#51 Männerkompass - Verbundenheit. Womit?
Shownotes
Themen der Folge • Ausgangsfrage: Verbundenheit, womit? • Zwei Perspektiven: Verbundenheit im Alltag (Familie, Freunde, Kollegen) und auf spiritueller Ebene • Getrenntsein als Gegenpol: Urtrauma, Einsamkeit, Trennung von Kindern oder Familie • Verbindung, Bindung, Beziehung: was die Sprache über Verbundenheit verrät • Viele Kontakte sind nicht gleich Verbundenheit: Netzwerkpflege, Quantität und Qualität • Alleinsein oder Einsamkeit: “allein” als “alle eins” • Verbundenheit ohne Bedingung: Einsicht statt “erst musst du mich mögen” • Männer: stark im Tun, schwächer im Sein? Die Gegenthese der spirituellen Männer • Buddha unter dem Baum: Gegenpendel zum äußeren Überfluss • Sinnlos tun als Weg ins Sein: Musik, Malen, Theater, Ehrenamt, Verein • Vaterschaft und Fürsorge: aktiv da sein, Eigenverbindung, Wertschätzung für Pflegearbeit, Tragetuch • Siebenjahreszyklen neu gedacht • Intersein: die Herkunft von Tisch, Tasse, Wasser und Teebeutel • Unabhängigkeit als Illusion und die Angst vor Abhängigkeit (Stausee, Luft, Wasser) • Greifbare Übungen: Kontakte prüfen, “4 von 7”, der Weg des Brotes
Zitat der Folge “Viele Menschen zu kennen heißt nicht automatisch Verbundenheit.” (Jörg)
Erwähnte Personen, Konzepte und Quellen: • Thich Nhat Hanh: vietnamesischer Zen-Meister und Autor. Sein Begriff “Intersein” (Interbeing) beschreibt, dass alles nur in wechselseitiger Abhängigkeit existiert. Im Gespräch am Beispiel von Tisch, Tasse, Wasser und Teebeutel. • Buddha und Jesus: im Gespräch als Beispiele für zwei der spirituellsten Männer der Welt. Buddha steht für den Weg vom äußeren Überfluss in die Stille unter dem Baum. • Bindungstheorie (John Bowlby, Mary Ainsworth): beschreibt, wie früh Bindung an die Bezugsperson entsteht und was Trennung bedeutet. Im Gespräch als “Urtrauma” der Trennung von der Mutter eingeordnet. (Einordnung: Der Begriff “Trauma der Geburt” geht auf Otto Rank zurück, die Bindungstheorie nutzt ihn nicht so.) • Siebenjahreszyklen (Entwicklung in Jahrsiebten, Rudolf Steiner und Anthroposophie): im Gespräch als Modell von “Mutterjahren” und “Vaterjahren” erwähnt als “emotionale Entwicklungsjahre” und “Entdeckungsjahre im Außen” neu benannt. (Einordnung: Die Zuordnung Mutter und Vater ist eine populäre Deutung, die Jahrsiebte selbst sind ein Modell, kein empirisch belegtes Gesetz.) • John Gottman: kurz erwähnt als Abgrenzung (5:1-Regel und apokalyptische Reiter, siehe Folge #48). Im Gespräch wird dagegen das Modell “4 von 7” gesetzt. • Modell “4 von 7” (Herkunft im Gespräch nicht genannt, trotz Recherche keine eindeutige Quelle gefunden; es erinnert an Chakren-Modelle für Partnerschaften): sieben Ebenen einer Partnerschaft: zusammen wohnen, Sexualität, Energie miteinander, Liebesgefühl, miteinander reden und zuhören, gemeinsame Ziele, Verbundenheit. Mindestens vier sollten erfüllt sein, damit sich die Beziehung stimmig anfühlt. • Folge #50 Werte: Anknüpfungspunkt zu Beginn der Folge.
Für euch: Habt ihr Rückmeldungen oder eigene Erfahrungen mit Archetypen-Arbeit? Schreibt es uns gerne, wir freuen uns über euer Feedback und den Austausch mit euch.
Kontakt & weitere Informationen:
„To get in touch“
Jörg Adolphs Profil auf LinkedIn Historie, Bilder und Themen: Profitabler Macher, Psychologie, Kampfkunst, Unternehmensberater, „Menschenoptimierer“ Leadership, Kommunikation, Mentale und Gesundheit www.kai8prinzip.de
Thomas Qiu Hönel [Profil auf LinkedIn](https://www.linkedin.com/in/thomas-qiu-hönel-78186a149/ ) Historie, Bilder und Themen: Verkörperer; Ikigai- und Kintsugi-Coach, MBSR-Lehrer (Achtsamkeitsbasierte Stressreduktion), Resilienztrainer, Kampfkunstlehrer, Designer, Kalligraf; praktiziert und lehrt Zen https://thomashoenel.de https://www.studio-hoenel.de
Du willst in Kontakt treten? Mail Jörg: ja@jaizen600.de Mail Qiu: post@thomashoenel.de
Wir freuen uns auf Dich
Intro-Produzent Mutan Fly
Transkript anzeigen
00:00:00: Hallo und herzlich willkommen zum Männerkompass.
00:00:05: Mit Jörg Adolfs, der mir gegenüber sitzt und mir Thomas Cure-Höhnel und unserem heutigen Thema...
00:00:13: Hallo, hallo!
00:00:15: Hallo, Jörgg.
00:00:16: Und unserem heutigem Thema Verbundenheit.
00:00:23: Ja, Jorg?
00:00:26: Schön dass du da bist.
00:00:30: Schön das wir heute mal über Verbundeneitsprechen und das mal ein bisschen ... von ganz verschiedenen Perspektiven beleuchten.
00:00:36: Wir haben gerade schon in der Vorbereitung gemerkt, dass es gar nicht so einfach ist das zu greifen und um unsere Zuhörerschafts da draußen vielleicht noch mal ein bisschen abzuholen.
00:00:47: wir hatten also im Vorfeld nur zwei Wörter dastehen nämlich Verbundenheit womit Fragezeichen?
00:00:54: Ja genau!
00:00:54: Das
00:00:54: war so ein bisschen der Aufhänger unseres ja unsere Überlegungen.
00:01:01: Und jetzt hatten wir auch Überlegung inwieweit das in Kontext zu unserer vorherigen Folge zum Thema Werte steht und wie weit das mit Männlichkeit und Männern verknüpft ist.
00:01:15: Das Thema Verbundenheit.
00:01:16: Ja, ich hatte da ganz am Anfang ein schönes Bereich aufgemacht, nämlich das Thema Vaterschaft.
00:01:26: Und dann sind wir mehr und mehr in unsere Betrachtung gekommen.
00:01:30: Genau, wir hatten auch ganz verschiedene Perspektiven festgestellt.
00:01:33: Also Vaterschaft war die eine... Wie entsteht die Verbundenheit im Alltag?
00:01:39: Wir hatten auf der einen Seite dieses Vatershaftes ja verbunden hat im Alltag.
