufmerksamkeit gestiegen ist.

00:11:43: Ja, das war auch eine Wechselwirkung.

00:11:46: Und die ist interessant und danke dafür, dass du es anprichst bei so ... So konnte ich's jetzt noch mal vorholen!

00:11:51: Ja

00:11:52: ja im Unterschied zu dir begann das bei mir schon früher, schon vor der Waffe weil für die Zuhörenden da draußen was Q trainiert hat... Ich sag jetzt mal ganzer Lob zum Volksverständnis vielleicht, ist der Weg des Sangurai für bestimmte Werte und der Weg den ich trainiert habe.

00:12:18: Also Werte im Sinne von Ich diene dem Kaiser, ich bin hier wie so ein Cowboy quasi auf der Straße wenn man es jetzt in Westen transportieren möchte Und ich hab trainiert das Gegenstück von denen, der Ninja.

00:12:33: Der geduldige Mensch, der eherlos irgendwo am Baum hängt und wartet bis die Falle zuschnappt, sag' ich mal... ...der also von Anfang an darauf aus ist mit den Waffenlosen-Techniken wie bleiben den Schaden einzurichten?

00:12:47: Und dem anderen nicht?

00:12:47: noch ein zweites Mal zu beginn auf der Enzel!

00:12:50: Das hat also vom Anfang an bei mir dafür gesorgt dass ich irgendwie gemerkt habe Ui, wenn du das hier machst dann uuuh dann ist der Kielkopf zerschmettert.

00:12:59: Und dann sind Nervenpunkte getroffen, die den Arm nicht mehr bewegen lassen und so ... Aber mit der Waffe wurde es noch mal verschärft.

00:13:08: Hm.

00:13:09: Okay?

00:13:10: Ja.

00:13:13: Das ist ja ... Welchen Wertekanon konntest du dort wahrnehmen

00:13:19: als ... Naja, ich erinnere mich an eine.

00:13:23: Ich erinnere mich an eine Szene, da war ich mit sechszehn hat die angefangen um den achtzehn ungefähr.

00:13:29: Bin nicht zu meinem Lehrer gegangen und hab ihn angesprochen weil er von diesen Werten, deswegen komme ich gerade drauf Ausrichtung Werte hatte gesagt.

00:13:39: wir trainieren hier für Verteidigung Wir trainieren um uns selbst schützen zu können.

00:13:47: Und ich habe beobachtet wie in den zwei Jahren sich meine Körpersprache verändert hat mein Ausdruck Ich bin eh schon ein großer Typ und jetzt, ich bin dann zu der Zeit damals immer so ganz neugierig in die Disko gegangen und habe geguckt.

00:14:00: Weil damals war das in den Neunzigern ja, da gab es oft öfter noch Schlägereien oder keine Ahnung, das war nahezu üblich auf dem ländlichen Raum Und ich bin aber mal mit einem Reihen, aber das ist nie.

00:14:09: was passiert So...und danach bin ich irgendwann hin zum Trainer und hab gefragt, Zeitseil hier warum?

00:14:16: Warum trainiere ich schon meine Verteidigung wenn mich sowieso keiner hat?

00:14:19: Ich könnte ja nur an meiner Körpersprache arbeiten zu blenden.

00:14:24: Wie in der Tierwelt gibt es das ja, diese Täuscher, die sich ganz groß machen?

00:14:28: Dann werden sie auch nicht angegriffen und das würde erreichen!

00:14:31: Und dann hat er gesagt zwei Dinge... Zum einen weiß so nie was passiert, du kennst die Zukunft nicht, du weißt nicht ob's noch mal wichtig sein wird.

00:14:39: Und zum anderen... Das war für mich der spannende Punkt, der bis heute vielleicht auch so ein Fragezeichen unterlassen hat über dass wir gerne oder interessiert mich deine Ausrichtung dran oder deine Meinung dazu Hat er gesagt, kann es sein dass du Menschen begegnest für die Du die Lektion sein musst.

00:15:00: Weil die es sonst nicht lernen und klar man wollen also für die du Die körperliche Lektionen sein muss?

00:15:08: verstehst du was ich meine oder wie siehst du das?

00:15:10: Ich verstehe das sofort!

00:15:11: Also

00:15:12: der hat gesagt Es gibt Menschen da draußen die nur über diese körperlichen Thematik lernen und nur über diesen hab gewonnen oder wie auch immer was da dran hinkt, nur darüber lernen und neu erkennt sie zulassen.

00:15:28: Ja sicher dem kann ich sofort zustimmen.

00:15:32: der Rahmen in dem es abläuft ob das jetzt um mittig eine Selbstverteidigungssituation sein will bis ist die Frage.

00:15:38: aber wenn man sich innerhalb dieses Zirkels bewegt und man praktiziert das selbst dieses Austesten also selbst in der Disco wenn du's getestet hättest wäre durchaus normal Weil dieses Testen, dieses Antesten und probieren ist an sich ein natürlicher Vorgang.

00:15:57: Dem braucht's auch manchmal... Du musst mal nicht immer machen!

00:16:01: Es müssen doch alle machen und das ist jetzt keine Empfehlung die ich ja ausspreche.

00:16:04: also falls jetzt hier jemand zuhört auf keinen Fall und ich kenn ganz viele tolle Männer die da nie einen überhaupt nichts daran verschwendet haben beziehungsweise ich kenne ganz viele die sind trotzdem gut verteidigt und brauchen nicht ein einziges Mal den Finger in dieser Kontexturen, aber und deswegen sage ich es nochmal.

00:16:22: Wer sich gerne diesen Thema stellen möchte und in diese sozusagen Branche rein riecht, der wird irgendwann mal mit so einem Gedanken konfrontiert sein, der braucht entweder kommt er von innen oder von außen.

00:16:35: Also jetzt nochmal zum Test zu dem anderen Thema.

00:16:38: Zum anderen Thema sag' ich ja na klar, das braucht's ja schon im Training dass da Personen kommen die geradezu mit der Fahne wetteln und sagen bitte Bitte, bitte mach das mit mir.

00:16:52: Ich will hier Feedback haben und das Feedback kann ruhig knackig sein.

00:16:58: oder sie wedeln nicht mit der Fahne und die Ansprache ist indirekter.

00:17:03: also die Ansprüche ist zum Beispiel nein ich möchte nicht kämpfen, nein ich kämpfe nie!

00:17:08: Das sind für mich z.B.

00:17:09: so versteckte Hinweise darauf.

00:17:12: von wegen ja ja ich will das eigentlich gar nicht aber wisst du was?