00:01:42: ich habe Kinder und bin da irgendwie an das weltliche Leben gebunden.
00:01:45: Ich hab Freunde mit denen verbunden, ich habe Kollegen
00:01:51: usw.,
00:01:52: also so was Weltliches.
00:01:54: Und dann hat man noch so ein Verbundenheitsthema auf einer spiritellen Ebene.
00:01:59: Das wären sozusagen die Perspektiven, die wir heute mal so ein bisschen beleuchten wollen und dazu könnte vielleicht noch ein paar Fragestellungen kommen.
00:02:05: was sagt denn die Forschung?
00:02:06: gibt es da irgendwelche Themen?
00:02:08: Dazu die wir jetzt vielleicht... Wir sind ja kein Fachforschungs-Podcast sondern eher einen Gedankenperspektiv erweitere und Sichtweisen erweiterer Kompass eben So ein Orientierungsgeber, schau doch mal in die Richtung.
00:02:26: Geht auch vielleicht mal da.
00:02:27: Aber das wäre so ein bisschen der Fahrplan für heute, die Verbundenheit aus ganz verschiedenen Perspektiven zu beleuchten.
00:02:36: Wie steigen wir ein?
00:02:42: Ich hatte zwei Beispiele zum Thema Verbundenheit um dann Einstieg zu finden.
00:02:49: ich war im Seminar schon sehr viele Jahre her Und ... erstes Zusammentreffen im Seminar, zwanzig Teilnehmende.
00:02:59: Eine Frau sagte nach einer Weile, ich fühle mich ja allen so sehr verbunden und ich war sofort in Widerstand.
00:03:09: In mir macht er es sowieso.
00:03:10: Ich fühl mich ja nicht verbunden sofort.
00:03:12: Warum wusst ihr hier gleich?
00:03:14: Verbundenheit herkommen!
00:03:20: Das war eine Episode, die mir zu dem Thema kamen Und etwas anderes ist.
00:03:27: Ich war letzte Woche Abend in der aktuellen Männergruppe, die ich mitleite.
00:03:32: Da hatten wir das Schwerpunktthema Beziehung und ... Wir haben ... In diesem Kontext liegt der Schwerpunkte auf der Beziehungen zu einer Person, mit der ich zusammen eine Partnerschaft habe.
00:03:51: Entweder hat sich die Partnerschaft gerade gelöst, ist zerbrochen oder sie ist ganz fragil.
00:03:56: Steht auf dem Prüfstand und so bin ich auch bei Männern aus der Beratungspraxis angekommen weil das ein Riesenthema ist und sehr oft aufgerufen wird.
00:04:08: Und spannender war aber auch die Frage was wäre... Was ist mit einem Mann der zwar viele Kinder hat beispielsweise?
00:04:15: Aber sich trotzdem eine so sehr verbunden fühlt oder trauert um Jahre die er seine Kinder nie gesehen hatten, die er erlebt hat.
00:04:24: Sondern aber bloß mit dabei und in Wirklichkeit war abgetrennt davon?
00:04:29: weil das ist ja das wäre ja das sozusagen.
00:04:32: der Gegenpol zur Verbundenheit ist ja die Abtrennung die Trennung Und dass getrennt sein und auch das ist ein Riesenthema
00:04:42: Ja haben
00:04:42: wir
00:04:43: ist es nicht quasi auch unser sagen wir mal unsere Uhr Trauma vielleicht sogar.
00:04:48: Wir werden geboren, wir werden getrennt von der Mutter und wir werden Getrennt vom Paradies in Anführungszeichen Und müssen dann damit klarkommen
00:04:58: In einer Bindungstheorie spricht man ja davon, den von diesem Ohrtrauma
00:05:03: Sehnen uns danach zurück und demgegenüber steht Verbundenheit.
00:05:06: was ist denn Verbundenkeit?
00:05:08: Vielleicht so ein erleben von Nähe von gesehen werden.
00:05:14: Also da ist eine Schnur, ich weiß du bist da.
00:05:17: Ich fühl dich so und ich bin zugehörig.
00:05:19: Also ich gehöre zur Mutter am ersten Ding.
00:05:22: So, ich gehöhre zu der Familie, zu der Gruppe, zu dieser Klicke.
00:05:28: Und das nicht mehr zu haben abgeschnitten sein, Nabelschno durchtrennt von der Familie verstoßen seine Kinder nicht sehen können und getrennt sein wäre dann sozusagen das Gegenstück Verbundenheit auf ganz verschiedenen Ebenen und bis hin zu.
00:05:49: also wir sehnen uns danach.
00:05:51: Und ich glaube, das war so ein bisschen vor noch so einen Tenor.
00:05:53: Wir sind haben da auch eine gewisse ein gewisses getrieben sein Im weltlichen Leben da wieder hinkommen zu wollen uns wieder verbunden zu fühlen mit anderen.
00:06:04: Die hatten ja auch im Vorfeld dass
00:06:05: Thema
00:06:06: Ich knüpfe ne Verbindung zu jemand in Freundschaft.
00:06:09: und ich habe dann gesagt wenn ich das oft mache Dann hab ich den netz dann bin ich vernetzt.
00:06:14: Ich habe sozusagen viele, viele Kontakte und das stehe ich mal in die These auf.
00:06:20: Viele Kontakte heißt ja nicht gleich Verbundenheitsgefühl also viele Menschen zu kennen heißt sie nicht automatisch Verbundenheit.
00:06:27: Ja es gibt ja auch den Begriff der Netzwerk Pflege.
00:06:31: das heißt also ich kann zwar.
00:06:33: Also ist das bedeutet, dass wenn ich viele Kontakte habe.
00:06:38: Ich hab viele Telefonbucheinträge, ne?
00:06:40: Ich hab zwei tausend Telefon-Bucheinträge.
00:06:43: Fühl' ich mich gleichzeitig auch diesen zweitausenden Menschen verbunden
00:06:46: bzw.,
00:06:47: das ist ja schon sehr dicht.
00:06:49: Pflege ich mein Netzwerk in dem ich irgendwie ein Modus hab wo ich mich ab und zu mal bei allen melde oder ich hab selber sowas, so eine Art Melde... Der Vorgang.
00:06:59: Manche melden sich, indem sie im Regelmäßig irgendwo da was posten und signalisieren.
00:07:05: so ich bin noch da ja und hab an dir Interesse Ja.
00:07:09: also wie der auch sei Ich fand es wiederum interessant Da aus dem beim Thema Verbundenheit oder Verbindung Verbindung eingehen steckt ja auch Bindung drin.
00:07:20: Also Wie binde ich mich an?
00:07:22: Wie bin ich angebunden Und gehe ich Bindung ein Bevor ich Bindung eingehe, baue ich eine Beziehung auf.
00:07:30: Das sind Überlegungen die mir gekommen sind also auf der sprachlichen Ebene.
00:07:35: Verbundenheit bedeutet Bindung.
00:07:40: Ja da war ich von gerade.
00:07:44: Also im Außen, im Alltag.
00:07:45: Wir sind geboren und ab dann suchen wir Verbindungen im Alltag.
00:07:50: Im Außen an der Mutterbrust zu sein mit den Freunden unterwegs zu sein, mit der Familie unterwegs zu seien, mit den Kollegen was zu unternehmen.
00:07:58: Und wenn ich mich sozusagen allein darauf fokussiere Ich überspitze jetzt mal Dann komme ich in das Extrem dass sich sozusagen Wenn ich das alles nicht habe keine Familie keine Freunde also nichts Unternehmen mit denen Und allein bin dann in die Einsamkeit komme, in die ich fühle mich nicht verbunden.
00:08:18: Haltung oder dieses Gefühl von Ich bin ganz unverbunden und dem gegenübersteht sozusagen der spirituelle Ansatz.
00:08:27: Der da sagt Allein wenn wir das Wort auseinandernehmen all ein alle eins sein.
00:08:35: Also ich könnte allein sein und trotzdem nicht einsam, ich könnte mich trotzdem verbunden fühlen.
00:08:39: das ist sozusagen der spirituelle Ansatz der da sagt Ich kann nicht verbunden füllen unabhängig von außen also unabhängt von den Verbindungen die ich im Außen habe oder den Kontakten die ich immer ausnahm Und dass auf einer anderen Ebene Fühlen.
00:08:52: Das sind so beiden.
00:08:53: die beiden sagen Polen ja die Verbindung übers Außen und Übersinnen Auf den Ebenen auf dem wir suchen können.
00:09:01: und jetzt fand ich dein Beispiel so schön am Anfang dieses Zitat.
00:09:04: Und dann wieder stand, danke dass du dich damit zeigst und sagst, womit soll ich mich hier verbinden?
00:09:10: Das sind jetzt zwanzig fremde Menschen im Raum.
00:09:13: was heißt denn das jetzt?
00:09:14: Ich fühle mich verbunden.
00:09:16: wenn man da nur in Stille miteinander sitzt und sich nach einer Stunde anguckt sagt ich wow!
00:09:21: Ich fühl mich verbundene.
00:09:24: Ja mittlerweile habe ich ja darauf eine andere Perspektive weil nehm ich mir auf dieser persönlichen Ebene festmache.
00:09:32: Also erst musst du mir gesagt haben, dass du mich gut findest und dann fühle ich mich dir verbunden, wenn ich jetzt mal so ... auf so ein ganz banal Ding runterbreche von ... also, wenn die es wirklich oft das runterbrechen, sondern es geht in der ...
00:09:51: Wie eine Bedingung?
00:09:52: Wie eine Bedingung.
00:09:53: Erst musst du mich liebhaben, dann mag ich dich, dann fühl ich mich hier verbunden.
00:09:57: Sondern... diese Verbundenheit, die resultiert aus der Einsicht und du hast es ja so gerade so schön gesagt.
00:10:05: Wenn man eine Stunde zusammensitzt also meditiert oder meditativ ähnliche Dinge tut dann entsteht durch Stille und durch verschiedene andere Übungen das können auch Körperübung sein und Atmung entsteht eine Einsicht.
00:10:25: Also es ist die Einsicht dahin dass wir ohne einander nicht existieren können, auch in der Einsamkeit.
00:10:34: Also ich brauche in der einsamkeit irgendein Detail.
00:10:38: Ja... Ich brauch die Kartoffel, das Reiskon, das Brot oder ein Stück Kleidung oder irgendwas Handwerkliches um meine Hütte bauen zu können.
00:10:50: Ich brauche also etwas, sei es Metall ne?
00:10:53: Um eine Axt herzustellen.
00:10:57: wo ich dann doch auch in der allergrößten Einsamkeit auf irgendjemanden oder irgendwas angewiesen bin.
00:11:04: Und wenn ich mich in der Einsamheit, aber nehmen wir mal die Einsamigkeit, wenn ich mir in der Einsamkeit wohlfühle... ...dann bedeutet das, dass es, wenn das über längere Zeit optisch gesund sein soll, brauche ich eine starke Anbindung an mir selber und einen mir selbst genügen.
00:11:21: Du meinst ein Wenn ich mich immer allein sein wohlfüllen soll?
00:11:24: Ja!
00:11:24: Nicht in der Einseimkeit.
00:11:25: Also immer allein sein.
00:11:26: Immer allein sein, nicht in der Einsamkeit.
00:11:31: Ich habe da eine These mitgebracht, eine Hypothese für unser Gespräch vielleicht als Aufhänger.
00:11:37: und die Hypothise heißt wir Männer sind oft stark in dieser Tun-Verbundenheit also in diesem.
00:11:43: ich muss wie hast du gesagt mir eine Axt herstellen ich muss irgendwas mehr zum Anziehen machen ich muss irgendetwas tun muss gemeinsam etwas schaffen.
00:11:49: ja und wir sind schwächer in der Seinsverbundenheit einfach nahe sein, den anderen fühlen, Gefühle teilen, sitzen in Stille.
00:11:59: Das ist meine Hypothese, was denkst du?
00:12:01: Das ist deine Hypothesin!
00:12:02: Ja man kann ja den Eindruck gewinnen wenn man sich unsere Gesellschaft anschaut dass es so ist.
00:12:07: aber ich widerspreche dem weil sonst hättest nie spirituelle Männer gegeben und das ist ja allen bekannt.
00:12:20: Der Herr J und der Herr B waren zwei der spirituell bekanntesten Männer in der Welt zu nehmen.
00:12:26: Ja, Männer waren halt Männer und sehr spirituell.
00:12:29: Das heißt also auch Männer haben einen guten Zugang zu dem Gleichen.
00:12:36: Wahrscheinlich liegt da Hase hier woanders im Pfeffer begraben, weshalb der Eindruck entstehen könnte es wäre nicht so.
00:12:43: oder wie zum Beispiel ja wenn man manchmal so reinguckt sind die spirituellen Angebote richtend sich alle mehrheitlich an Frauen.
00:12:51: Jetzt muss ich kurz ein bisschen überlegen.
00:12:53: erstmal, der Herr J und der Herr B kommt aus der Religion und spricht von dem einen das Kreuz getragen hat und anderen der Unterbauen gesessen hat nachdem er das Königshaus verlassen hat.
00:13:05: Und da fiel mir eine schöne Anekdote dazu ein zum Herrn B, der da das älterliche Könighaus verlassen Nachdem er sozusagen in der äußeren Fülle, in der Äußeren Verbindung gelebt hat und dann verzichtet hat darauf und gesagt hat so jetzt ist Schluss.
00:13:22: Jetzt kann ja nicht sein dass hier alle anderen leiden und mir geht es gut.
00:13:26: Hat also auf das verzichtet und man sagt ihm nach, dass er dann irgendwann gesagt hat ich er bliebe unter diesem Baum sitzen besser irgendwie was erkannt haben wollte und hat quasi keine Axt mehr hergestellt nichts mehr im Außen gemacht Nichts mehr unternommen ist einfach nur uns sein gegangen.