00:17:16: In Wirklichkeit würde ich ja ganz gerne mal, aber dann komme ich so soziale und ethische Konditionierungen.

00:17:23: Das macht man nicht und man schlägt niemanden bla bla bla.

00:17:28: Aber ich kann ja einen Rahmen schaffen in dem das gut stattfinden kann wo alle safe sind.

00:17:33: Heute moderne Sprache... Ich kann ja ein Safe Space schaffen wo es möglich ist.

00:17:36: Das wäre dann der Ring.

00:17:38: In den Regeln schaffen oder bei allem Möglichen.

00:17:46: Genau, da gibt es das ja.

00:17:48: Was ich aber interessant fand ... Das war bei uns nicht angelegt!

00:17:50: Es gibt keinen Ring, kein Wettkampf, keine Titel, die irgendwie sagen Europameister-Landesmeister.

00:17:55: weil die Philosophie hier so ausgerichtet ist kann's das nicht geben.

00:18:00: Und

00:18:01: interessanterweise stand ich nun so davor und dachte okay ich kann ja nicht wie die anderen im Ring mich irgendwie testen und ausprobieren.

00:18:07: Interessanterweise hat das Leben das dann gemacht und hat mir tatsächlich so ein paar Roddies.

00:18:11: geschickt in der Wehrende Handwerker-Lehrer.

00:18:13: Ich war Lehrling damals nach dem Abitur, in der wehrenden Handwerklerin, Parodis ... Von denen ich schon gehört hatte, die kommen da hier in der Oberlausitz ja?

00:18:22: Die legen sich mit jedem an und alle waren so oh nee, kein Bock ne!

00:18:27: Und selbst die damaligen sogenannten Glatzen hatten keinen Bock auf die weil sie zu heftig waren und so.

00:18:33: Und ich war schon so umglaublich muss ich mal kennenlernen.

00:18:36: dann haben wir uns kennengelernt und es dauerte auch nicht lange bis losgehen dann und irgendwie Hand an mich gelebt wurde.

00:18:44: Und ich will da jetzt nicht irgendwie rumbrenzen oder so, auf alle Fälle hat es nicht lange gedauert und ich konnte die Effizienz dieser Techniken selbst erleben und die Verblüffung im Gesicht des anderen.

00:18:57: Und daraus entwickelte sich eine sehr gute Freundschaft, ne lange Freundschaft.

00:19:02: Als ich jahre später immer darauf angesprochen hatte das war so ein dreier-vierer Gruppe Als ich ihn dann mal darauf angesprochen hatte, ob es sich noch erinnert wie wir uns kennengelernt haben und da hat er gesagt ja ich erinnere mich noch sehr genauer wann.

00:19:15: Ich hab dich kaum angefasst schon tat's weh!

00:19:19: Und das fand ich irgendwie spannend vielleicht in diese Richtung, eine Direktion mitzugeben die jetzt nicht... Also die bleibt ist sagen wir mal so.

00:19:28: zum Thema Ausrichtung wo krieg' ich Werte her?

00:19:30: Das war hier unser Ausgangspunkt.

00:19:32: Wie wollen wir die Werte beobachtung Rahmen verlassen also dass die Bubble verlassen vielleicht sich mit Methodiken und Techniken beschäftigen, da hatte ich ergänzt mit Meditation.

00:19:43: Oder eben mal sich selbst austesten in Rahmenschaffen, hattest du gesagt indem man das kann?

00:19:48: Was könnte es noch sein?

00:19:49: wie schaffen wir Ausrichtungen?

00:19:50: Wie schaffen wir Werte in der heutigen Zeit?

00:19:53: Also ich bin vielleicht ein Erfahrungswerk junge Menschen, junge Männer.

00:20:00: Ich war ja konfrontiert genau mit der gleichen Frage was mache ich denn jetzt mit denen als Vater... Wie vermittel ich denn diese Werte?

00:20:08: Trainiere ich die jetzt hart, werde dich gar nicht davon machen.

00:20:15: Wie hast du es gemacht beziehungsweise?

00:20:17: Oder wo denkst du, dass du Werte vermittelt hast.

00:20:20: Man müsste

00:20:21: selber

00:20:21: noch einladen und dazu fragen wie sich das war.

00:20:24: In meiner Wahrnehmung war's so, dass ich von dem Training gar nichts weiter erzählt habe.

00:20:29: Ich hatte sie mit beim Train... also gut, das ist gemischt!

00:20:32: Also ich hab nix erzählen, ich hab sie aber mitgenommen als sie klein waren zum Training.

00:20:35: Ich hat diesen Verein geleitet und dann hab ich den kleinen, ich weiß nicht wie alt war er, zwei drei Irgendwie so, ja in der Drehe.

00:20:44: Ja müsste zwei einen Stock in die Hand gegeben und gesagt hier guck mal der da Versuch mal so waagerecht hier in die Beine zu schlagen Und meine Schüler sollten sozusagen Sprungübungen machen.

00:20:55: Sie sollten hoch springen, in die Höhe springt.

00:20:57: Der waagerechte Schlag in den Beinen und da hat er klein den Riesenspass gehabt immer so Da in Richtung Beine und diesen drüber gesprungen.

00:21:03: Er wusste natürlich gar nicht was wir da machen und später hatte ich den Verein dann abgegeben haben wir nicht mehr darüber gesprochen Das nicht groß forciert oder so, sondern bin mit denen rausgegangen in die Natur.

00:21:16: Sechste Schweiz draußen übernachten eher gucken Feuer machen Natur wie orientiert man sich was ist das hier mit der Natur und so?

00:21:24: Und habe eher darauf gesetzt Wie baue ich mir eine Unterkunft ein Schälter wie mache ich wie gehe ich mit dem Wetter um Was kann ich essen usw.

00:21:31: Wie fahre ich es mit dem Boot solche Dinge.

00:21:34: Und ich hatte das Gefühl, dass das Ding ganz gut gefallen hat.

00:21:36: Dass die das ganz gut fanden und dass das ihre Entwicklung unterstützt hat.

00:21:40: Später haben wir dann als sie in der Teenager Zeit kamen ... Haben wir das Thema noch mal so aufgemacht?

00:21:45: Ja!

00:21:46: Da kam aber von den Jungs.

00:21:47: Papa, ich will das irgendwie lernen.

00:21:48: Du hast doch damals das und das... Wie kann ich mich verteidigen und so?

00:21:52: Dann haben da ein paar Sessions dazu gemacht.

00:21:54: So Einzelne.

00:21:55: Weißt du so keine Ahnung?