00:13:47: Mal so als These, dass wir das ja auch könnten.
00:13:49: also auch wieder wohl du sagst Männer haben das gemacht.
00:13:54: Irgendwie könnte das.
00:13:55: aber wir Wissen nicht so richtig wie oder?
00:14:00: Also wie wir?
00:14:01: wie sollen wir das also?
00:14:03: mit was werden wir konfrontiert wenn wir uns dahinsetzen und uns entscheiden?
00:14:07: Also zum einen, ich sitze da und mach jetzt nichts.
00:14:10: Bin ich mutig genug?
00:14:11: Da kommen mir auch alle Äxte mit, die sagen was wenn ich verhungere oder überfallen werde, der Blitz bei mir einschlägt usw.
00:14:18: Und auf der anderen Seite ist es ja vielleicht nur eine Gegenpendelbewegung von Buddha gewesen zu sagen erstmal hatte ich die ganze Fülle also war's dann leichter muss sich erst mal ins andere Extremen gehen in dieses gar nicht bis sozusagen dann die Mitte wiedergefunden
00:14:35: werden.
00:14:37: Beim Mann oder bei der modernen Konditionierung, und ich denke das ist an dieser Stelle werden das vielleicht Frauen eben so bestätigen.
00:14:44: Aber das ist jetzt unser Thema, schließlich heißt es ja bei uns Männerkompass.
00:14:49: Es ist beim Mann, der sozusagen in Produktionszwängen aufgewachsen ist, sei es jetzt an der Landwirtschaft oder sei es woanders – und so kann es auch schon vor zweitausend Jahren gewesen sein Wenn du nicht zu der Kaste gehörtest, denen das möglich ist zu sitzen.
00:15:10: Wie zum Beispiel Buddha, der aus einer anderen Kaste kam als Bauer X. Der wird sein Dasein immer mit einem Tunz-Zweck verbinden und dem wird untätig sein... Das zu gehören.
00:15:23: eben auch Meditation weil da passiert ja nichts.
00:15:25: also welchen Zweck hat das?
00:15:27: Wo soll es gut sein?
00:15:28: Immer empfinden als vertane Zeit.
00:15:33: Es sei denn man öffnet sich wirklich diesen Prozess und geht das Risiko ein, sich dem auszusetzen.
00:15:38: Und dann merkt irgendwann kommt der Erkenntnis, dass es die wichtigste Zeit am Tag ist.
00:15:44: Aber dazu braucht's natürlich nur Zeit und auch eine Praxis.
00:15:47: aber ... Das kann ja auch was anderes sein.
00:15:50: Das kann sein Musikieren, das kann sein Bildmalen, das können sie sich gesellschaftlich zu engagieren zum Beispiel in einem Verein, der vielleicht erst mal so weil er gar keinen Zweck hat.
00:16:02: Ich nehme zwar den Karnevalsverein, der hat ja erst mal gar keinen richtigen Zweck außer zur gewissen Zeit im Jahr ein gewisses ... haben wir es dem Morgen zu kreieren.
00:16:14: Du meinst wie auf Bilder malen jetzt kein Zweck?
00:16:16: Also wie eine Form von aktiver Meditation also etwas tuendes.
00:16:19: Ja
00:16:20: immer Theater spielen oder auch das Ehrenamt in sozialgesellschaftlichen Kontexten dieses sich einbringen Und ich finde das ganz ...
00:16:32: Dafür braucht man erst mal eine gewisse Praxis, um da in Erkenntnis zu kommen.
00:16:35: Dass das wichtig ist für einen die Sinnlosigkeit.
00:16:38: Das hat man glaube ich in einer der letzten Folgen.
00:16:42: Wann ist etwas sinnhaft oder wie kann es sein?
00:16:47: Also und ich finde dieses Thema zum Beispiel diese Auseinandersetzung um das Thema wie beispielsweise dass Männer ohne sich einen Kopf machen zu müssen, zur Hause bleiben können bei dem zum Beispiel auch erst relativ neu geborenen Kind.
00:17:07: Um dort trotzdem da zu sein.
00:17:08: also um wie sagen wir heute?
00:17:11: Also früher wäre es die Pflege gewesen und das Aufwachsen zu begleiten.
00:17:15: und heute sagen wiederzu Kehrtätigkeit Und das ist etwas was du ja selber auch als Vater praktiziert hast Du warst nah dran Und das ist aus meiner Beobachtung und auch aus meiner Selbsterfahrung mit mir, ist das schon der stärkste Bereich als Mann in der Verbundenheit zu sein.
00:17:37: Mit so einem Planwesen und sich darum auch wirklich aktiv zu kümmern also nicht mitzuhelfen, nicht irgendwas mitzumachen sondern da aktiv dabei zu sein.
00:17:47: ins sehr stärksten.
00:17:55: Ja, ich will versuchen nach dem passenden Wort.
00:17:57: Aber diese Tätigkeit hat so eine Stärke, dass ich da eine Wertschätzung dafür bekomme für andere Menschen die das tun und mich selbst darin erkenne zu mir selber einen Kontakt auf Bauer also einer Eigenverbindung herstellen.
00:18:16: Wieso?
00:18:17: In welcher Form?
00:18:19: Jörg Adolfs du Unterbrecher Ich bin grad dabei, den Satz zu Ende zu führen und du unterbrichst mich.
00:18:26: Das ist meine Rolle
00:18:26: hier!
00:18:27: Das ist das was du so super kannst.
00:18:28: Das is' meine Rolle.
00:18:30: Ja, aber jetzt mein Gedankengang fast weg.
00:18:33: Weil es gibt ja noch etwas Drittes also... Und zwar dass ich diese Kindesbeziehung aufbauen und darin meine ursprüngliche Tätigkeit und Wirksamkeit als Begleiter, als Vater wahrnehmen kann Man, der gleichzeitig auch für alle Dinge die wir sonst Frauen zuschreiben genauso gut auch zuständig sein kann.
00:18:59: Natürlich gibt es ein paar Dinge die werden können aber ich fand diese Zeit als letztlich so wichtig und ich habe sie auch zweimal so ziemlich mit... naja jedenfalls nicht in dieser Form ausgeführt wie's aus meiner heutigen Sicht gerne hätte machen wollen.
00:19:17: Bist du auch
00:19:17: noch mittendrin?
00:19:18: Ja ich bin ja auch noch mitten drin.
00:19:21: Auf alle Fälle ist es aus meiner eigenen Erfahrung, wo ich sage das ist etwas was wenn's darum geht eine Verbindung aufzubauen oder auch sich in dieser Verbindung heraus gefordert zu fühlen.
00:19:34: Man schafft es fast nicht weil man an der Herausforderung kaputtgeht oder zerbricht oder es energetisch schafft.
00:19:42: aber trotzdem ist es als Vorgang so unheimlich auch für die Gesamtgesellschaft ein wichtiger Vorgang, weil ich bin am Leben so dicht dran und am sich entwickelnden Leben.