00:21:57: aus dem Griff befreien wie beobachte ich einen Schlag.

00:22:00: Wie weiche ich dem aus?

00:22:02: Wo sind die gefährlichen Stellen?

00:22:05: Also jetzt keine perfekten Cutters oder irgendwas, sondern nur so ein minimal Survival-Programm.

00:22:13: Und jetzt sind sie in den zwanzig Jahren, das wüsste man mal.

00:22:16: Man kann ja manchmal darüber nachdenken, wenn wir es einmal einladen.

00:22:19: Die

00:22:20: Frage, die mir kommt ist welche Werte hast du mit diesen Übungsformen?

00:22:27: draußen ein Outdoor sein oder auch diese kleinen Kampfspiele, Kampfübungen.

00:22:32: Welche Werte hast du vermittelt?

00:22:34: Weil ich frag mich wo kommt zum Beispiel das her dass ich jetzt an der Stelle... Wo kann ich zum Beispiel des Thema Respekt vor einem anderen Wesen und Respekt von der Perspektive oder der Welt eines anderen Wesens?

00:22:52: Wo kann Ich das kultivieren?

00:22:55: Wo beginnt es?

00:22:57: beginnt es so, dass es mit siebzig immer noch so ist und mit fünfzig ebenfalls.

00:23:03: Dass ich das als Prämisse habe, da sich die Lebensform von anderen Wesen auf diesem Planeten respektiere.

00:23:10: Als eine von Lebensformen... Das ist jetzt mal so.

00:23:15: als Frage, ne?

00:23:16: Wird das durch solche Übungen gestützt?

00:23:19: Durch welche?

00:23:19: Was meint ihr über

00:23:20: solche?

00:23:21: Das was du gerade berichtet hast also welche werte werden da Ausgebildet oder... Und dann, was das nächste Thema ist.

00:23:30: Was immer wieder spannend ist bei Werten die verändern sich ja im Laufe des Lebens, ne?

00:23:34: So es kann in Wert sein dass ich mit mit zwanzig sage Ich will unbedingt Party machen und das geht immer Samstag bis Sonntag früh sechs Uhr.

00:23:44: Das ist mir ein Wert.

00:23:45: aber der Wert kann jetzt sechzig ganz anders aussehen.

00:23:48: Hoffentlich, hoffentlich.

00:23:49: Also meiner Welt hoffentlich damals wieder.

00:23:52: Mit sechzig soll ich...

00:23:54: Aus meiner Gesundheitsperspektive würde ich auch sagen wäre es gut wenn sie's verändert dann?

00:23:57: Genau

00:23:57: wenn ich immer so weitermache komme ich vielleicht gar nicht bis Sechzig,

00:24:00: genau

00:24:00: kann ja sein oder ich stelle eine feste.

00:24:02: Energie geht reicht mir

00:24:04: aber

00:24:05: kann sein.

00:24:05: also Respekt im Sinne von Respektare also wo es eigentlich herkommt dieses die Bereitschaft noch einmal hinzuschauen noch einmal.

00:24:15: Das bedeutet, ich nehme etwas wahr.

00:24:17: Ich nehme jemanden wahr und habe einen sogenannten ersten Eindruck innerhalb von Millisekunden.

00:24:24: Habe ich einen ersten Eindruck?

00:24:25: Und zack!

00:24:26: Mein Gehirn will Energie sparen, sagt hier ist ein Arschloch macht Daumen hoch oder Daumen runter eins zum Beiden Will Energie sparn.

00:24:33: so hab ich den ersten Eidruck.

00:24:34: und wenn ich danach bereit bin noch einmal hinzuschauen obwohl das mein Gehirnen daum runter gemacht hat oder sagt gefährlich ganz weit weg Wenn ich da bereit bin, noch mal hinzuschauen und zu schauen, A. Stimmt das?

00:24:46: Und B., wenn es stimmt ... Was hat denn dazu?

00:24:50: Also warum ist die Person so?

00:24:53: Hat die ihre Gründe?

00:24:54: Ist das einfach pure Böswilligkeit?

00:24:56: Und wenn ich dann feststeh also, wenn ich mutig ... Also Mut braucht's wieder an der Stelle.

00:25:00: Wenn ich mutigt bin, nochmal hinzuschauern, noch genauer hinzuschaunen, zu verstehen zu wollen, warum isst die Personso?

00:25:06: Was für ein Weg geht!

00:25:06: Was sind Ihre

00:25:07: Motive?!

00:25:08: Dann komme ich zur Erkenntnis... ach guck mal an Da gibt's ja noch ganz andere Gründe, als ich gedacht hab.

00:25:14: Es ist nicht nur die pure Arschlochigkeit dieser absichtlich... Ich will absichtlich irgendwie ein schlechter Mensch sein.

00:25:21: Weil er hat eine Buchempfehlung im Grunde gut von... Drittgebrechtmann?

00:25:29: Ja genau danke!

00:25:31: Dass wir Menschen immer die Absicht haben, gut zu sein oder sein wollen oder es glauben, gutzusein.

00:25:37: Selbst wenn wir einen Mist machen dann argumentieren wir den immer als gut.

00:25:41: und wenn ich versuche zu verstehen, was der andere für ein Antrieb hat warum er glaubt dass das jetzt gut ist.

00:25:47: Dann fällt es mir leichter denjenigen mit dem was wir als Respekt bezeichnen zu bedenken.

00:25:55: oder wie siehst du das?

00:25:57: Ich hatte ja vorhin die Frage gestellt inwieweit des Training mit deinen Jungs Zum Beispiel das Thema Respekt.

00:26:03: Da muss ich den Ruhm natürlich noch schlagen, ja genau weil ich hab.

00:26:06: dann zum Beispiel wenn du gerade in dem Alter zwei drei vier fünf sechs wo wir uns nicht mehr so aktiv verinnern.

00:26:13: da sind wir.

00:26:13: aber Das wird ziemlich plaudsen, wenn wir laufen können gerade anfangen zu laufen.

00:26:18: Yeah!

00:26:19: Ich bin der Größte und ich kann laufen, guck mal die Welt und gehe los.

00:26:23: Und dann pamm hau' ich irgendwo drauf.

00:26:26: Ist das jetzt ein anderes Kind?

00:26:27: Ist es jetzt ein Tier?

00:26:28: Plackt tot?

00:26:29: Ein Käfer ja eine Spinne oder Chuck?

00:26:32: Haha Patsch erkunden und zack ist sie tot?

00:26:37: Oder wollen wir der Freund vom Training mit diesen Stöcken gesprochen?