00:19:56: Und ich bin da abgetrennt von ihm, indem mich in irgendeinem anderen Prozess zurückziehe der mit diesem Garnisch zu tun hat.
00:20:05: Deswegen finde ich das so wichtig.
00:20:12: Und
00:20:15: jetzt?
00:20:16: Jetzt kommst du nochmal mit einer Frage sicherlich!
00:20:19: Oder mit einer Gegentease?
00:20:20: Naja,
00:20:20: jetzt ist ja meine Frage schon wieder weggespielt worden.
00:20:22: Ich hatte die ja mitten drinnen aber jetzt nicht mehr.
00:20:27: Also wenn ich in die Rolle gehe des Mannes der das damit gar nichts anfangen kann.
00:20:31: weil also was für eine Verbindung baue ich denn da auf, wenn ich jetzt Windeln wechseln und Zeit mit dem Wesen verbringe Was baue den da auch?
00:20:43: Die Liebe des Kindes stelle ich jetzt mal als Gegentese im Raum.
00:20:45: Die ist da sowieso da.
00:20:47: Ich erinnere mich selber, dass ich meinen Vater, der nicht da war ... Dass ich immer Liebe für den empfunden habe, immer neugierig auf dem Bahn, irgendwas wollte von dem.
00:20:56: Auch wenn er nichts mehr gegeben hat!
00:20:59: Also, ich müsste ja als Vater gar nix tun und hab trotzdem die Verbindung gegen These.
00:21:05: Kann das sein?
00:21:07: Ja.
00:21:07: Und wer nicht, was brauche ich auch?
00:21:09: Auf der
00:21:10: Ebene ... Ja, auf der Ebene natürlich klar.
00:21:13: Ich kann auch ein abwesender Vater sein oder ich kann natürlich auch ein Vater sein wie wir es halt oft kennen also viel unterwegs und immer beschäftigt.
00:21:24: Und bin natürlich trotzdem die Person des Vaters und werde auch geliebt und bewundert.
00:21:32: das auf alle Fälle.
00:21:35: aber für meine Eigenverbindung Und für mein Selbsterkennungsprozess, in dem ich mich selber in diesem jungen Wesen wiedersehe ist es für meine Persönlichkeitsentwicklung wichtig.
00:21:45: Das ist gesellschaftlich wichtig, weil ich aus dem mit dieser Perspektive, die ich da einnehme und auch körperlich einnehmen, nämlich die andere Perspektiven, indem ich vor diesem Wesen bin was meine Aufmerksamkeit braucht und nicht bloß mal zwanzig Minuten sondern viel länger habe ich eine andere Wertschätzung gegenüber Menschen und Personen, die in unserer Gesellschaft pflege Pflegearbeit leisten und das ist eine gesellschaftliche Rückkopplung.
00:22:12: Und die ist wertvoll, die ist wichtig, weil sie zu wenig Wertschätzung erhält.
00:22:17: Also bis hin zu solchen Aussagen, die ich gelesen habe wie was braucht es denn dazu um so ein bisschen pflegezumachen kann noch jeder?
00:22:31: Also ich erinnere mich an, als die Kinder klein waren daran dass ich irgendwann als Vater das übernommen habe mir die auf den Bauch zu binden mit diesem Tragetoch damals und dann zum merken ah okay wenn ich die mehr auf dem Bauch gebunden habe dann brauchen sie nicht.
00:22:48: Aber die brauchen ja.
00:22:49: am Anfang brauchen wir alle ganz viel Kontakt also Verbindung im Sinne von Kontakt.
00:22:56: lange alleine rumliegen ist irgendwie, sagen wir mal der Tod.
00:22:59: Ist irgendwie tödlich und das macht ja ... Das leisten die Mütter in der Regel.
00:23:03: Wenn ich als Vater das übernehme und mir den auf dem Bauch binde oder die dann entlastigere gleichzeitig auch die Mutter weil sie das sonst alles mitmacht.
00:23:11: Die binden sich auf den Rücken.
00:23:13: gerade wenn man so die Natives an sich anguckt, die Völker, die auf dem Feld sind, die Kinder auf dem Rücken gebunden bei der Arbeit tragen die mit rum und so und wenn ich das übernehm entlast ich ein Stück weit die Frau an der Stelle und merke dann, ach guck mal dieses Wesen das nähert sich sozusagen auch an mir.
00:23:32: Und durch meinen Kontakt, durch meine Nähe.
00:23:35: Das vielleicht als konkrete Erfahrung aus dieser Zeit weil... und jetzt stelle ich mal noch eine andere These in den Raum.
00:23:39: es gibt ja diese, sagen wir mal auch Theorie Die sieben Jahresentwicklungstheorie, die da sagt das Leben läuft in siebenjährigen Zyklen.
00:23:49: Und die ersten sieben Jahre des Menschen wären die Mutterjahre überschrieben... ...die zweiten Sieben die Vaterjahrel und die dritten Sieben, die Persönlichkeitsidentitäts-Entwicklungsjahren.
00:24:00: Die anderen lasse ich jetzt mal hinten weg.
00:24:01: Es gibt ja noch mehr aber es geht ja gerade um diese Verbindung.
00:24:05: Und jetzt könnte man sich darauf ausruhen.
00:24:07: Als Mann könnte ich sagen, die ersten sieben Jahre macht die Mutter da wegen Stillen und Brust geben
00:24:12: usw.,
00:24:13: braucht es mich gar nicht.
00:24:14: Mich braucht's dann von sieben bis vierzen.
00:24:16: Weil es darum geht in den Vaterjahren will das Kind der junge Mensch, der sich entwickelt, die Welt entdecken.
00:24:22: Dann bin ich gefragt zu erklären, mitzunehmen was zu tun.
00:24:28: Damit sind wir wieder bei diesem Außen.
00:24:29: Ich tue was im Außen und dadurch entsteht Verbindung.
00:24:32: Vielleicht ist das das alte Bild ... Weiß ich nicht.
00:24:36: Und demgegenüber steht das neue Bild, dass der sagt, es ist zwar so diese sieben Jahre und diese sieb Jahre Mutterjahre heißen aber Nicht-Mutterjahres sondern eigentlich heißen Sie emotionale Entwicklungsjahrel.
00:24:49: Also dieses Ich lerne mein Urvertrauen, ich lerne Dass ich gut bin, da bin, dass ich genährt Bin und solche Themen auf emotionaler Ebene und wenn ich dann über sieben bin und rausgeh in die Schule gehe was auch immer die Welt erklären und entdecken und erkunden will, das heißt dann eben Vaterjahre im Sinne von ich erkunde im Außen.
00:25:10: Das kann aber auch die Mutter bedienen.
00:25:12: Dein sprachliches Angebot für diese sieben Jahre finde ich wesentlich besser als das Eingrenzende...
00:25:19: Auf die Mutter?
00:25:20: Ja!