00:26:40: Dann war der Kleine tatsächlich mal so schnell, dass der Pong das Schienbein des Schüler sein bestimmt.

00:26:46: Und jetzt konnte sich der Schüler natürlich hinstellen und sagen, ah, war gar nix!

00:26:51: Ich hab auch mal in dem Moment die Gelegenheit genutzt zu sagen, guck mal du hast ihn da.

00:26:55: Kannst du gucken dein Gesicht an?

00:26:58: Nimm ja mal den Moment.

00:27:00: oder eben beim Käfer, guckt mal er läuft gar nicht mehr.

00:27:03: Hast du hier drauf gehauen?

00:27:04: Da läuft gar nichts mehr.

00:27:07: Also, weißt du so?

00:27:08: Ganz ganz frühzeitig irgendwas anzutrainieren diese Bereitschaft mal stopp zu machen.

00:27:14: Und ich guck da nochmal hin was ich da gerade gemacht habe.

00:27:18: Ich glaube

00:27:18: dort geht das los um den Bogen jetzt noch mal zu schicken.

00:27:20: Ja fein, ja interessant!

00:27:22: Ich hab bei mir bemerkt dass ich öfter viel öfter als früher jetzt mir meine Werte angucke und auch viel feiner und genauer anguckel.

00:27:33: also da bin ich lange Zeit auch über Dinge an mir drüber hinweggegangen, also ich bin über Grenzen gegangen.

00:27:41: Über meine eigenen wie auch über die Grenzen anderer und hab auch diesen.

00:27:47: war der auch zum Teil ohne Respekt oder ... Der Respekt war ne andere richtigen Stelle.

00:27:55: das war eigentlich... Das war an sich auch etwas was mich mehr beschäftigt hat dass es manchmal dass es wie verschoben war, das war nicht im Einklang.

00:28:06: Es war eine Interbalance und das hat mich dazu gebracht immer wieder noch mal hinzugucken was ist wirklich ein Wert von mir?

00:28:14: Wofür stehe ich?

00:28:15: Kannst du dir ein praktisches Beispiel geben?

00:28:17: Ja, also wie auch ein Wert sich verändern kann.

00:28:22: Früher war das früher war das mir ... Nee, es gibt Basiswerte die haben sich nicht verändert.

00:28:29: aber es gibt so Werte winsichtlich zum Beispiel dessen, dass ich jetzt sage mir ist es jetzt wert.

00:28:36: Dass sich Zeitiger ins Bett geht damit ich früher aufstehen kann das ist mir wichtig.

00:28:40: Das ist ein echter Wert und den Wert möchte ich gewahrt haben.

00:28:45: Und dazu muss ich folgende Maßnahmen ergreifen dazu geh ich bei einer Party eher nach Hause Ich bleibne bis zum Schluss wie früher.

00:28:54: Na und ich gucke auch nach bei den Substanzen die ich konsumiere.

00:28:59: Was muss da unbedingt sein?

00:29:00: Wo braucht's das auch nie.

00:29:02: Und ich hab gemerkt, dass mir in Werte Ausrichtung und wenn ich so auch mir genau angucke und hinlege, dass es mir sehr dabei hilft mich auszurichten.

00:29:16: Diese Werte, wenn ich die immer wieder an mir anschaue nicht immer wieder, das klingt als ob ich das jeden Tag machen würde aber... Ich check das schon.

00:29:25: bewegt sich das wo ich gerade jetzt tätig bin was ich tue, ob sich das innerhalb meines Wertekanons bewegt oder ob da etwas ist, wo ich den beispielsweise aushebe oder verletze.

00:29:38: Und das war jetzt gerade zum Beispiel mit dem wann gehe ich ins Bett und wann steh' ich auf?

00:29:42: Hast

00:29:44: du davor beobachtet dass es nicht geht früh aufzustehen oder Schwerfeld?

00:29:47: Das

00:29:49: war früher, was ich sage jetzt mal vor dreißig Jahren anders, das war vor zwanzig Jahren eben stark verändert, ist anders geworden und ich muss auch nicht mehr bei der Party der Letzte sein.

00:30:05: Und ich kann eher gehen oder ich muss gar nicht bei der Partie dabei sein können gerne andere hingehen, ich ne?

00:30:12: Du hast von den Grenzen gesagt wie gehe ich mit Grenzen um?

00:30:17: weil das ist nochmal so ein Thema zum Thema Respekt.

00:30:21: Wie kann ich denn die Grenzen trainieren?

00:30:23: Aufhänger ist mein... Ein Lehrer von mir, der gesagt hat.

00:30:27: Mach dir über Grenzen keine Gedanken!

00:30:29: Du merkst schon wenn du an sie stößt und dann kannst du reagieren darauf.

00:30:34: Wenn du mit dem Kopf gegen die Wand läufst, merkst du da ist eine Wand, da ist ne Grenze, hast zwar ne Beule Weißt aber jetzt droht gehts nicht weiter, musst dir die Richtung drehen, muss die Richtung ändern, musst du anders weitergehen.

00:30:46: Und beim nächsten mal Passt du vielleicht auf, siehst die Mauer in die Wand schon eher kommen.

00:30:51: Keine Beule mehr Richtung geändert.

00:30:53: Was

00:30:54: denkst du dazu?

00:30:55: Ja, das schönes Beispiel so bei so einer ... Ich komme ja bei deinem Beispiel, es ist ein physisches Beispiel.

00:31:02: An der Füße lässt sich relativ einfach wahrnehmen.

00:31:05: Relativ einfach.

00:31:07: In jedem Fall alles was äußerlich ist.

00:31:09: Innerlich ist es schon wieder schwieriger.

00:31:11: Also organisch, ich merke zum Beispiel nicht... Bei der Leber hab ich keinen Schmerz empfinden, ne?

00:31:16: Ich merk's also nicht.

00:31:18: Was sich meiner Leber antwortet

00:31:19: ... Die Leber melft und sagt hier ist Schluss, die Löhne kann nicht mehr.

00:31:22: Oder die Niere.

00:31:23: Und was anderes ist es, wenn ich signalisiert bekomme aus meinem sozialen Umfeld Hier übertritt zu grenzen.

00:31:34: Das machst du immer wieder.

00:31:36: Weil jetzt in einer Männergruppe, wo mir das noch mal deutlich geworden ist, weil das war bei fünfzig Prozent der Männer ein Thema Ich glaube, ich muss mal was machen.

00:31:45: Weil ich bekomme signalisiert, dass ich über Grenzen gehe.

00:31:49: Ja, also mit meiner Meinung ... ja?