00:25:20: Und auch dann wie auch immer.
00:25:24: Wie so oft bei solchen Modellen sind Modelle und ja wie auch Kann sein, dass es sieben Jahre sind.
00:25:33: Ja ja,
00:25:34: alles gut mir ging's gar nicht so.
00:25:35: Mir ging's eher um dieses Thema Verbindung.
00:25:37: Die Verbindung
00:25:38: entsteht eben auch
00:25:39: und das hab ich selber erlebt ... Wenn ich mir die Kinder mal auf die Brust bin oder auf den Rücken und die mit mir rumtrage Und dann merke wie wichtig mir diese Wesen werden.
00:25:48: Das habe ich beobachtet.
00:25:50: wenn ich im Außen sein will
00:25:51: Also wenn ich das ... Ich kann ja nochmal bei diesem Modell bleiben.
00:25:55: Wenn ich jetzt mehr angucke ist Ist die Mutterbeziehung immer da Und auch bei meiner großen Tochter, wo die Mutter nicht mehr lebt ist trotzdem immer noch eine ganz intensive Mutterbeziehung da.
00:26:10: So dass das schon zum Beispiel etwas ist, wo ich sage naja dann funktioniert das Modell nicht mehr weil die Mutter-Beziehung immer da ist.
00:26:17: Das ist auch bei unserem großem neunzehnjährigen da ist trotzdem noch eine sehr enge Mutter Beziehungen da aber die ist genauso losgelöst wie die Beziehung zu mir.
00:26:30: Da gibt es auch genauso Momente, wo der Kontakt zu Mutter Nisuzia ist.
00:26:37: Das kann ich nicht beobachten aber wie du immer bei solchen Modellen ist auf alle Fälle so wie du es beschrieben hast sprachlich das Angebot gemacht.
00:26:45: Das findest wesentlich näher dran an dem was da wirklich passiert.
00:26:52: und wir hatten beim Thema Verbundenheit in Verbindung gehen in Beziehung sein, Beziehungen aufbauen und dann in Verbindung gehen.
00:27:05: Ich hatte da so ein Diskurs unternommen was ich beobachte oder was jetzt konkret an der Arbeit mit Männern ist wenn er hat Beziehungs das in Bezierung sein und wieder in den näheren Kontakt kommen zu dieser Beziehkung in einem Trennungsprozess sein und das sich loslösen aus dieser Verbindung.
00:27:29: Das ist ein großes Schwerpunktthema da, um... Und wenn ich bei Beziehung bin, bin auch bei Angehörigsein anknüpfen.
00:27:43: Wenn ich beim Band knüpfen bin habe ich wieder das Bild von Verbindungen eingehen.
00:27:48: Es ist wie so eine Art Kreislauf auch sprachlich.
00:27:51: Finde ich es wie so einen Kreislauf Ich habe gerade bei diesen Verbindungen anbinden, komme ich doch wieder auf so eine spirituelle Dimension.
00:28:09: Inwieweit ist dieses Anbinden und Angebundensein im ganz persönlichen mit mir selber?
00:28:26: Und wie fühle ich mich anderen Menschen verbunden oder einem anderen Menschen verboten, indem ich ihnen eine Bindung eingehe von der Beziehung zur Bindung.
00:28:39: Was bedeutet das im Großen?
00:28:40: Weil ich wollte nochmal diese spirituelle Dimension schlagen und zwar zu dem Ansatz dass wir ... Wir können tun und wollen auf diesem Planeten, was wir ... Also, wir können alles mögliche Unternehmen irgendwie so autonom wie möglich zu sein.
00:29:13: Und das ist aber eine Illusion, weil wir sind miteinander verbunden, weil alles geschieht in wechselseitige Abhängigkeit.
00:29:25: Ich kann also nehmen ... Kann einfach sagen ich bin autonome und lebe auf diesen Planeten sondern alles was ich tue, steht in Verbindung.
00:29:46: Weil der gesamte Planet und auch letztlich das wo alles herkommt also Material her aus dem dieser planet geformt ist kommt ausser so aus dem großen Ganzen.
00:30:00: Und wenn ich diesen Weg zurück gehe zum Beispiel den Tisch auf dem ich an dem wir hier sitzen oder die Tasse Alles hatten Also die Tasse kommt aus Mineralien, wurde sie geformt und glasiert.
00:30:14: Und die Mineralen kommen aus der Erde.
00:30:18: Das heißt also es hat eine Erdanbindung und der Tisch ist aus Holz geformet und das Holz ist auf diesem Planeten gewachsen.
00:30:27: Ich habe die Gnade, dass irgendwann mal jemand diesen Tisch konstruiert hat und hat ihn gebaut und so kann ich an diesem Tisch sitzen und diese Tasse draufstellen, die auch mal irgendwann sich jemand ausgedacht hat in einem Prozess hergestellt wurde.
00:30:42: Und ich trinke aus dieser Tasse und das Wasser, dass ich trink, ist auch von diesen Planeten... Ich habe es gar nicht hergestellt.
00:30:51: Mein Vorgang war, dass sich den Tee gekocht habe aber den T-Beutel hab' ich auch nicht her gestellt.
00:31:01: Dieses Sein Pichnatan bezeichnet ja als Intersein.
00:31:07: also dieses Eins mit allem sein ist das, was diese spirituelle Anbindung ausmacht.
00:31:16: Die Erkenntnis dass ich nicht einfach nur autonom sein kann sondern dass sich in Verbindung mit allem stehe.
00:31:25: also ich bin regelrecht mein Leben ist abhängig von diesen Verbindungen weil ohne diese Verbindung würde ich nicht existieren können.
00:31:32: ja und es war ein Bogen den ich noch schlagen wollte sozusagen zu großen verbundenheitsklammer die natürlich auf der reinen gesellschaftlichen Ebene und auf der Reihen sozialen und auch im Paradoxon herrscht.
00:31:50: Im Gedanken, ich überlege, wieso soll ich auf der Verbundenheit sein mit Person X Y auf diesem Planeten?
00:31:58: Der doch aber ganz anders ist als ich und Dinge tut, die ich gar nicht mag.
00:32:05: Wieso sollen wir so verbunden sein?
00:32:06: Aber diese Verbindung Dieses Verbundenheit meint etwas anderes, und zwar nicht diese vielleicht politische Ebene oder die Ebene der Religiosität.
00:32:19: Sondern dieser größere Klammer, die drüber ist nämlich dass wir alle auf diesem Planeten existieren und wechselseitig abhängig sind von all dem was uns umgibt.
00:32:31: Diese Klamme wollte ich gerne noch schlagen!
00:32:34: Wenn ich dir dazuhöre dann höre ich da auch so ein bisschen Zugehörigkeitsthema vielleicht als Wort oder ein, das muss so sein.
00:32:44: Also das Wasser gehört dazu, ne?
00:32:47: Das Holz gehört dazu wie du gesagt hast die Minaralen und eben auch die Person, die anders ist als ich das gerne hätte Die andere Werte lebt Auch die gehört dazu.
00:32:57: Für das Bild für das ganzheitliche Bild also für dieses fertig gemeinte Bild sag ich mal Ich könnte jetzt im Bild malen ohne Wasser ohne Bäume Aber das sieht dann komisch aus, da fehlt irgendwas.
00:33:08: Vielleicht meintest du das so ein bisschen für diese Verbundenheit im Sinne von Ganzheit?
00:33:13: Das gehört alles dazu und das bewegt uns in diesem Spagat zwischen Abhängigkeit wie du oft sagst auf der einen Seite und Einverstanden sein sage ich jetzt mal als Wort.
00:33:26: Für dieses Verbundenheitsgefühl kann einverstanden damit dass das Wasser hier fließt und ich im Regen stehe oder keine Ahnung.
00:33:34: Ich kämpfe nicht dagegen Und ich fühle das, als dazugehörig.
00:33:38: So vielleicht?
00:33:45: Ja... Was hast du gerade auch noch mal schön beschrieben?
00:33:53: Wobei mich wird sie auch immer reizen da reinzugehen und dann so eine ganz andere Frage zu stellen.
00:33:59: Was denn?
00:34:00: Ja wieso erklär mir das nochmal!
00:34:02: Was
00:34:02: denn?!
00:34:03: Wieso soll ich verbunden sein mit dem Großen Ganzen.
00:34:09: Oh, so soll das gut sein!
00:34:10: Was soll mir das was bringen?
00:34:13: Ja
00:34:14: ich verstehe es schon noch als Punkt, dass es gut stellen zu dürfen und zu sagen verdammtisch nochmal... Ich weiß nicht was das sein soll.
00:34:25: Ich kann es nicht fühlen.
00:34:26: Ich sehe zwar dort ein Baum, ich seh zwar hier den Fluss durch die Stadt fließen aber der ist doch einfach nur da.
00:34:33: und was soll das mit mir zu tun haben?
00:34:35: Verstehe ich schon als berechtigte Frage und da lande ich eher bei dem Punkt zu sagen, ja na klar.
00:34:42: Es ist immer die Stimme in meinem Kopf, die das also sagt, was soll denn dieser Baum?
00:34:48: Was soll das jetzt mit der Verbundenheit?
00:34:52: Die Stimme im meinem Kopf metaphorisch – es ist sozusagen mein Verstand, der da irgendwie ein Anführungszeichen dagegen arbeitet denkt, der da drauf rumdenkt und denkt er müsste das verstehen.
00:35:04: Und quasi das Denken an sich ist sozusagen das Hindernis im Grunde, weil es nicht das Fühlen is'.
00:35:13: Weil es eben gefühlt anders ist als gedacht.
00:35:19: Das vielleicht als Versuch dieser Antwort... Ich finde es herausfordernd diese Frage zu beantworten.
00:35:24: Und ich finde sie gleichzeitig aber berechtigt.
00:35:25: Ich find sie gut, weil sie eben sagt hey!
00:35:28: Es fällt mir schwer Das wahrzunehmen, damit einverstanden zu sein und mich... Ich will ja unabhängig sein.
00:35:38: Abhängigkeit um Gottes Willen!
00:35:39: Ja?
00:35:40: Ich bruh, ich will ja auch unabhängig sein.
00:35:42: also muss ich jetzt einen ganz großen Stausee machen damit ich nicht vom Wasser abhängig bin aber merke gar nicht egal wie ich mich darum strampel ich bin ja trotzdem abhängigt von dem Wasser dass es da ist der Zufall Gott die Natur was auch immer den großen Stau sie dann austrocknen lässt, dann bin ich ja trotzdem wieder abhängig.
00:35:58: Also es nützt letztlich alles nichts.
00:36:00: und das vielleicht so als Gegenpol Antwort als Idee von Deiner berechtigung?
00:36:06: Ja, da komme ich, erinnere mich zurück dass sich ein sehr starkes Unabhängigkeitsbedürfnis hatte und ich habe das irgendwann aufgegeben in der Erkenntnis dass mich das in Bereiche hineinführt, die am Ende nicht gut für mich sind.
00:36:27: Das wird eher toxisch, um es mal so auszudrücken und ich habe dann ... Ich hab irgendwann anerkennen müssen, dass alles miteinander verbunden ist, dass sich hinter dieser Sehnsucht nach Unabhängigkeit steckt auch die Angst vor Abhängigkeit Und ich habe das anerkannt und akzeptiert, vollends dass ich mit allem abhängig bin.
00:36:57: Dass sich diese Art von Unabhängigkeit so wie ich sie damals in meinen Jungjahren mal konzeptionell für mich aus meinem Denker herauskam.
00:37:09: Mit dem Hintergrund, dass ich nicht so viel Kontrolle wollte... dass ich das losgelassen habe und hab gesagt, nee.
00:37:18: Ich bin abhängig.
00:37:19: Muss das anerkennen?
00:37:21: Dass ich in irgendeiner Form oder Situation immer von irgendetwas abhängigt bin.
00:37:25: Weil alles in wechselseitiger Abhängigkeit geschieht.
00:37:28: Ja.
00:37:29: Und weil der gesamte Planet im Kreislauf ist.
00:37:32: Der einfachste Punkt ist halt die Luft zum Beispiel.
00:37:35: Wenn keine Luft da ist, kann ich nicht leben.
00:37:37: Bin abhängend von der Luft!
00:37:41: Ja... Also du weißt, wir Männer... Ich schließe mich damit ein.
00:37:47: Begegnet mir auch öfter, dass ich denke, nee brauche nie.
00:37:50: oder was soll das sein?
00:37:50: Es fällt mir so schwer, das zu greifen.
00:37:52: und jetzt reden die da über Verbundenheit.
00:37:55: So ein Anteil gibt es natürlich in mir auch.
00:37:57: Ich such dann gerne nach so greifbaren Dingen, die wir mitnehmen können oder die wir unseren Zuhörerschaft mitgeben können.
00:38:05: Wie kann ich denn Verbundenkeit greifbar machen für den Kopf?
00:38:09: Ich kann zum Beispiel Mir mal die Frage stellen wie viele Kontakte habe ich?
00:38:16: also habe ich viele Kontakte oder gute Kontakte, also ich will auf Quantität und Qualität hinaus.
00:38:22: Also mache ich das über Masse?
00:38:28: Oder mache ich es über Klasse?
00:38:29: Also mach ich sozusagen das Gefühl von Ey!
00:38:31: Ich gehöre dazu indem ich sozusagen in einem riesen Sportverein bin oder ganz viele Mitglieder sind wie so ein Amazon Haufen... oder mache ich dass vielleicht über so einen exklusiven Club wo nur Keine Ahnung, zwanzig Mitglieder.
00:38:43: Nur die richtigen
00:38:44: Leute für mich.
00:38:44: Nur den wichtigen sind keine Ahnung!
00:38:47: Ich sag gerne, der VIP-Club Family, fünf Mitglieder... Alle tragen sie diese... was auch immer?