00:31:53: Mit dem, wo ich mir einbilde, ich müsste anderen erklären wie es Leben zu funktionieren hat.

00:31:57: Dann komme ich ganz eindeutig zurückmeldung und da gibt's bei mir auch Anteile.

00:32:02: Also es gibt bei mir genauso gut auch Anteil von Rechthaberei.

00:32:06: Es gibt bei mehr Anteilen von dem, so was in mir hab', wo ich mich aufschwinge Da müsste ich im anderen mal erklären, wo es langgeht.

00:32:17: Das sind Dinge die ... Klar das ist mir auch passiert und das ist mehr ...

00:32:21: Und kannst du sagen was dich dahin bringt?

00:32:25: Also wie... Was da in dir abläuft, dass zu tun, sag ich mal sich dazu aufzuschwingen und dem anderen die Welt zu erklären und recht haben zu wollen.

00:32:34: Ich finde das ist ein Thema für eine andere Geschichte.

00:32:39: Die Frage war jetzt, was bedeutet das Grenzen zu übertragen?

00:32:42: Weil der Lehrer ja gesagt hat, das kriegst du schon mit.

00:32:45: Natürlich kriegste es mit weil da irgendwann mal und jetzt immer beim Ferrari und dem Rückspiegel abfahren, weil irgendwann ist es nicht bloß der Rückspiegel.

00:32:56: Irgendwann fährst du mehr ab.

00:32:58: Du

00:32:59: merkst auch bei dem ... Das ist ja das!

00:33:01: übertragen auf den sozialen Umgang.

00:33:03: Also dein Umfeld signalisiert dir, guck mal hier, du bist über meine Grenze gegangen und das kannst du natürlich ignorieren und irgendwann ist nicht nur Spiegel abgefahren sondern auch die Scheidung einreicht von der anderen Seite weil sie eben das Gefühl hat dass es jetzt genug habe ich oft genug signalisiert kriegst die Signal überhaupt mit?

00:33:21: im sozialen Kontext ist ja da die Frage kriege ich mit dass sich gegen die Wand renne oder drüber mit dem Kopf durch die Wand?

00:33:28: Und das finde ich schon, passt schon in dieses Ausrichtungsthema und da nochmal genau hin zu gucken.

00:33:33: Wer bin ich in dem Moment?

00:33:35: Also warum tragt mich das an?

00:33:37: Da jetzt rechthaben zu wollen, damit im Kopf nicht die Wand zu wollen... Das war so meine Frage.

00:33:43: Kannst du diesen Antreiber in dir entdecken?

00:33:47: Kannst Du den formulieren?

00:33:48: Du könntest ja auch sagen, egal ob es richtig hat!

00:33:52: Ich könnte formulieren mir doch egal, dass ich es recht habe.

00:33:55: Naja, irgendwas treibt dich ja an Recht haben!

00:33:57: Da wär's ja... naja das wäre genau das.

00:34:00: Ist zu mir egal, was ich jetzt recht haben will.

00:34:02: Ich hab einfach recht oder wie?

00:34:04: Wie würdest du es weiter formulieren?

00:34:06: Na,

00:34:06: ich hab' mir eine beispielhaftige Szene gemalt.

00:34:08: Q ist in der Situation wo er jetzt rechthaberisch reagiert und irgendwie formuliert, wie das jetzt richtig ist.

00:34:17: Und aus dieser Szene habe ich angenommen vermutet Es gibt irgendwas, was dich antreibt, rechthabend zu wollen.

00:34:24: Also zu glauben das ist jetzt wichtig hier und deswegen gehe ich raus damit und trete quasi an.

00:34:30: Ich zieh das Schwert.

00:34:31: ja warum?

00:34:32: Was ist der eigentliche Wert um den Bogen zu schließen für den du dann vermeintlich kämpfst?

00:34:38: Der Wert wenn wir das so machen also wenn wir es jetzt an Wärten festmachen ich würde sehr eher Anteil.

00:34:46: also da ist ein Anteil in mir Und dieser Anteil, der hat sicherlich Entteilung.

00:34:51: Vor allem wenn es emotional wird, der in Wert schützen will.

00:34:54: Der Wert kann zum Beispiel sein Regelmäßigkeit und Kontinuität.

00:35:02: Das sind ganz starke Verteidigungsdinger.

00:35:05: Das haben wir schon immer so gemacht!

00:35:07: Das war doch schon immer ... Nein stimmt nicht, das hat sich veränderts ist nicht immer so.

00:35:11: Ich war eine Woche in einer Woche das Thema gehabt.

00:35:15: Ich war ganz schnell dabei zu sagen, wieso?

00:35:17: Das war doch schon immer so ... Nein ist es nicht!

00:35:19: Es hat sich verändert.

00:35:20: Das war mal so aber jetzt sind vier Jahre vergangen.

00:35:23: Es hat dich verändert.

00:35:24: Mittagessen war erst um zwölf in der Schule bei Klasse eins.

00:35:27: Jetzt ist es bei dreizehn Uhr noch was.

00:35:29: Vierte Klasse aha okay gut für ein paar Augenblicke war ich bei... Das war auch schon immerso.

00:35:36: Sorry er hat sich verändert.

00:35:37: Okay muss sich einsehen.

00:35:39: Ja es hat sich geändert und ich war ja mal einen paar Augenblickel so auf der Rechthaberinsel und dann durfte ich die Insel räumen, das Feldräum.

00:35:48: Und dann ist eher die Frage wie gehe ich mit mir um?

00:35:50: Also bin ich z.B.

00:35:51: böse auf mich oder bin ich böser auf den anderen weil der andere mich korrigiert hat?

00:35:57: Dann wäre das ein inneres Kind-Thema.

00:35:58: Bin ich böse offen wir selber, dann habe ich gar keinen Anteil an selbst mitgefühlt.

00:36:03: Lass uns noch mal kurz bei dem

00:36:04: Beispiel bleiben.

00:36:05: Danke dass du das hinlegst, sehr mutig finde ich!

00:36:07: Wenn ich es richtig verstehe war in dem Moment... ...der Rechthaberei gar nicht deine Absicht also bösartig rechthaben zu wollen, sondern eher eine entspannte Annahme die da sagt nur sag mal aber der Schule also das Mittagessen war doch schon immer um zwölf.

00:36:24: Ist es so?

00:36:25: War das so?

00:36:26: Ja die

00:36:26: Annahmen waren nicht ganz so entspannt weil es war ein Tag der war für mich voll von Olga Da

00:36:31: waren ein bisschen mehr Pfeffer drin.

00:36:32: Da war Pfeffertrinnen in dem Trag, mit ganz vielen Einzelto-dos und eine Menge Gruppe die zu koordinieren war.

00:36:39: also das hatte schon alles.

00:36:41: Könnte das Learning zum Mitnehmen für unsere Zuhörerschaft darin sein?

00:36:45: Wenn ich das beobachte dass sich zu viel Feuer reinlege in meiner Argumentation, dass ich dann zum Beispiel Grenzen überschreite.

00:36:52: Das Feuer wäre also in dem Fall meine innere Überzeugung Zum Beispiel rechts zu haben

00:36:58: oder?

00:36:58: Nicht nur die Überzeugung.

00:36:59: Deine Überzeugungen hat's dir, du hast ja die Überzeugung gehabt.

00:37:01: Das ist doch immer um zwölf gewesen, dass wir da gießen.

00:37:04: Aber das Feuer ist das ... Die Energie mit der Du diese Überzeuging präsentiert hast.

00:37:10: Um Sinne von Pfeffer, Lautstärke und Geschwindigkeit

00:37:14: kraftig.

00:37:14: Ja, noch also...

00:37:15: Du hast es ja nicht gesagt.

00:37:16: Du hast ja auch mal die Schildkröte zurückgelehnt und völlig entspannt und völlig ruhig.

00:37:22: So, nur hast du mit mehr Power.

00:37:24: Ich hab schon ... ich

00:37:25: war quasi erst mal so.

00:37:27: wie kann man das unersprachlich sagen?

00:37:28: Erstmal von Socken, ne?

00:37:31: Hey!

00:37:31: Wieso jetzt?

00:37:32: Nee, haut mir ja meine Tagesplanung durch deiner Scheiße, muss sich korrigieren.

00:37:38: Ah,

00:37:38: also als gebrauchter

00:37:39: ist es ein paar Augenblicke, dass ich mich selber korrigiere und meinen Tagesablauf anpasse.

00:37:47: Wie kann ich also jetzt diese, das Trainieren?

00:37:49: Weil ja ein bisschen unsere Frage Ausrichtung werte.

00:37:51: Wie kriegen wir die vermittelt?

00:37:53: Wofür stehen wir?

00:37:54: und daran haben wir uns ja heute so'n bisschen aufgehangen.

00:37:58: Wer bin ich denn da in dem Moment?

00:37:59: wenn nicht darf eigentlich für eine gute Sache kämpfen?

00:38:02: Also im Grunde gut Ja!

00:38:04: Für ne gute Sache einträhte als Vater Als Gesprächspartner.

00:38:08: Und auf der anderen Seite aber eben etwas Verursacher was als Fernsehüberschaltung war.

00:38:14: Da

00:38:16: ist es gut, wenn ich geübt habe mich selber aufmerksam zu beobachten.

00:38:22: Heute sagen wir dazu achtsam zu sein und das wahrzunehmen.

00:38:27: Das heißt also ich muss das Vermögen haben in dieser Situation einige Schritte von mir zurückzutreten und so sagen Ich muss jetzt hier genau auf mich schauen was mache ich hier gerade?

00:38:40: wie präsentiere ich mich wie viel Feuer, um dann deiner Sprache zu sagen, gebe ich in dieses Thema jetzt rein.

00:38:46: Kann ich das Feuer wieder rausnehmen?

00:38:47: Ich muss es raus nehmen weil es bringt Tjaka gar nicht da Feuer reinzugeben, das ist die falsche Stelle sondern hier ist früh viertel acht kurz bevor sie in die Schule geht eine andere Pragmatik notwendig und es ist auch ein anderes Thema und dazu braucht's Achtsamkeitspraxis.

00:39:06: Die Aufmerksamkeit, ne?

00:39:06: Ich muss die

00:39:07: Aufmerksamkeit erzeugen!

00:39:08: Wir haben ja irgendeiner der Folgen schon mal drüber gesprochen und da ging es darum dieses... ich muss eigentlich nur mitkriegen, dass ein Andriff kommt

00:39:13: und wir haben schon mal darüber gesprochen.

00:39:15: Ich beobachte, ach guck hier, hier gehe ich jetzt drüber, hier kommt der andere, vier ist die Faust, guckt geflogen.

00:39:20: Das ist ja

00:39:20: das Geniale, dass wir zurücktreten können, wir können ja einen Schritt zurück treten, ne.

00:39:24: Und das habe ich auch schon einmal in einer Folge gesagt.

00:39:26: zum Beispiel Dalai Lama sagt, also das Achtsammkeit is', dass sich die Fähigkeit auf seine persönlichen Werte wieder zurückzuziehen.

00:39:35: Das heißt also zu sagen, stopp mal ich gehe jetzt hier raus, ich pate mir mehrmals durch ja, ich gucke was ich ja auslöse, ich kucke auf mich selber

00:39:46: und korrigiere

00:39:47: das.

00:39:48: Der andere Weg ist der Weg der Eskalation.

00:39:50: Also wenn ich weiter dort Öl ins Feuer gisse wie man schon sagt dann eskaliertes, dann explodiertes Kavum Der Vulkan bricht aus, wenn man mich zu sehr rumzündet.

00:39:58: Das ist das Gefährliche am Feuerelement wie Sänze immer gesagt hat die vier Elemente, die wir ja quasi auch in der Kommunikation im Umgang miteinander einnehmen.

00:40:07: und was wir jetzt hatten Feuer Beispiel ist eins da gebe ich Kraft da ist Geschwindigkeit da ist kurze Elle Und wenn ich das weitermache, dann eskaliert es irgendwann und vielleicht an der Stelle zu realisieren.

00:40:19: Erstens beobachten ist so... Ich bin hier gerade feurig!

00:40:22: Ich gieße hier gerade Öl ins Feuer des Gegenübers.

00:40:25: Ja.

00:40:25: Und dann zweiten Stopp zum machen, sozusagen hören wir auf damit.

00:40:28: Dann tritt man ein Stück zurück.

00:40:29: und drittens das Element zur Wechseln hat er gesagt.

00:40:32: Und zum Beispiel wie du hoffierst du grad gesagt hast durchatmen und die Atmung zu verändern gehe ich in Richtung Erd-Atmung also länger ein, länger aus.

00:40:41: Feuer hat ja dieses Kruziff.

00:40:44: Wie hat er gesagt?

00:40:45: Fenster hat immer gesagt, I'm right.

00:40:47: Das ist Feuer!

00:40:49: So und die Erde ist halt der No-Wine.