00:38:53: Wir hatten ja so internen Wannengag gehabt in der Familie.
00:38:57: Reicht mir das?
00:38:58: Also das mal zu überprüfen für mich, mal zu greifen ist, mache ich das über Menge der Verbundenheit.
00:39:04: Wo fühle ich mich wohl und wo fühl' ich mich dazugehörig?
00:39:06: und wodurch?
00:39:07: Was mach ich da?
00:39:08: Das vielleicht zum mitnehmen Und vielleicht noch eine andere These zum Mitnehmen, zum Drüber nachdenken.
00:39:16: Vielleicht Richtung Abschluss?
00:39:19: Für Partnerschaften habe ich das mal mitgenommen für meine Partnerschaft zu gucken.
00:39:24: Da hieß es... Das kommt quasi auch aus dieser Energielähre.
00:39:28: Vier von sieben braucht es.
00:39:29: Viert von siebem.
00:39:31: Ich bin jetzt nicht bei Gottmann mit den fünf zur eins und den apokalyptischen Reitern sondern mit vier zu sieben.
00:39:37: heißt Vier von sieben heißt, ich muss vier auf vier energetischen Ebenen, auf vier Energieleveln irgendwie eine Verbindung haben zum Partner, zur Partnerin.
00:39:47: Damit sich das als Beziehung anfühlt.
00:39:50: Diese sieben Themen, diese sieben Energieebenen wären eins ist Zusammenwohnen.
00:39:56: zwei ist Sex zusammenhaben.
00:39:57: drei ist Energie miteinander irgendwas zu rocken.
00:40:01: vier ist eine liebevolle Beziehungen zu haben also ein liebes Gefühl zu haben.
00:40:05: Fünf ist irgendwie miteinander reden zu können, sich zuhören zu können.
00:40:08: Sechs ist gemeinsame Ziele zu haben und sieben wäre sozusagen dieses übergeordnete worüber wir heute die ganze Zeit sprechen.
00:40:15: fühle ich mich denn verbunden mit der anderen Personen?
00:40:18: und davon müssen sozusagen vier mit Ja angekreuzt werden damit sich das in einer Art nach einer Art Beziehung...
00:40:23: Also schön dann mindestens vier mit ja angekreuzt sein?
00:40:25: Genau
00:40:26: wenn man mindestens Vier hat so dass vielleicht als greifbare Idee mal zu gucken Wenn Menschen in meinem Leben habe mal zu überprüfen Mit dem, mit den ich mich gut fühle.
00:40:36: Check mal diese Hab-Ich-Darf hier und mit denen, wo ich das Gefühl habe die Verbindung ist nicht mehr da oder so?
00:40:44: Mal zu gucken könnte das denn stimmen vielleicht als ein kleiner Abschlussimpuls.
00:40:48: Ich hab auch noch einen Impuls.
00:40:49: Ja bitte!
00:40:51: Wir tun manchmal so Dinge nachforschen.
00:40:58: Mit meinem Sohn oder mit meinem Großen Das wir sagen, wo kommt jetzt dieses Brot her?
00:41:03: Welchen Weg ist das gegangen?
00:41:04: und welches Meck ist das Brötchen gegangen.
00:41:07: Wo kommt das Salz her?
00:41:09: Was wir da auf dem Tisch stehen haben?
00:41:12: Und was wäre das Salz wenn das und das gar nicht erst passiert wär?
00:41:16: Wo kommen die Kohlen her, die wir im Kachelofen verfeuern?
00:41:20: Wo kommt es Holz her?
00:41:23: oder auch bei anderen Produkten.
00:41:26: Gestern habe ich zum Beispiel einen Kunststoffprodukt im Auto eingebaut, denn ich hab dann gedacht wo kommt das her?
00:41:34: Wer hat das produziert?
00:41:36: Was für ein Weg hat das hinter sich?
00:41:38: Wie ist es hierhergekommen?
00:41:41: Und da war ich auch mal erstaunt weil da gab's in diesem Verbundenheitszusammenhang so eine Frage an den Industrieunternehmen Ja, wie machten ihr das eigentlich?
00:41:53: Wohin produzierten ihr das?
00:41:55: Na ja da kommen die Rohstoffe.
00:41:57: Wo kommen die hinher?
00:41:58: Keine Ahnung, die bestellen wir!
00:42:01: Und das war so eine Antwort für Abtrennung.
00:42:04: In der Ahnung wo die Rohstoffe herkommen, die Bestellen wir.
00:42:10: Keine ahnung wo der Strom herkommt, kommt aus der Steckdose.
00:42:13: Klar, wo kommen die Lebensmittel?
00:42:14: in den Außen- und Supermarkt?
00:42:17: Gut, absolut.
00:42:18: Ich hab noch eine Überleitung oder einen Ausblick auf die nächsten Erfolgen und Themen gehabt.
00:42:24: Das eine ist dieses Anbindung mit mir selbst.
00:42:29: hast du heute mehrmals gesagt?
00:42:30: Mit mir selbst nicht verbunden für mich selbst zu lieben, mich selbst anzunehmen, mit mir selber einverstanden sein... Da haben wir noch ein Thema in der Pipeline, dass da sagt Selbstliebe, mich Selbst zu Lieben.
00:42:39: Wo ist die Grenze zum Narzissmus?
00:42:41: Wo geht's?
00:42:42: Wo wird es sozusagen ungesund?
00:42:44: Als Ausblick.
00:42:45: Und dann hatten wir heute noch diskutiert, vielleicht mal in den folgenden Folgen mal so Werte wegen dieses Kompassismus, mal so werte auf dem Prüfstand zu legen und zu sagen Wir beleuchten mal so einzelne Werte So ähnlich wie jetzt das mit der Verbundenheit.
00:43:02: Also Werte wie Zuverlässigkeit hattest du gesagt vorher?
00:43:05: Dieses verbindlich.
00:43:06: wenn ich was zusage, dann halte ich das ein Familie-Glauberelegion Beziehung solche Themen vielleicht noch als Ausblick Ja.
00:43:17: Und ansonsten, Q, willst du das letzte Wort haben und abbinden?
00:43:26: Also trennen sozusagen die Verbundenheitsgefühle, dass wir jetzt aufgebaut haben, trennen.
00:43:32: Wir können das Verbundenheidsgefühl trennen um in die nächste Verbindung zu gehen und vorher noch Beziehung aufzubauen.
00:43:40: und es ist auch wie ein Kreislauf, das geschieht immer wieder neu.
00:43:43: Wir gehen also rein, wir gehen raus und das passiert sich mal am Tag.
00:43:48: So wünsche ich uns allen guten Beziehungsverbindungs- und Verknüpfungsaufbau und dranbleiben.
00:43:55: Vielen Dank!
00:43:57: Ihr kennt das Spiel, drückt die Glocke, schreibt uns Kommentare.
00:44:01: Wir sehen uns beim nächsten Mal.
00:44:03: Ciao.
Neuer Kommentar