00:40:55: Der Atmet ganz anders... Also über die Atmen könnte ich gehen und in die Erde gehen dann bin ich total wieder fest.

00:41:00: Manchmal gelingt mir das aber nicht, dann müsste ich vielleicht Wasser nehmen und dann ist der Atem wieder ein anderer.

00:41:05: Ich will jetzt nicht zu sehr ins Detail gehen Aber als Beispiel kann

00:41:09: man gut machen.

00:41:09: im Umland ist es sehr schön wenn man die Elemente nennt

00:41:12: Damit's ihm nicht eskaliert.

00:41:13: Aber ich muss beobachten, stopp sagen und verändern können.

00:41:17: Ich muss aktiv eingreifen können in meine ... Habitus.

00:41:22: In meinen Verhalten hast du von gesagt.

00:41:23: Ja?

00:41:24: Und das, was ich tue wie ich reagiere, wie ich weiter vorgehe.

00:41:27: Okay!

00:41:28: Schöner Bogen.

00:41:29: Was brauchen wir noch zum Thema Ausrichtung heute?

00:41:31: oder reicht das schon?

00:41:32: Wie weit sind wir denn?

00:41:32: Naja...

00:41:34: Naja..

00:41:36: Naja....

00:41:38: Die

00:41:40: Ausrichtungen waren aus

00:41:40: der Ausrichtung.

00:41:41: Die Ausrichtung ist, die Frage ist dann und die hast du ja auch schon mehrfach gestellt.

00:41:46: Und ich glaube das taucht bei uns auch immer wieder auf was kann man denn jetzt machen um diesen Aufmerksamkeitsmuskel oder auch Achtsamkeits-Muskel zu trainieren?

00:41:59: Was ist da gut?

00:42:02: also wie kann man das unterstützen?

00:42:04: Wie kann man in diesem Prozess stärken dass du in der Lage bist diesen Muskel Also in Anspruch zu nehmen und dass er gut trainiert ist.

00:42:14: Ja,

00:42:16: ja.

00:42:16: Was machst du das?

00:42:17: Eine Alltagsübung vielleicht... Ich habe eine Zeit lang, wenn ich mir aufs Klo gesetzt hab, kurz stehen geblieben und meine Fußschulung fühlt und dann während des Hinsetzens mit der Aufmerksamkeit in den Fußschulen gebieten.

00:42:33: Und dann beobachtet, ach guck mal, wenn jetzt aber der Arsch nicht auf die Specken setzt, da geht meine Aufmerksamkeit dorthin und fühlt dort!

00:42:40: will ich aber gar nicht, trainiere unten die Fußsohlen.

00:42:44: Also, ich bleib stehen, atme kurz, spüre mal die Fußsonne, spür ich die mit Schlappe ohne Schlape wie auch immer, mit Schuh, paar Fuß und dann setz dich mal langsam hin, muss auch nichts groß sein kannst du noch mal ein Stuhl nehmen Und dann trainier mal Dich hinzusetzen um mit der Aufmerksamkeit in den Fußsohn zu bleiben und nicht auf die Stuhloberfläche oder auf die Sitzoberfläche zu gehen.

00:43:04: Wer so'n Thema?

00:43:06: Eine klitze

00:43:07: kleine Alltagsübung Aufmerksamkeit, also Konzentration, zielgerichtete Konzentation.

00:43:14: Ja, das sind die ... Das ist eine schöne Körperübung, ne?

00:43:17: Ja, ich find schon toll klasse.

00:43:19: Die

00:43:19: Atmung, er hat den Körper beobachten.

00:43:20: Das Zweite wäre die Atmungsbeobacht in so Momenten, wo ich denke, ui, was ist jetzt hier los?

00:43:25: und mal zu gucken wie atme ich denn eigentlich?

00:43:27: Wie läuft mein Atem wenn ich nicht Einfluss nehme?

00:43:30: Also wenn ich mich jetzt nicht bemühle besonders beherrscht zu atmen oder so oder besonders kontrolliert.

00:43:37: Und dann festzustellen, oh ich bin aufgeregt.

00:43:39: Ich atme ganz schön kurz und schnell, flach und schnell oder ich atme brrrr was weiß ich, litageschlangsamer könnte ja auch eine Beordnung sein.

00:43:48: Jetzt könnt ihr auch in die Anrichtung sein.

00:43:50: Kann nicht nur mit Feuer über die Grenze gehen?

00:43:52: Ich kann ja auch mit lahmarschigkeit die Grenzer eines anderen überschreiten weil er eben etwas anderes erwartet und denkt oder sagt hier das muss jetzt aber mal schneller gehen Hier wir verpassen sonst den Zug.

00:44:03: zum Beispiel wenn wir weiter so machen wie jetzt fährt der Bus weg.

00:44:08: Und dann,

00:44:09: zu

00:44:10: beobachten, ach guck mal ich mach ganz schön langsam, meine Atmung geht ganz langsam Dann könnte ich sagen okay jetzt brauche vielleicht mal Feueratmungen damit hier quasi der Turbo gezündet wird und wir den Bus noch kriegen.

00:44:22: Da kann ich ein bisschen schneller atmen.

00:44:25: Und da bleibe ich beim Atmen... wie lange kann ich bei dem Atem bleiben?

00:44:28: Beim Atem beobachten im Alltag.

00:44:31: Zweite kleine Übung vielleicht.

00:44:33: Ja,

00:44:36: du machst ja Kruse dazu.

00:44:38: Ich hab mir zum Beispiel zum Thema Atmung ... Das war viele Jahre her aber da habe ich mir eine Erinnerung ins Telefon eingerichtet.

00:44:47: Da stand dann der Atmungsfragezeichen weil ich immer wieder geprüft hab wie ist das gerade?

00:44:54: Wo bin ich grade mit meiner Atmungen?

00:44:57: und jetzt hat sich das verändert über die Jahre der Praxis.

00:45:00: Jetzt hab' ich auch tagsüber setze ich mir da so bewusste Atemanker, wo ich sage ... Ich sitze früh im Vorortzug und check das noch mal durch.

00:45:11: Mhm.

00:45:12: Ich nehm mir Mittag in der Mittagszeit mehrere Augenblicke für mich selber und die Atmung.

00:45:18: Ich mappe das abends über diese Früh- und über diese drei-, vier Anker.

00:45:24: am Tag wächst die Aufmerksamkeit für das Atemthema mit?

00:45:29: Ja!

00:45:30: und dann kann ich das überall mit hinnehmen, da kann ich es zum Beispiel auch in Situationen trainieren wo ich aufgeregt bin.

00:45:36: Ich bin von einer großen Menge oder es geht um Themen wo ich vielleicht ein Sattelfest bin, muss doch trotzdem irgendwas machen oder wo ich ein bisschen unsicher bin und dass ich dann schaue ja aber wie ist denn jetzt meine Atmung?

00:45:49: Und sobald ich mit der Atmungen anfange zu arbeiten verändert sich... Jetzt mache ich so einen ganz großen Spruch ne?

00:45:56: Sobald Mit Atmung, Arbeiter verändert sich das Leben und es verändert sich im Prinzip auch mein Blick auf die Welt.

00:46:03: Weil

00:46:04: Atmungen ist so ein ... Das ist Impuls der Welt, ja?

00:46:11: Es ist wie zum Beispiel auch ein kleines bisschen Sterben, weil ich atme aus alles raus.

00:46:16: Und ich atmere ein, dieses Wechsel zwischen innen und außen, zwischen dunkel und hell, zwischen Fülle und Leere.

00:46:26: Also das hat natürlich auch nicht Philosophische, spirituelle Dimension.

00:46:31: Spannend!

00:46:32: Danke für den Einblick.

00:46:33: ich habe noch eine dritte Ebene.

00:46:34: wir hatten jetzt den Körper Wir hatten die Atmung.

00:46:37: Ich leg jetzt noch den Geister zu.

00:46:39: Wir gingen es nämlich gestern so Da saß sich irgendwo länger in einer Praxis Und das kennt ja jeder im Wartezimmer Wenn man irgendwie warten muss Arzt zahnarzt oder keine Ahnung Bushalterstelle und Straßenbahnhalterstehle Zug Bahnhof Oder wie du gesagt hast dass man fährt schon mit dem Zug Und sitzt dann da und hat erst mal einen Anfangszeichen nichts zu tun, weil man kommt nicht weiter oder der Zug trägt an sowieso.

00:47:04: Und dann beobachte ich wie ich reflexartig mein Handy aus der Tasche nehme oder alle um mich rum das tun oder... Und dann zu gucken.

00:47:14: was denke ich denn gerade?

00:47:15: Also ist das was ich da tun will am Handy?

00:47:18: Ist es grade ein Arbeitsthema?

00:47:21: Will ich grad ein Spiel spielen?

00:47:25: der Situation hier am Wartezimmer aus, weil ich mich ... was für ein Unangenehnes.

00:47:29: Weil mir irgendein Gedanke sagt du musst jetzt aber zu Boden gucken oder kannst darfst die Leute angucken.

00:47:34: das ist zu nahe zu aufdringlich zu frech was auch immer also dazu beobachten.

00:47:40: was läuft denn da eigentlich in meinem Kopf ab bevor ich in die Handlung gehe wenn ich in so einen ... in so einem stillen Moment bin egal wo?

00:47:48: das wäre sozusagen die dritte Empfehlung mal zu schauen denke ich, das muss ich jetzt machen.

00:47:52: und was denke ich dann?

00:47:53: Und kann ich auch dort wieder sagen, stopp!

00:47:56: Ich warte mal einen kurzen Moment.

00:48:00: Was passiert denn wenn ich das nicht mache oder diesen Impuls nicht nachgebe?

00:48:06: Aus dem Gedanken der alte Sprichwort fällt mir da ein... zu lang, um das jetzt wiederzugeben und zu spontan.

00:48:13: Dass aus den Gedanken Handlungen werden.

00:48:15: Also achte auf deine Gedanken fängt der glaube ich an!

00:48:19: Und am Ende wird es dein Charakter beziehungsweise dein Leben dieses Denken.

00:48:23: Und da einfach mal ein bisschen zu beobachten... Ah, jetzt?

00:48:28: Jetzt denke ich das.

00:48:29: Jetzt will ich mein Handy nehmen weil das ... jetzt will ich nach unten gucken weil's mir so unangenehm ist.

00:48:34: Weil ich denke das darf ich nicht.

00:48:36: Und dann mal stopp zu machen und sagen, was passiert, wenn ich es nicht mache?

00:48:41: Ist es wirklich so gefährlich bedrohlich den anderen anzuschauen oder eben jetzt nicht das Herrn Nienhan zu nehmen.

00:48:46: Ist es so gefährliche in der Gruppe der Einzige zu sein, der nicht auf sein Handy guckt gerade weil wir von bei den jungen Menschen waren?

00:48:53: da ist das so gefährlicher.

00:48:55: also gehörst du nicht mehr dazu, wenn du nicht aufs Handy guckst Oder kannst du es aushalten zum Moment der einzige zu sein oder der nicht mit raucht oder was auch immer.

00:49:03: Also was denke ich da Der nicht Alkohol trinkt Ja, was ja zum Glück auch immer mehr wird.

00:49:08: Also dass mehr Leute nicht Alkohol trinken oder sich dosieren?

00:49:13: Aber gut!

00:49:15: Okay, coole Runde gemacht.

00:49:17: Zum Thema Ausrichtung, zum Thema Werte heute.

00:49:21: Auch relativ spontan – ich liebe das diese Spontaneität.

00:49:24: Ihr lieben Zugangene draußen.

00:49:26: vielen Dank, dass ihr uns wieder zugehört habt.

00:49:28: Danke, dass Ihr dabei seid und dass Ihr nach wie vor eine tolle Rückmeilung gebt und die ein oder andere Frage uns immer wieder erreicht.

00:49:36: Hört nicht auf damit, wir hatten letztens glaube ich das Thema.

00:49:38: da ist irgendwo schon ein kleines Glöckchen.

00:49:41: Egal auf welcher Plattform wo man sich sozusagen wenn man die aktiviert kriegt man Infos zu neuen Folgen... Auf YouTube gibt's die weiß sie nicht ja?

00:49:49: Auf Spotify gibt es die und so weiter.

00:49:52: Genau und ihr kriegt quasi auch Rückmeldungen wenn ihr uns Fragen schickt.

00:49:56: Und ansonsten Q bist du das letzte Wort bis bald sagen.

00:50:02: Ja ich hoffe dass wir Die

00:50:06: Ausrichtung

00:50:06: der Nade des Kompasses.

00:50:08: Wir konnten mit dem, was wir heute ausgetauscht haben inspirieren.

00:50:13: Und danke auch an uns beiden, dass wir wieder die Zeit uns gefunden und gemacht haben, damit wir hier so ein sehr voll Austausch bekommen.

00:50:24: Danke also an die Community!

00:50:25: Danke an uns!

00:50:29: Bis bald ihr Lieben!

00:50:30: Ciao ciao!

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